Kommunales Kino. Ich, Daniel Blake

Regisseur Ken Loach rechnet mit dem britischen Sozialsystem ab
Am Freitag, dem 28.04.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film ICH, DANIEL BLAKE von Ken Loach. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Daniel Blake hat sein Leben lang hart gearbeitet, bis er einen Herzinfarkt erleidet. Die Ärzte erklären ihn für arbeitsunfähig, doch die Behörde verweigert ihm gnadenlos die Unterstützung. Daniel Blake (zutiefst menschlich: Dave Johns) führt einen Kampf gegen die Bürokratie und findet auch noch die Kraft, der alleinerziehenden Mutter Katie zu helfen. Er ist das solidarische Gegenbild zur neoliberalen Kälte.
 
Dieser Film ist eine ergreifende Anklage eines Systems, in dem der Einzelne nur noch eine Nummer ist. Ken Loach erhielt dafür zum zweiten Mal die Goldene Palme von Cannes, eine verdiente Auszeichnung für einen Künstler, der seit 50 Jahren unbeirrt das soziale Gewissen des Kinos ist.  
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Ich, Daniel Blake
Großbritannien, Frankreich, Belgien 2016
Regie: Ken Loach
Darsteller: Dave Johns, Hayley Squires, Dylan McKiernan
Länge: 1 Std. 41 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

DEFA-Dokumentarfilme: Martha und Rangierer von Jürgen Böttcher

Rückblicke: DEFA-Dokumentarfilme ausgesucht von Günter Lippmann
Martha (Bild: Wolfgang Dietzel, Quelle: www.berlin-film-katalog.de)
Am Freitag, dem 05.05.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 die DEFA-Dokumentarfilme MARTHA und RANGIERER von Jürgen Böttcher, als Maler auch unter dem Namen Strawalde bekannt. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Rangierer
(DDR 1984, Dokumentarfilm, 22 Min.)
Schauplatz des Films ist der Güterbahnhof Dresden-Friedrichstadt: Die Kamera beobachtet die eintönigen, routinierten aber sehr präzisen Arbeitsabläufe der Rangierer, jeder an seinem Platz, ausgerüstet mit Stangen, Bremsklötze setzend, Waggons an- und abkoppelnd. 
 
Mehr zum Film Rangierer
 
Martha
(DDR 1978, Dokumentarfilm, 56 Min.)
Martha ist Berlinerin, Jahrgang 1910. Hinter ihr liegt ein schweres Leben: 1945 Trümmerfrau blieb sie zuletzt bis 1978 bei einem volkseigenen Tiefbaubetrieb. Daneben ist sie auch Mutter und Großmutter. Der Film zeigt Marthas letzte Arbeitstage auf der Rummelsburger Kippe, wo sie am Förderband bei Wind und Wetter Bauschutt sortiert und lässt sie aus ihrem schweren und erfüllten Leben erzählen. Der Film wirft einen ungeschminkten Blick auf die Arbeiter, die „führende Klasse“; die verhaltene Art, mit der sich Böttcher der Arbeiterin Martha nähert; so sahen Helden bisher nicht aus.
 
Mehr zum Film Martha

Kommunales Kino. Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück

Road-Movie mit einem tiefen philosophischen Anspruch und einem ganz eigenen Humor
Am Freitag, dem 12.05.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film CAPTAIN FANTASTIC - EINMAL WILDNIS UND ZURÜCK mit Viggo Mortensen. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

In der Wildnis erzieht ein individualistischer Vater (überragend: Viggo Mortensen) seine sechs Kinder zu Naturnähe und Kapitalismus-Verweigerung. Als seine Frau stirbt, brechen alle zu einer großen Reise zu ihrer Beerdigung auf und werden mit der verderbten Außenwelt konfrontiert.
 
Der grandiose Film von Matt Ross stellt genau die richtigen Fragen nach Erziehung und Idealen, aber er macht es sich nie leicht. Erzeugt die Kompromisslosigkeit des Vaters nicht auch Lebensuntüchtigkeit?
 
„Captain Fantastic“ verbindet auf bewunderungswürdige Weise das Genre des Road-Movies mit einem tiefen philosophischen Anspruch und einem ganz eigenen Humor – ein seltenes Kino-Geschenk.
 
Quelle: Knut Elstermann, radio eins
 
Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück
USA 2016
Regie: Matt Ross
Darsteller: Viggo Mortensen, Frank Langella, George Mackay, u.a
Länge: 118 Min.
FSK: 12

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Der die Zeichen liest

Provokanten Film vom russischen Regisseur Kirill Serebrennikov
Am Freitag, dem 28.04.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DER DIE ZEICHEN LIEST von Kirill Serebrennikov. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Benjamin weigert sich am Schwimmunterricht teilzunehmen, aus religiösen Gründen. Was als Pubertäts-Verwirrung erscheint, wird zum Wahn. Benjamin hält sich für einen Erlöser von der modernen Verderbtheit, eindrucksvoll gespielt von Piotr Skvortsov. 
 
Nach dem Stück „Märtyrer“ des Marius von Mayenburg inszenierte der russische Regisseur Kirill Serebrennikov diesen provokanten Film. Benjamins Lehrer knicken angesichts der Wucht bald ein, ein Totalversagen der hilflosen Zivilgesellschaft. 
 
Dieser erschreckende, aber auch grimmig-komische Film ist eine Warnung vor falschen Propheten: So wie Benjamins Schule können auch ganze Gesellschaften dem fanatischen Irrsinn anheimfallen.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins

Der die Zeichen liest
Russland 2016
Regie und Drehbuch: Kirill Serebrennikov (basierend auf dem Theaterstück „Märtyrer“ von Marius von Mayenburg)
Darsteller: Petr Skvortsov, Yuliya Aug, Aleksandr Gorchilin
Länge: 118 Min.
FSK: 12

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Parchim International

Dokumentarfilm und Culture-Clash-Komödie mit Tiefgang zwischen Parchim und Peking
Am Freitag, dem 02.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film PARCHIM INTERNATIONAL. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Ein Provinzflughafen als Brennpunkt der Globalisierung? Der Dokumentarfilm PARCHIM INTERNATIONAL entdeckt in dem kleinen Flughafen einen faszinierenden Ort, eine Art Zeitmaschine, in der sich Geschichten aus der großen weiten Welt und aus der tiefsten Provinz begegnen, aus den Tiefen der europäischen Geschichte und der globalen Zukunft. Die einen hoffen auf fette Gewinne, die anderen auf einen festen Arbeitsplatz. Das Aufeinandertreffen der Lebenswelten und Glaubenssysteme erzählt der Film als Tragikomödie mit bitteren Einblicken in die skurrile Realität des Kapitalismus. Sieben Jahre lang haben die Filmemacher Stefan Eberlein und Manuel Fenn den Investor Jonathan Pang begleitet. Sie folgen ihm zu neureichen chinesischen Geschäftsleuten, einem freundlichen deutschen Landrat, einer netzwerkenden Bundestagsabgeordneten und in die tiefste chinesische Provinz, Jonathan Pangs Heimat Henan.
 
Quelle: www.parchim-international.com

Parchim International
Dokumentarfilm, Deutschland 2015
Buch und Regie: Stefan Eberlein
Co-Regie und Kamera: Manuel Fenn 
Länge: 89 Min.
FSK: 0

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Boyhood

Berührende Coming-of-Age-Geschichte von Kult-Regisseur Richard Linklater
Quelle: BJF
Am Freitag, dem 09.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film BOYHOOD. Unkostenbeitrag: 6,00 €.
 
Mit „Boyhood“ drehte Richard Linklater eine meisterhafte Langzeitbeobachtung in fiktiver Form. Seine Schauspieler Ellar Coltrane, Ethan Hawke und Patricia Arquette haben sich jedes Jahr seit 2002 einmal getroffen und am Film weitergedreht.
 
Wir erleben den Jungen Mason aus Austin, seine schulischen Anfänge bis zum College. Seine Eltern werden älter, der Junge wird reifer, während sich Amerika grundlegend verändert.
 
Ein großartiges filmisches Experiment, für das ein langer Atem und viel Liebe nötig waren. Zwölf Jahre im Leben. Am Ende glaubt man, selbst zu dieser Familie zu gehören und nimmt nur schweren Herzens Abschied von den Figuren.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Boyhood
USA 2014
Regie: Richard Linklater
Darsteller: Ellar Coltrane, Patricia Arquette, Elijah Smith, Lorelei Linklater, Ethan Hawke u.a.
Länge: 159 Min.
FSK: 6 freigegeben
 
Mit Unterstützung vom Bundesverband Jugend und Film e.V. (BJF)

Kommunales Kino. Die Kommune

Am Freitag, dem 16.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE KOMMUNE. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
„Ein kleines Haus hält unseren Geist klein“, findet die Fernsehsprecherin Anna. Sie überzeugt ihren Mann Erik, einen Architekturdozenten um die fünfzig, in seiner frisch geerbten Villa mit Tochter Freja und ein paar Bekannten eine Kommune zu gründen. Fortan bestimmen sie gemeinsam die Grundregeln des Zusammenlebens, essen, feiern und streiten miteinander. Die Realisierung von Annas Traum scheint perfekt. Doch dann beginnt Erik eine Affäre mit einer seiner Studentinnen. Und Anna schlägt das Ungeheuerliche vor: Auch für die schöne Emma soll Platz in der Kommune sein ...
 
Thomas Vinterberg (Das Fest) porträtiert auf heitere und anrührende Weise die experimentierfreudige 70er-Jahre Generation, die dem Idealismus eine Chance geben wollte. 
 
Die Kommune
Dänemark, Niederlande, Schweden 2016
Regie: Thomas Vinterberg
Darsteller: Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm, Helene Reingaard Neumann, u.a.
Länge: 111 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Film wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Kommunales Kino. Film wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Kommunales Kino. Film wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Wanderkino im Skulpturengarten

Wanderkino 2015 im Skulpturengarten Joachimsthal (Bild: Richard Hurding)

Kommunales Kino. Film wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Kinderkino

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Kommunales Kino. Von Bananenbäumen träumen

Dokumentarfilm von Antje Hubert
Am Freitag, dem 07.04.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 zum Bundestart den Dokumentarfilm VON BANANENBÄUMEN TRÄUMEN von Antje Hubert. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Im norddeutschen Oberndorf regt sich Widerstand. Widerstand gegen das Schicksal, das der Gemeinschaft in Form von Schulschließung und finanziellen Nöten droht. Die Bewohner wollen es selbst in die Hand nehmen, ihren Ort doch noch zu retten, mit kühnen Plänen und einer Aktiengesellschaft (Deutschland 2017, FSK: 0, Dauer: 92 MInuten).

Kommunales Kino. Tschick

Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Am Freitag, dem 31.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film TSCHICK. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Zwei seltsame Jungs im geklauten Lada auf dem Weg in die Walachei – das ist der Stoff für einen großen Roman. Oder einen wunderbaren Film. Oder beides. Fatih Akins Verfilmung des Kultbuches von Wolfgang Herrndorf ist ein wildes Roadmovie und eine herrliche Geschichte über das Anderssein. Und Vorsicht: Es ist möglich, dass Sie beim Verlassen des Kinos dabei ertappt werden, wie Sie Richard Claydermans Ballade "Pour Adeline" pfeifen.
 
Quelle: city-kinos.de
 
Tschick
Deutschland 2016
Regie: Fatih Akin
Buch: Wolfgang Herrndorf
Darsteller: Tristan Goebel, Anand Batbileg, Mercedes Mueller, Anja Schneider, Uwe Bohm, Udo Samel
Länge: 93 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Alki Alki

Authentische Tragikomödie von Axel Ranisch
Am Freitag, dem 24.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film ALKI ALKI. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Tobias und Flasche sind Freunde fürs Leben. Seit ihrer Jugend sind die beiden keinen Tag voneinander getrennt gewesen. Tobias steht in der Blüte seines Lebens, hat Frau und Kinder, trägt Verantwortung. Und trotzdem scheint er nicht erwachsen zu werden. Aber die unbeschwerte Leichtigkeit des jugendlichen Seins ist längst verflogen. Er verliert durch den Alkohol seinen Führerschein, Aufträge im Büro, das Liebesleben mit seiner Frau und die Freude an seinen Kindern. Schließlich baut er einen Autounfall, der beinahe das Leben seiner Kinder kostet. Stück für Stück merkt er, dass ihm die Freundschaft mit Flasche nicht mehr gut tut und das es nun an der Zeit ist, sich zu trennen und eigene Wege zu gehen. Doch als Tobias auf diese Erkenntnis kommt, ist es schon zu spät.
 
Ein ungewöhnlicher Film, auch weil Käptn Peng (das Hip-Hop-Ich von Schauspieler Robert Gwisdek) immer wieder mit Gitarre ins Set spaziert, sich setzt, und ein kurzes Lied singt, das in ein paar passenden Versen die Situation zusammenfasst. Dann verschwindet er wieder. Allein dafür lohnt sich ALKI ALKI schon.
 
Alki Alki
Deutschland 2015
Regie: Axel Ranisch
Darsteller: Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Christina Große, Thorsten Merten, Robert Gwisdek, Oliver Korittke, Claudia Jacob, Iris Berben
Länge: 102 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Mr. Holmes

Ian McKellen als alternder Meisterdetektiv
Am Freitag, dem 17.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film MR. HOLMES. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
England 1947: Der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) ist mittlerweile 93 Jahre alt. Mit seiner Haushälterin Mrs. Munro und deren elfjährigem Sohn Roger lebt er zurückgezogen auf seinem Landsitz in Sussex und kümmert sich um seine Bienen. Beunruhigt stellt das einstige Mastermind fest, dass ihn sein legendäres Gedächtnis langsam aber sicher im Stich lässt. Vor allem plagt ihn, dass er sich nicht mehr an den Fall erinnern kann, der ihn vor 30 Jahren dazu brachte, sich aus dem Detektivgeschäft zurückzuziehen. Mehr und mehr gelangt Holmes zu der Überzeugung, dass er herausfinden muss, was damals wirklich passiert ist. Und so macht Sherlock Holmes sich auf, seinen letzten großen Fall zu lösen.
 
Frei nach Mitch Cullins Roman ›A Slight Trick of the Mind‹ reflektiert Regisseur Bill Condon über das Wechselspiel von Legende und Wahrheit, über Alter und Erinnerung, unbewältigte Schuld und die Chance, mit sich selbst ins Reine zu kommen. In der zweiten Zusammenarbeit von Regisseur Bill Condon mit Schauspieler Ian McKellen wird der Mythos Sherlock Holmes zu neuem Leben erweckt und zugleich auch demontiert. Ian McKellen spielt diesen gealterten Sherlock Holmes pointiert, mit viel Feinsinnigkeit und scharfem Humor. 
 
Es ist großartig anzusehen, wie dieser anfangs forsche, unzugängliche Mann begreift, dass ihm weder sein Gelée Royale noch sein Japanischer Pfeffer weiterhelfen wird, sondern der wissbegierige Sohn seiner Haushälterin. MR. HOLMES ist weder ein spannender Kriminalfilm noch ein Sherlock-Holmes-Abenteuer im klassischen Sinne, sondern ein ironischer, großartig gespielter und vor allem berührender Film über eine wunderbare Freundschaft.
 
 
Mr. Holmes
GB/USA 2015
Regie: Bill Condon
Darsteller: Ian McKellen, Laura Linney, Milo Parker, Hiroyuki Sanada, u.a. 
Länge: 104 Minuten
FSK: o.A.
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Julieta

Der neue Film vom spanischen Regisseur Pedro Almodóvar
Am Freitag, dem 10.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film JULIETA. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar kehrt auf melodramatisches Terrain zurück und erzählt die Geschichte von Julieta in einer dreißigjährigen Zeitspanne von 1985 bis heute.

Kommunales Kino. Rabbi Wolff

Ein Gentleman vor dem Herrn
Am Freitag, dem 03.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film RABBI WOLFF. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
 
Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit Im Himmel, unter der Erde (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.
 
Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

 
Rabbi Wolff
Deutschland 2016
Regie: Britta Wauer
Mit: Rabbiner William Wolff  
Länge: 90 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: El Olivo - der Olivenbaum

Ein uralter Baum ist mehr als ein uralter Baum
Am Freitag, dem 24.02.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film EL OLIVO - DER OLIVENBAUM. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
El Olivo - der Olivenbaum - ist 2.000 Jahre alt, als Almas (Anna Castillo) Familie ihn verkauft. Über zwei Jahrtausende ist der prächtige Baum im spanischen Boden gediehen und gewachsen - an nur einem Tag wird er entwurzelt und nach Deutschland verschifft. In der Konsequenz bringt der uralte Baum seinen ehemaligen Besitzern jedoch nicht nur Geld ein, sondern bewirkt auch, dass Almas Opa fortan kein Wort mehr sagt. Er hört einfach auf zu sprechen.
 
Also macht Alma sich daran, das Familiengewächs wiederzubeschaffen. Zu dumm nur, dass der Olivenbaum inzwischen als symbolträchtiges Aushängeschild im Foyer eines Energiekonzerns in Düsseldorf aufgestellt wurde. Trotzdem heckt Alma zusammen mit ihrem Arbeitskollegen Rafa (Pep Ambrós) und ihrem etwas verplanten Onkel Alcachofa (Javier Gutiérrez) einen Plan aus, um das pflanzliche Familienerbstück wieder in die spanische Erde ihrer Heimat zurückzuholen.
 
 
El Olivo - Der Olivenbaum
Spanien 2016
Regie: Icíar Bollaín
Darsteller: Anna Castillo, Javier Gutiérrez, Pep Ambrós, u.a.  
Länge: 99 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: Toni Erdmann

Maren Ades Oscar-nominierte Tragikomödie
Am Freitag, dem 17.02.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film TONI ERDMANN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Winfried (Peter Simonischek) ist ein 65-jähriger, einfühlsamer Musiklehrer mit Hang zu Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines (Sandra Hüller) hingegen ist das Gegenteil: Als ehrgeizige Unternehmensberaterin reist sie um die Welt und von einem Projekt zum nächsten, um die Karriereleiter steil nach oben zu klettern. Vater und Tochter bekommen sich daher nicht oft zu sehen, aber das wird schlagartig anders, als Winfrieds Hund stirbt und er daraufhin beschließt, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebensstil kracht es schon bald zwischen den beiden. Und dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein alter Ego Toni Erdmann: das Gebiss ist schief, der Anzug schlecht und auf dem Kopf sitzt eine Perücke. Er behauptet, Personalcoach zu sein, bringt Ines vor ihren Kollegen in einige peinliche Situationen – aber die Verkleidung sorgt auch dafür, dass sie und ihr Vater sich annähern ...
 
 
"Der Ton, den Ades Film anschlägt, ist neu im deutschen Kino, eine irre Mischung aus Wehmut und Witz." (Der Tagesspiegel)

Toni Erdmann
Deutschland/Österreich 2016
Regie: Maren Ade
Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, u.a.  
Länge: 2 Std. 42 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: Paterson

Die poetische Kraft des Einfachen
Am Freitag, dem 10.02.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film PATERSON. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie.
 
Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.

Quelle: www.paterson-derfilm.de

Paterson
USA 2016
Regie: Jim Jarmusch
Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani, u.a.  
Länge: 118 Min
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: Am grünen Rand der Welt

Am Freitag, dem 16.12.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Am grünen Rand der Welt. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Stilsicher inszeniert der ehemalige dänische „Dogma“-Regisseur Thomas Vinterberg den romantisch-viktorianischen Klassiker des englischen Romanciers Thomas Hardy ...

Kommunales Kino: Mr. Gaga

Am Freitag, dem 02.12.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm Mr. Gaga. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
MR. GAGA gewährt intime Einblicke in das Leben und Arbeiten des Ausnahme-Choreographen Ohad Naharin. Der Film zeigt in kraftvollen Bildern die überwältigende Schönheit seines expressiven Tanzes und lässt die Zuschauer exklusiv in den kreativen Prozess hinter den einzigartigen Performances der israelischen Compagnie eintauchen ...

Kommunales Kino: Seefeuer

Bild: Weltkino Filmverleih GmbH
Am Freitag, dem 25.11.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm Seefeuer. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film. 

Dokumentarfilm von Volker Koepp: Landstück

Am Freitag, dem 4. November 2016 um 19:30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm Landstück von Volker Koepp. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 6 Euro.


KURZINHALT

Im Nordosten Deutschlands wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Die weitgeschwungenen Felder der Uckermark reichen bis zum Horizont. 

Als die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen. Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familienbetriebe betreiben ökologischen Anbau. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft das Land inzwischen  an ortsfremde Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe, und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild.

Volker Koepps Film handelt vom Leben der Menschen in dieser dünnbesiedelten Gegend. Er besucht seine unmittelbaren Nachbarn, Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen. Seit Fontane wissen wir, dass in jedem märkischen See auch die Erschütterungen der Welt zu erkennen sind. 
 

PRESSENOTIZ

Landstück wurde in einer seit Jahrhunderten als Agrarland genutzten Kulturlandschaft im Nordosten Deutschlands gedreht. Hier in dieser hügeligen Endmoränenlandschaft Brandenburgs entstanden vor 15 Jahren auch Volker Koepps Filme "Uckermark" (2002) und ganz in der Nähe vor  40 Jahren "Das weite Feld" (1976). Sie erzählen von historischen Veränderungen  und dem Leben der Menschen.

Landstück nimmt diesen geschichtlichen Bogen auf und setzt Landschaftsbilder, Lebensläufe und den Alltag der Menschen damals und heute in Beziehung zueinander. Ein Film über Vergangenheit und Gegenwart und das Verhältnis von Mensch und Natur.


FILMINFORMATION

Landstück, ein Film von Volker Koepp

Deutschland 2016, 122 Minuten, deutsche Originalfassung 

Weltpremiere: Internationale Filmfestspiele Berlin 2016, Sektion Berlinale Forum.

Deutscher Kinostart: 3. März 2016

Regie: Volker Koepp

Kamera: Lotta Kilian

Montage: Christoph Krüger

Musik: Ulrike Haage

Buch: Barbara Frankenstein, Volker Koepp

Redaktion: Rolf Bergmann

Ton: Andy Michaelis

Mischung: Robert Jäger

Titel: Moritz Koepp

Farbkorrektur: Vera Younan

Herstellungsleitung: Jana Cisar

Produktionsleitung: Fritz Hartthaler

Produktionsleitung RBB: Rainer Baumert

Filmgeschäftsführung: Karin Fiedler

Postproduktion: Konterfei, Cine Plus, Interaudio, Babelfisch

Eine Produktion von Vineta Film und Rundfunk Berlin-Brandenburg, gefördert durch Medienboard Berlin-Brandenburg, Deutscher Filmförderfonds, Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung.

Mit:

Familie Sydow, Familie Pophal, Hannchen Henning, Gisela Rinas, Rosi Rinas, Lucie Triebe, Angelika Milz (Herrenstein), Stefan Palme, Caroline Riesing (Wilmersdorf), Larissa Rosa Lackner (Böckenberg), Rolf Henke, Hans-Martin Meyerhoff, Uta Kietsch (Temmen), Marko Hönicke (Kaakstedt), Thomas Rosié (Voßberg). Und Michael Succow. 

Filmzitate aus:

Das weite Feld (1976), Kamera: Christian Lehmann; Uckermark (2002), Kamera: Thomas Plenert.

 

im Verleih der Edition Salzgeber  

Brass on Fire: Dokumentarfilm von Ralf Marschalleck mit Fanfare Ciocarlia

Zur Einstimmung auf das Konzert von Fanfare Ciocărlia am 19. November zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 20 e.V. am Freitag, 28. Oktober 2016, 19:30 Uhr den Film Brass on Fire von Ralf Marschalleck. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Brass on Fire erzählt die erstaunliche Erfolgsgeschichte der Zigeunerblaskapelle Fanfare Ciocărlia („Die Lerchenbläser“) aus einem entlegenen rumänischen Dorf hinter den Karpaten. Zwei junge Männer aus Deutschland entdecken dort auf ihrer Suche nach dem unverfälschten Zigeunerleben eine Blasmusikkapelle, die aus ihren verbeulten Instrumenten eine ungestüme, lebensfrohe Musik herausholt, die unmittelbar in die Beine geht. In ihrer Begeisterung fassen die beiden Deutschen den hochfliegenden Plan, die Kapelle international bekannt zu machen. Mit viel Energie und Engagement gelingt der Coup: Inzwischen ist die Band auf allen großen Bühnen der Welt aufgetreten und von Berlin über Tokio bis in die USA gefeiert worden.
 
Trotz ihres Weltruhmes kehren die Musiker immer wieder in ihr heimatliches Dorf zurück, wo der Eisenbahnzug nicht anhält, sondern nur etwas langsamer fährt, damit man abspringen kann. In ihren Lehmkaten ohne Strom und fließendes Wasser, in ihrer vermeintlich zurückgebliebenen Lebenswelt liegt die Quelle für ihre ungebrochene Lebensfreude, ihren großartigen Zusammenhalt und ihre kraftvolle, poetische Musik. Selbst die beiden Deutschen haben dort Wurzeln geschlagen, sich in Zigeunermädchen aus dem Dorf verliebt und mit ihnen Familien gegründet.
 
Der Film erzählt die Geschichte aus großer Nähe und zeichnet ein sehr einprägsames Bild des Lebens in dem Dorf Zece Prăjini („Zehn Äcker“). Im Zentrum steht dabei natürlich die Musik – seien es die Proben in dem engen Wirtshaus, die sich meistens zu regelrechten Festen auswachsen, seien es die strengen Unterrichtsstunden für den Nachwuchs oder das Porträt des alten Musikinstrumente-Schmiedes, der in der Lage ist, aus scheinbarem Schrott wie mit Zauberhand ein funktionierendes Tenorhorn zu verfertigen.
 
Regisseur Ralph Marschalleck und Kameramann Lars Barthel begleiten die Band von dort aus auf ihrem Weg zu den ersten internationalen Erfolgen und dokumentieren die skurillen Situationen, in die die Zigeunermusiker dabei geraten und die sie mit schrägem Witz meistern. Fast scheint es, als habe die restliche Welt auf die belebende, inspirierende Musik der Rumänen gewartet. Jedes Konzert wird zu einer überwältigenden Party, bei der niemand im Publikum dem Drang widerstehen kann, bis zum Schweißausbruch zu tanzen. Diese Stimmung möchte der Film auch auf das Kinopublikum übertragen. Wenn es die Zuschauer beim Abspann (oder schon vorher) nicht mehr auf ihren Plätzen hält, ist seine Botschaft angekommen.

Kommunales Kino: Bad Luck

Am Freitag, dem 21.10.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Bad Luck. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die Story: der ramponierte Abschleppwagenfahrer und Wasserreinigungsgeräte-Vertreter  Karl und sein zotteliger Freund Rizzo, den alle für etwas dumm halten, pinkeln im Wald. Da fällt ihnen auf einmal aus den Zweigen ein Auto vor die Füße. Im Auto liegen ein vermutlich toter Mann und eine Tüte voll Geld. Die beiden beschließen, abzuhauen und das Geld mitzunehmen. Allerdings vergessen sie Karls Brecheisen und als sie später zurückkommen, ist der Mann verschwunden. Der Film erzählt nun rückblickend, wie die Tüte Geld in das Auto gekommen ist und das Auto in die Bäume und vorwärts, was die beiden Gelegenheitsräuber anstellen, nachdem sie entdecken, dass der Besitzer der Tüte verschwunden ist. Mit dabei sind die Tankstellenservicekraft Dagmar, die mit der Miete seit Monaten im Rückstand ist, der geschiedene und sehr einsame Polizist Gerhard, der frisch arbeitslose und deshalb sehr angefressene Lippo, und Dagmars sehr planloser Freund Robert. Sie alle könnten ein bisschen Geld, sprich ein bisschen Glück, sehr gut brauchen. Und sie alle sind in die Geschichte mit der Tüte verwickelt.
 
BAD LUCK ist keine gewöhnliche Einbruchs- und Diebstahlgeschichte. In BAD LUCK geht es um eine lächerlich kleine Geldsumme. Ein paar hundert Euro, vielleicht tausend, sind in der Tüte. Genug um ein paar Monate Miete zu bezahlen, aber nicht genug, um dafür ein Verbrechen zu begehen. Aber so weitsichtig ist keiner der Beteiligten. Alle haben nur ihr kleines bisschen Unglück im Blick und alle greifen nach jedem Strohhalm, beziehungsweise nach jeder Tüte, die ihnen erreichbar scheint. Und das sind nicht viele. Als Verbrecher stellen sie sich dabei so hilflos und idiotisch an, wie auch sonst im Leben.

(Hendrike Bake, programmkino.de)
 
Bad Luck
Österreich 2015
Regie: Thomas Woschitz
Darsteller: Valerie Pachner, Markus Schwärzer, Christian Zankl, Thomas Oraze u.a.
Länge: 80 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Kommunales Kino: Ich und Kaminski

Am Freitag, dem 14.10.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Ich und Kaminski. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der Kunstjournalist Sebastian Zöllner (von Daniel Brühl großartig unsympathisch gespielt) ist ein widerwärtiger Schmierlappen, der hofft, mit einem Buch über die vergessene Malerlegende Kaminski (Jesper Christensen) endlich groß rauszukommen. Doch wer zieht bei diesem Versuch, einen Mythos auszubeuten, die Fäden, wer nutzt hier wen aus? Mit der Verfilmung von Kehlmanns satirischem Roman „Ich und Kaminski“ ist Wolfgang Becker („Good Bye, Lenin“) ein geistreiches und melancholisches Spiel über Eitelkeit und Macht gelungen, in dem der Ehrgeiz hinterhältig und sehr witzig ins Leere geführt wird ...
 
(Knut Elstermann, radio eins)
 
Ich und Kaminski
Belgien/Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Becker
Darsteller: Daniel Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar u.a
Länge: 124 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Kommunales Kino: Wie auf Erden

Am Freitag, dem 07.10.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Wie auf Erden. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Nach dem großen Erfolg von WIE IM HIMMEL erzählt Regisseur Kay Pollak nun die Geschichte von Lena und ihrer schwedischen Dorfgemeinschaft weiter.
 
Die Kirche von Ljusåker ist mal wieder leer. In seiner Verzweiflung greift Pastor Stig immer häufiger zum Hochprozentigen, bis ihm eine unorthodoxe Idee kommt: Durch ein großes Jubiläumskonzert wäre eine volle Kirche garantiert. Die quirlige Lena mit ihren unkonventionellen Ideen ist dafür genau die Richtige.

Kommunales Kino: Mustang

Am Freitag, dem 30.09.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Mustang. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein Dorf irgendwo im Norden der Türkei. Fünf elternlose Schwestern wachsen bei ihrer überforderten Großmutter auf, lebenslustige, unbändige Mädchen, die sich nicht um die Traditionen scheren. Deshalb werden sie im Haus regelrecht eingesperrt. Doch die Energie der Mädchen lässt sich nicht hinter Gittern halten.
 
Die türkische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven hat mit ihren erfrischend natürlichen, jungen Darstellerinnen einen weiblichen Kosmos geschaffen, eine lebendige Gegenwelt zum unterdrückerischen System der Alten. Dieser wunderbare, heitere und tragische Film  wurde sehr zurecht für einen Oscar nominiert.
 
(Knut Elstermann, radioeins.de)
 
Mustang
Deutschland, Frankreich, Türkei 2015
Regie: Deniz Gamze Ergüven
Darsteller: Elit İşcan, Tugba Sunguroglu, Ilayda Akdogan, u.a.
Länge: 94 Min
FSK: 12
Trailer

Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Dokumentarfilme von Rick Minnich: Bombenjäger und Das Buch der Lenins

Am 23. September 2016 zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 zwei Filme des Dokumentarfilmers Rick Minnich, der auch anwesend sein wird. Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Bombenjäger - Oranienburgs explosives Erbe (Deutschland 2014, 52 Minuten)

Fast 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg lauern immer noch schätzungsweise 300 Bomben unter dem Pflaster von Oranienburg. Der amerikanische Filmemacher Rick Minnich, der mittlerweile seit zweieinhalb Jahrzehnten in Deutschland lebt, begleitet ein Jahr lang die Bombensuche in der Stadt.
 
Im November 2013 verlor der pensionierte Taxifahrer Gunthart "Paule" Dietrich bei einer solchen kontrollierten Sprengung einer amerikanischen 500 Kilo Bombe sein Haus. Seine Geschichte beherrschte die Nachrichtensendungen und die Titelseiten der lokalen Boulevardblätter: die verzweifelte Situation in Oranienburg hatte nun ein Gesicht. Der 12 Meter breite und sechs Meter tiefe Krater, der sich an der Stelle auftut, wo Paules Haus gestanden hatte, wurde zu einer makabren Touristenattraktion und einer schmerzhaften Mahnung.
 
Hans Joachim Laesicke, Bürgermeister von Oranienburg, sieht es als seine Mission an, die Stadt von der Bombenlast zu befreien. Es ist ein schwerer Kampf. Die Bundesregierung ignoriert seit Jahren die Bitten um Unterstützung.
 
Dem Bürgermeister zur Seite steht ein unerschrockenes Trio von Bombenräumexperten: Horst Reinhardt, Heino Borchert und André Müller. Der Film lässt die Experten zu Wort kommen; sie erläutern die Methoden, mit denen sie Bomben lokalisieren und neutralisieren. Er nimmt mit auf eine Reise durch die Stadt, in der blaue Rohre im Bürgersteig davon künden, dass magnetische Messungen durchgeführt werden – und vielleicht bald wieder eine Bombe gefunden wird...

Das Buch der Lenins (Deutschland 1996, 24 Minuten)

Angetrieben von seinem eifrigen Verleger durchquert der Amerikaner Rick Minnich die Welt auf der Suche nach den letzten verbliebenen Leninstatuen. Doch worauf er stößt, ist nicht genau das, woran sein Auftraggeber denkt. Ein ironischer Blick auf Osteuropa in der Zeit nach dem Kalten Krieg.

Kommunales Kino: Ein Tick anders

Am Freitag, dem 16.09.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Ein Tick anders. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die siebzehnjährige Eva (Jasna Fritzi Bauer) leidet unter Tourette. Manchmal treiben ihre Ticks sie in den Wahnsinn, doch eigentlich ist Eva glücklich. Denn im Kreise ihrer schrägen, aber liebevollen Familie akzeptiert jeder sie, wie sie ist. Erst als ihr Vater (Waldemar Kobus) seinen Job verliert, gerät die familiäre Balance aus dem Lot: Gemeinsam mit ihrer kauzigen Oma (Renate Delfs) und ihrem durchgeknallten Onkel (Stefan Kurt) versucht Eva bei der Existenzsicherung zu helfen, was zusehends ins Chaos führt - bis Eva schließlich über sich und ihre Krankheit hinauswächst und merkt, dass es Zeit wird, ihr eigenes Leben zu führen...
(Quelle: filmstarts.de)
 
Ein Tick anders
Deutschland 2010
Regie, Buch: Andi Rogenhagen
Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Waldemar Kobus, Victoria Trauttmansdorff, Stefan Kurt, Renate Delfs, Nora Tschirner
Länge: 85 Minuten
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Kommunales Kino: Ginger und Rosa

Freitag, 09.09.2016, 19:30 Uhr - Kommunales Kino: Ginger und Rosa (Kanada / Dänemark / Großbritannien / Kroatien 2012). Geschichte einer Mädchenfreundschaft zwischen Kaltem Krieg und sexueller Revolution im London der 60er Jahre. Gingers Mutter sieht die aufsässige Rosa als schlechten Einfluss auf ihre Tochter an, während Gingers Vater auch in politischer Hinsicht eine wichtige Bezugsperson für die Mädchen ist. Bis sich Rosa auf eine verhängnisvolle Affäre mit ihm einlässt (91 Minuten, FSK 12). Eintritt: 6 Euro

Kommunales Kino: Der Himmel über Berlin

Am Freitag, dem 02.09.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Der Himmel über Berlin. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Wim Wenders' in Cannes preisgekrönter Film Der Himmel über Berlin erzählt die Geschichte der beiden Engel Cassiel und Damiel, die es wagten, Gott zu widersprechen und daher von diesem auf die Erde, nach Berlin, versetzt wurden. Die beiden körperlosen Gestalten sind allein für Kinder sichtbar, doch als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, wird er nur noch von dem Wunsch getrieben, ebenfalls ein Mensch und damit sichtbar zu werden. Er lernt den amerikanischen Schauspieler Peter Falk kennen, der früher selbst ein Engel war und Damiel rät, den großen Schritt zu vollziehen und sein Dasein als Engel aufzugeben.
(www.filmportal.de) 
 
Der Himmel über Berlin
Frankreich, BRD 1987
Regie: Wim Wenders
Darsteller: Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander, Curt Bois, u.a.
Länge: 127 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Wanderkino: Liberty (Laurel und Hardy) und Sherlock, jr. (Buster Keaton)

Stummfilme mit Live-Musik im Skulpturengarten
Wanderkino im Skulpturengarten 2015 (Foto: Richard Hurding)
Am Dienstag dem 30. August 2016 um 20 Uhr kommt das Wanderkino aus Leipzig nach Joachimsthal in den Skulpturengarten am Joachimsplatz. Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung im Heidekrug statt. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro, ermäßigt 4 Euro. Gezeigt werden:

Liberty oder Die Sache mit der Hose, ein US-amerikanischer Stummfilm von Laurel & Hardy aus dem Jahr 1929. Dieser ungewöhnliche Film enthält einige der komischsten Szenen mit Stan Laurel und Oliver Hardy, die je gedreht wurden (20 Minuten, FSK 6). 

Sherlock, jr., eine US-amerikanische Stummfilmkomödie aus dem Jahr 1924, von und mit Buster Keaton. Der kürzeste Langfilm Keatons gilt  als ein Höhepunkt in seinem Schaffen. Viele Filmkritiker zählen den Film zu den besten Komödien aller Zeiten (44 Minuten, FSK o. A.)
 
Das Wanderkino ist ein mobiles Kino und zeigt Stummfilme unterschiedlicher Genres – Slapstick-Komödien, Monumentalfilme sowie Independent-, Avantgarde- und Experimentalfilme – unterhaltend und anspruchsvoll. Alle Filme werden live mit Violine und Piano begleitet. Ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug (Magirus Deutz, 1969) integriert die gesamte Kino-, Ton- und Lichttechnik, transportiert Bestuhlung und Instrumentarium. Die Filmaufführungen finden in einem nostalgisch inszenierten Rahmen statt – es wird eine Atmosphäre geschaffen, die an die Pionierzeiten des Kinos erinnert.

Dokumentarfilm: The Voice of Peace - Der Traum des Abie Nathan

Foto: Reuters. Quelle: spiegel.de
Am Freitag, dem 26. August 2016 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. den Dokumentarfilm "The Voice of Peace - Der Traum des Abie Nathan" von Eric Fiedler (2013, 89 Minuten). Der Eintritt ist frei.

Abie Nathan (1927 – 2009) lebte nach dem Motto: „Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Naturkatastrophen, Hungersnöte, Kriegsschäden – er mobilisierte persönlich weltweit Freiwillige und Sponsoren und setzte mit überraschenden Gesten maßgeblich den Aussöhnungsprozess zwischen arabischer Welt und Israel in Gang. Legendär ist auch sein cooler Piratensender „The Voice of Peace“, der von 1973 bis 1993 zu Popmusik Friedensbotschaften in den Mittleren Osten sendete, unterstützt von internationalen Stars wie John Lennon, George Harrison, Gloria Gaynor, Joan Baez und Yoko Ono. (Quelle: popmonitor.de)

Der Film erhielt 2014 den Grimme-Preis.

Interview mit Eric Fiedler zum Film

Filminformation

Produktion: NDR
Erstausstrahlung: Sonntag, 02.01.2014, 22.30 Uhr, 1Extra
Sendelänge: 89 Min.
Producer: Silke Schütze
Buch/Regie: Eric Friedler
Kamera: Frank Groth, Thomas Schäfer
Schnitt: Andrea Schröder-Jahn
Redaktion: Patricia Schlesinge

Kommunales Kino: Von Menschen und Pferden

Am Freitag, dem 12.08.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Von Menschen und Pferden. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Dieses kleine isländische Meisterwerk ist ein Liebesfilm. Er zeigt, wie Liebe blind macht, dass sie zur Raserei führen kann, dass sie immer wieder dem Trieb gehorcht und dass dabei ein Gefühl bleibt, das auf Erfüllung drängt. Von Menschen und Pferden ist ein Film über die Einsamkeit von Liebenden und, wie Regisseur Benedikt Erlingsson es selbst beschreibt, »über das Pferd im Menschen und den Menschen im Pferd«. Das klingt absurd, ist es auch und hat doch viel mit dem zu tun, was in diesem Film zu sehen ist. Und auf das Sehen kommt es an, denn gesprochen wird in der nordisländischen Einöde, in der es auch im Sommer mal schneien kann, nur sehr wenig.

(Ulrich Sonnenschein, www.epd-film.de)


Von Menschen und Pferden
Irland/Deutschland/Norwegen, 2013
Regie: Benedikt Erlingsson
Darsteller: Ingvar Eggert Sigurðsson, Charlotte Boving, Steinn Ármann Magnússon, Helgi Björnsson, Kristbjörg Kjeld, Sigríður María Egilsdóttir, Juan Camillo Roman Estrada
Länge: 81 Min
FSK: o.A.
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow
 

Kommunales Kino: Birnenkuchen mit Lavendel

Am Freitag, dem 05.08.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Birnenkuchen mit Lavendel. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein. Louise lebt auf einem Birnenhof in der Provence und kümmert sich seit dem Tod ihres Mannes um den Birnenanbau. Doch die Bank will den Kredit zurück, die Abnehmer zweifeln an ihrer Kompetenz und dann fährt sie auch noch einen Fremden vor ihrem Haus an. Pierre, so heißt der verletzte Mann, scheint irgendwie anders zu sein. Er ist verdammt ordentlich, frappierend ehrlich, ein Eigenbrötler, der am liebsten Primzahlen zitiert. Der sensible Mann blüht in Louises Gegenwart auf, hilft ihr mehr schlecht als recht beim Verkauf ihrer köstlichen Birnenkuchen auf dem Markt und hat das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das er gar nicht zu vermissen glaubte: ein Zuhause. Louise versucht ihn aus ihrem Leben und ihrem gebrochenen Herzen herauszuhalten. Doch Pierre lässt sich nicht so einfach abschütteln. Nur wovor läuft er davon? Louises Leben ist wundersam auf den Kopf gestellt und doch droht ihr dieses kleine Glück wieder zu entgleiten...

Birnenkuchen mit Lavendel
Frankreich 2015
Regie: Éric Besnard
Darsteller: Virginie Efira, Benjamin Lavernhe, u.a.
Länge: 100 Min
FSK: 0
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Das brandneue Testament

Am Freitag, dem 29.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Das brandneue Testament. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Was für ein Spaß! Erfreulich inkorrekt in jeder Beziehung erzählt Jaco Van Dormael von einer eher untypischen Kleinfamilie in Brüssel. Sie besteht aus Gottvater, Gottmutter und Gotttochter Éa, die zehn Jahre alt ist und ihrem herrschsüchtigen, prolligen Daddy mal so richtig eins auswischen will. Sie will nicht mehr mitansehen, wie er die Menschheit mit Kriegen und Katastrophen quält. Deshalb haut sie von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben.
 
Das ist Arthouse Kino vom feinsten: einfallsreich und unterhaltsam, mit tollen Darstellern (darunter Benoît Poelvoorde und Catherine Deneuve), und oben drauf gibt’s – wenn man möchte – eine ordentliche Portion Tiefgang. Aber auch ohne philosophischen Touch ist die Komödie ein echter Kino-Leckerbissen: mit leichter Hand sehr unterhaltsam inszeniert und proppenvoll mit unfassbar guten Gags. Ein himmlisches Vergnügen!

(Quelle: www.programmkino.de)
 
Das brandneue Testament
Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015
Regie: Jaco Van Dormael 
Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve, François Damiens, Laura Verlinden 
Länge: 113 Min
FSK: 12
Trailer
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Virgin Mountain

Am Freitag, dem 22.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Virgin Mountain. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Der herzensgute Mittvierziger Fúsi ist zwar längst kein Kind mehr, aber deswegen trotzdem noch lange nicht wirklich erwachsen. Er lebt nach wie vor bei seiner Mutter, hatte noch nie eine Freundin und in seiner Freizeit widmet er sich am liebsten Spielzeugsoldaten und ferngesteuerten Autos. Doch sein von ewiger Routine und hämischen Kommentaren seiner Arbeitskollegen geprägtes Einzelgängerleben wird bald schon auf den Kopf gestellt. Erst freundet er sich mit dem neuen Nachbarsmädchen an, dann bringt ein nicht ganz freiwillig besuchter Tanzkurs noch viel größere Veränderungen mit sich. Dort lernt er die ebenso attraktive wie liebenswürdige Sjöfn kennen, die in ihm vollkommen neue Gefühle auslöst. Doch die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden anzubahnen scheint, hält ungeahnte Überraschungen und Komplikationen bereit. Jetzt ist es an Fúsi, aus seinem Trott auszubrechen und endlich der Welt zu zeigen, was in ihm steckt. 

Virgin Mountain
Island/Dänemark 2015
Regie: Dagur Kári 
Darsteller: Gunnar Jónsson, Ilmur Kristjánsdóttir, Sigurjón Kjartansson 
Länge: 94 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Sture Böcke

Am Freitag, dem 15.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Sture Böcke. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
In einem abgeschiedenen Tal in Island leben Gummi und Kiddi Seite an Seite und versorgen ihre Schafe. Ihre Schafherden werden als die besten des Landes angesehen und die beiden Brüder werden wiederholt für ihre preiswürdigen Schafböcke ausgezeichnet. Obwohl sie dasselbe Leben führen und das Weideland teilen, haben Gummi und Kiddi seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen.
 
Als eine tödliche Krankheit bei Kiddis Schafen ausbricht, ist das ganze Tal bedroht. Die Behörden entscheiden, dass die Schafe dieser Region erlegt werden sollen, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern. Das ist quasi ein Todesurteil für die Bauern, da die Schafe ihre Haupteinnahmequelle sind und viele verlassen ihren Hof. Aber Gummi und Kiddi geben nicht so schnell auf – und jeder der Brüder versucht die Katastrophe auf seine Art abzuwehren: Kiddi mit der Waffe und Gummi mit seinem Verstand. Um den Behörden entgegentreten zu können, müssen die Brüder sich zusammenraufen: um ihre spezielle, jahrhundertealte Rasse zu retten und auch sich selbst.
 
Sture Böcke
Island, 2015
Regie: Grímur Hákonarson
Darsteller: Sigurdur Sigurjónsson, Theodór Júlíusson, Charlotte Bøving 
Länge: 93 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Sommer vorm Balkon

Am Freitag, dem 08.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Klassiker Sommer vorm Balkon von Andreas Dresen. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein heißer Sommer in Berlin: Nike (Nadja Uhl) und Katrin (Inka Friedrich) wohnen im gleichen alten Mietshaus im Osten Berlins und sind die besten Freundinnen. Nike trägt ihr Herz auf der Zunge und hat immer einen flotten Spruch parat – auch bei ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Katrin ist geschieden, sucht seit Jahren einen Job und kümmert sich um den pubertierenden Sohn Max (Vincent Redetzki). Die lauen Nächte verbringen die Freundinnen auf Nikes Balkon – sie trinken, lachen, lästern und sind füreinander da. Bis der Trucker Ronald (Andreas Schmidt) in ihr Leben platzt ...

Film: The Great Rock 'n' Roll Swindle

In Verbindung mit der Jamie Reid-Ausstellung in der Weißen Villa am Wasserturm
Am 24. Juni 2016 zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 in Zusammenarbeit mit dem Biorama-Projekt den Film "The Great Rock 'n' Roll Swindle" in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Ende der 70er-Jahre schockierte die Kultur- und Musikwelle des Punk mit prinzipieller Negation und Zerstörung von allem, was etabliert ist. An vorderster Front in England dabei: die Sex Pistols. Musikalisch „untermalte“ Spielszenen, Interviews und Ausschnitte von Live-Auftritten dokumentieren die Band zwischen ultimativem Protest, bösem Humor, Legendenbildung und Kommerz.
 
Der englische Regisseur Julien Temple veröffentlichte dieses höchst interessante Zeit- und Musikdokument 1979, als sich die Sex Pistols bereits aufgelöst hatten. Für das Drehbuch zeichnete neben Temple selbst Malcolm McLaren verantwortlich, der die Band als Manager kommerziell inszenierte. Er selbst gibt im Film seine Version der Dinge zum Besten, aber ebenso sind natürlich die Pistols-Mitglieder Johnny Rotten, Steve Jones, Sid Vicious und Paul Cook zu sehen und zu hören.
 
Quelle: mediabiz.de

The Great Rock ’n’ Roll Swindle
Vereinigtes Königreich, 1980
Regie: Julien Temple
Besetzung: Johnny Rotten, Steve Jones, Glen Matlock, Paul Cook, Sid Vicious, Malcolm McLaren, u.a. 
Länge: 103 Min
FSK: 16
englische Originalfassung

Kommunales Kino: In meinem Kopf ein Universum

Am Freitag, dem 17.06.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film In meinem Kopf ein Universum. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Mateus leidet an einer zerebralen Bewegungsstörung, kann sich nur unkoordiniert bewegen und kaum sprachlich ausdrücken. Die Menschen in seinem Umfeld halten ihn für geistig behindert. Nur Mateus und wir Zuschauer, die an seinen inneren Monologen teilhaben, wissen es besser: Im Kopf ist Mateus oft klarer als alle, die über ihn befinden. Erst als junger Erwachsener tritt eine Sprachtherapeutin in sein Leben und er lernt durch Zeichensprache mit der Außenwelt zu kommunizieren.
 
Der Film nach wahren Begebenheiten gibt seiner Hauptfigur konsequent eine eigene Stimme. Mateus' lakonische und humorvolle Erzählung hat auch traurige und berührende Momente, lässt aber niemals Mitleid aufkommen. Publikumspreis bei der Filmkunstmesse 2014.

In meinem Kopf ein Universum
Polen, 2013
Regie: Maciej Pieprzyca
Darsteller: Dawid Ogrodnik, Anna Karczmarczyk, Katarzyna Zawadzka  
Länge: 111 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Leviathan

Am Freitag, dem 10.06.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Leviathan. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Kommunales Kino: About a Girl

Am Freitag, dem 03.06.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film About a Girl. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Charleen (Jasna Fritzi Bauer), fünfzehndreiviertel, hört bevorzugt Musik von toten Leuten und fragt sich manchmal, warum alles so kompliziert sein muss. Sie hat null Bock auf Familie, Schule und erst recht nicht auf die üblichen Mädchengespräche über Jungs und Mode mit ihrer besten Freundin Isa (Amélie Plaas-Link). Mehr aus Trotz und einer Laune heraus beschließt Charleen eines Tages, sich umzubringen. Doch ausgerechnet in diesem Moment klingelt ihr Handy und statt im Jenseits landet sie im Krankenhaus. Ihre Mutter Sabine (Heike Makatsch) darf sie nur mit nach Hause nehmen, wenn Charleen verspricht, einen Psychotherapeuten (Nikolaus Frei) aufzusuchen. Zu ihrer Überraschung trifft sie dort im Wartezimmer auf Linus (Sandro Lohmann), den größten Streber ihrer Klasse. Linus ist zwar ein etwas seltsamer Typ, aber heitert Charleens pessimistische Weltsicht auf. Die Liebe erwischt Charleen unverhofft und auf dem falschen Fuß. Und zu ihrer eigenen Überraschung muss sie feststellen, dass das Leben auch richtig Spaß machen kann.
 
About a Girl
Deutschland, 2015
Regie: Mark Monheim
Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Heike Makatsch, Amélie Plaas-Link, Sandro Lohmann 
Länge: 105 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Ida

Am Freitag, dem 20.05.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Ida. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Polen 1962. Die 18-jährige Novizin Anna (Agata Trzebuchowska) bereitet sich auf ihr Gelübde vor. Doch bevor sie dieses ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen ...

Kommunales Kino: Der Staat gegen Fritz Bauer

Am Freitag, dem 13.05.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Der Staat gegen Fritz Bauer. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg Schüttauf) behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.
 
Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitz-Prozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Doch erst nach seinem Tod wurde sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns bekannt. Grimme-Preisträger Lars Kraume (DIE KOMMENDEN TAGE) zeichnet mit DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück.

Der Staat gegen Fritz Bauer
Deutschland, 2015
Regie: Lars Kraume
Darsteller: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg, Lilith Stangenberg, Jörg Schüttauf 
Länge: 105 Min
FSK: 12
Trailer

Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

 

Kommunales Kino: A Perfect Day

Am Freitag, dem 06.05.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film A Perfect Day. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Sie arbeiten für die gute Sache. Sie sind ein Team von Mitarbeitern für eine internationale Hilfsorganisation. Der gelassene Mambrú (Benicio del Toro) und der Zyniker B (Tim Robbins) haben schon viele dieser Einsätze erlebt. Weder verminte Kühe auf der Straße, Blauhelmsoldaten mit Weisungsbefugnis noch nächtliche Irrfahrten durch schwer zugängliches Gelände können sie aus der Bahn werfen. Als dann aber Sophie (Mélanie Thierry), jung und idealistisch, der Gruppe zugeteilt wird und auch noch Mambrús Ex-Geliebte Katya (Olga Kurylenko) auftaucht, die die Arbeit vor Ort überprüfen soll, ist es mit der Gelassenheit vorbei.
 
Ein scheinbar kleines Problem – eine Leiche muss aus einem Brunnen entfernt werden, um die Wasserversorgung eines Dorfes zu gewährleisten – entwickelt sich zu einer Mission voller Tücken um Zuständigkeiten, politische Machtspiele und sonstige Irrationalitäten, die das Team bei allen Kontroversen mit viel Gefühl und noch mehr Humor zu bewältigen weiß. Ein perfekter Tag eben.
 
Mit schwarzem Humor, witzigen Dialogen, geprägt von großer Menschlichkeit erzählt „A Perfect Day“ von alten Feindbildern, nicht erwiderten Gefühlen und verbissenen Bürokraten im Alltag von Hilfsorganisationen.

A Perfect Day
Spanien, 2015
Regie: Fernando León de Aranoa
Darsteller: Tim Robbins, Benicio del Toro, Mélanie Thierry, Olga Kurylenko 
Länge: 106 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Der Sommer mit Mama

Am Freitag, dem 29.04.2016 um 19.30 Uhr zeigen wir im kommunalen Kino den Film Der Sommer mit Mama. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Val als Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie in São Paulo. Pflichtbewusst und mit Hingabe kümmert sie sich um alles und erträgt so manches. Für den 17-jährigen Sohn Fabinho ist sie wie eine zweite Mutter.
 
Eines Tages kommt ihre eigene Tochter Jéssica, die sie als kleines Mädchen bei einer Freundin zurückgelassen hat, zu ihr, um die Aufnahmeprüfung an der Universität zu machen. Und damit gerät nicht nur Vals Weltbild, sondern auch das strenge Machtgefüge im Haus ins Wanken. Denn Jéssica ist nicht bereit, sich den starren Standesregeln unterzuordnen und mischt den Haushalt auf.
 
In "Der Sommer mit Mama" erzählt die Regisseurin Anna Muylaert subtil und dabei sehr amüsant vom gesellschaftlichen Wandel, den Brasilien seit gut einem Jahrzehnt erlebt. Camila Márdila als Jéssica verkörpert herrlich selbstbewusst und frech eine jener jungen Frauen, die ihr Recht auf Teilhabe einfordern. 
 
Die Seele des Films aber ist Brasiliens Filmstar Regina Casé als Haushälterin Val, die sich mit Witz, Charme und ihrer übersprudelnden Energie in die Herzen des Publikums spielt. Die herausragende Leistung beider Frauen wurde in Sundance mit dem Spezialpreis der Jury für das Beste Schauspiel ausgezeichnet. Auf der Berlinale 2015 gewann "Der Sommer mit Mama" den Panorama Publikumspreis.
(Quelle: pandorafilm.de)
 
Filminformation
Der Sommer mit Mama
Brasilien 2015
Regie: Anna Muylaert
Länge: 112 Min
FSK: 0
Trailer
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

DEFA-Umweltfilme von Günter Lippmann anlässlich seines 80. Geburtstages

Zensiert – verstümmelt – verhindert
Am Samstag, dem 23. April 2016 um 19:30 Uhr zeigen wir aus Anlaß seines 80sten Geburtstages die Dokumentarfilme "Goldgruben", "Kostbares Nass" und "Wer hat dich, du schöner Wald..." unseres Alterspräsidenten Günter Lippmann. "Goldgruben" und "Kostbares Nass" gehörten zu den ersten Umweltfilmen der DEFA.

Vorgeschichte:


1969: Der Diplomfilm von Günter Lippmann über den Komponisten Hanns Eisler wird nach Beginn der Dreharbeiten durch massive kulturpolitische Einwendungen eingestellt.
 
1977: Nach politisch motiviertem Streit um den Film “Arbeiterfotografen“  wird dem  Regisseur  Lippmann die Weiterarbeit an dem Film entzogen. Nach einer zweijährigen Zwangspause wird erst durch eine Intervention von Stephan Hermlin beim Filmminister eine Weiterarbeit im Studio ermöglicht.
 

Günter Lippmann: „Da das bei den Ökofilmen auch eine Rolle spielt, kann ich zusammenfassen: Seit dem Abbruch des Diplomfilms zieht sich die Behinderung meiner Arbeit  wie ein roter Faden durch meine beruflich Biografie. Immer wieder gab es Schwierigkeiten, Zensureingriffe massivster Art oder Behinderungen die dann letztendlich zu Abbrüchen geführt haben." (aus einem Gespräch mit der Filmhistorikerin Dr. Christiane Mückenberger, zitiert nach:  Das Prinzip Neugier / Defa-Dokumentarfilmer erzählen, Verlag „neues leben“)  

 

„Goldgruben“, 1981, 22 Minuten


Christiane Mückenberger: Du hast dich, als du wieder angefangen hast zu arbeiten, mit einem Thema befasst, bei dem eigentlich klar war, dass du wieder Schwierigkeiten bekommst.
 

Günter Lippmann: Es gab im Defa-Studio 1980 einen Hinweis vom Ministerrat, man solle sich doch einmal um Recycling kümmern, in der DDR hieß dass Rückgewinnung von “Sekundärrohstoffen“. Diese Anfrage lag in der Arbeitsgruppe „Information“ schon lange herum. Das hat man mir angeboten. Die Maßgabe war darzustellen, wie toll das alles ist, wenn man Dinge zurückgewinnt, dass es ökonomisch sinnvoll ist, dass es eine kluge Entscheidung der Partei ist. Mit diesen Vorgaben sind wir losgefahren und haben Dinge entdeckt und uns heraus gesucht, die sowohl als auch waren, Rückgewinnung von Stoffen und ungeheure Belastungen der Umwelt. … Diese Kehrseite der Medaille, der ökologische Aspekt wurde der durchgängige und spannende, der aber auch wieder die Zensur auf den Plan rief.  
 

Christiane Mückenberger: Dein Film „Goldgruben“ ist abgenommen worden und 1981 im Kino gelaufen. Hast Du da eine Reaktion erlebt ?
 

Günter Lippmann: Viele. Diese Kinovorfilme waren ja immer gekoppelt mit bestimmten Spielfilmen und liefen mit ihnen in allen Filmtheatern durch, so wie der Einsatzplan vom Progreß-Filmverleih das vorsah. Bei „Goldgruben“ gab es eine leicht absurde Kopplung mit „Lady Chatterleys Liebhaber“ was aber dazu führte, dass viele Leute in's Kino gingen und auch „Goldgruben sahen. Dann kehrte sich das um, die Leute gingen ins Kino um vor allem „Goldgruben“ zu sehen.
 

In dem Film spielt eine gigantische Buna-Halde eine große Rolle, auf die Abfall aus der Karbidproduktion, Karbidkalkhydrat, gepumpt wird. Dieser Buna-Kalk ist unter bestimmten Bedingungen als Baustoff verwendbar. Der größere Teil aber wurde mit Wasser versetzt  und auf die Halde gespült. Diese Halde war etwa 200 Meter von einem Dorf entfernt und wuchs und wuchs und wuchs. Uns haben Fachleute vor Ort gesagt, dass sie Angst haben, wenn das einmal ins Rutschen gerät, begräbt die Schlammlawine das ganze Dorf. Auf Halde gespült wurde das, weil die Deutsche Reichsbahn nicht genügend Waggons für den Abtransport zur Verfügung stellen konnte. Irgendwann ging auch der Verkehrsminister Kramer ins Kino, weil er „Lady Chatterleys Liebhaber “ sehen wollte, und sah die Misere in Buna. Der lief dann Sturm und schaffte es über seine Kanäle, dass der Film entkoppelt und aus der Verleihstrecke herausgenommen wurde. 
 

Dagegen gab es natürlich Einwände, auch vom Studio, es kam zu dem Kompromiss, der Film dürfe in Matinee-Veranstaltungen gezeigt werden. Mit der Auflage, dass Erklärungen abgegeben werden. Man wollte dem Film einen „Beipackzettel“ geben: Warnung vor schädlichen Nebenwirkungen. Was dazu führte, dass der Progreß Film-Verleih von den Bezirksfildirektionen aufgefordert wurde noch mehr Kopien zu ziehen. Es gab also plötzlich die doppelte Anzzahl von Kopien, mit dem Ergebnis, dass der Film über eine Million  Zuschauer hatte, die höchste Zahl damals. Sie hatten das Gegenteil erreicht. (ebenfalls  zitiert nach Das Prinzip Neugier)

 

„Kostbares Naß“, 1986, 21 Minuten


Christiane Mückenberger: 1986 entstand  „Kostbares Naß“ über die Verseuchung des Wassers; ein Film mit ebenfalls sehr guten Zuschauerzahlen.
 

Günter Lippmann: Die Verunreinigung der Flüsse war ein wichtiges allgemeines Thema, das auch in den immer mehr entstehenden Umweltgruppen eine Rolle spielte. Das war unser erster Ansatzpunkt, und das wurde plötzlich im Studio akzeptiert. Es gibt ja auch eine Reihe von Beispielen wo man zunächst Mitstreiter im Studio hatte. Problematisch wurde es dann, wenn Einwendungen von außen kamen oder wenn besondere Scharfmacher im Studio Wind von einer Sache bekamen, die nicht sein sollte. Wir bekamen den Stoff in den Plan und haben mit den Recherchen begonnen. Das lief dann relativ gut, nach einigen Änderungsauflagen wurde der Film zugelassen und kam in die Kinos.
 

Ich habe dann zunehmend Kontakt zu den verschiedenen Umweltgnppen in Berlin und Potsdam gehabt: ARGUS in Potsdam und in Berlin die Umweltbibliothek und eine Gruppe für Stadtökologie in Köpenick, die auch meine Filme gezeigt haben.
 

Auf solchen Veranstaltungen haben wir einige der sogenannten Untergrundfilmer kennengelernt. Dabei enstanden kontroverse Diskussionen. Als klar wurde, dass wir von der DEFA kommen, wurden wir beschimpft. Da fiel das Stichwort „nützliche Idioten“, was man - zumal im Rückblick - gar nicht widerlegen kann.  
 

Es  gibt eine verrückte Geschichte, die das verdeutlicht: 1987 gab es im Zuge der Brandtschen Annäherungspolitik das gemeinsame Positionspapier von SPD und SED. In der Vorbereitungsphase haben sich Arbeitsgruppen in Berlin getroffen, und der SPD-Delegation sind ohne unser Wissen und ohne unsere Beteiligung die drei Umweltfilme, die bis dahin existierten, gezeigt worden, um zu belegen, wie toll in der DDR mit ökologischen Fragen umgegangen wird. Sie haben das, was sie eigentlich verhindern wollten und bekämpft haben, dann in der entstandenen verstümmelten Form als Beleg für sich genutzt.   (ebenfalls  zitiert nach Das Prinzip Neugier)
 

"Wer hat dich du schöner Wald ... oder wie ein Film verhindert wurde" (DDR 1990, 38')


Das Ökologieprojekt des Regisseurs wurde acht Mal abgelehnt. Kaum ein anderer populärwissenschaftlicher Film der DEFA mußte eine solche Vielzahl restriktiver Auflagen mit Schnitt- und Textänderungen, auch Nachdreharbeiten, erdulden. Dabei ging es „nur“ um die ohnehin weit sichtbaren Waldschäden im Erzgebirge, hervorgerufen durch sauren Regen und ungefilterte Industrieabgase aus dem nahen tschechischen Industrierevier um Most. Die neunte Fassung kam 1990, kurz vor dem Ende der DDR, mit dem Untertitel „...wie ein Film verhindert wurde” in die Kinos. (Quelle: Filmmuseum Potsdam)

Kommunales Kino: Die Maisinsel

Am Freitag, dem 15.04.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. im kommunalen Kino den Film Die Maisinsel. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Jedes Jahr im Frühling schwemmt der kraftvolle Fluss Enguri ganze Brocken fruchtbaren Bodens aus den Höhen des Kaukasus in die Ebene, wo sie sich zu kleinen unbewohnten Inseln zusammenschließen – Oasen für wildes Leben, aber auch für die Menschen. Abga, ein alter Farmer, ist mit seiner sechzehnjährigen Enkelin Asida am Fuß der Berge zu Hause. Zurückgezogen und bescheiden leben sie von und mit der rauen Wildnis. Obwohl es lebensgefährlich ist, weil die schwimmenden Länder jederzeit abtreiben können, will Abga es wagen, eine der grünen Inseln zu bepflanzen. Zusammen mit Asida baut er eine kleine Hütte, pflügt den Boden und säht Mais aus.

Als der Mais langsam aus dem Boden zu wachsen beginnt, begegnet Asida einem verwundeten Soldaten, der sich in den Maisfeldern verborgen hält. Sie versteckt ihn auf der Insel – doch als die schwimmende Insel ins Visier seiner Verfolger gerät, bereitet der Großvater den Boden für sein gefahrloses Verschwinden, denn er fürchtet den Verlust seines neuen Zuhauses und Asidas, die sich zu dem Soldaten hingezogen fühlt und sich seit seiner Ankunft ein eigenes Leben erträumt.
 
In meisterhaft arrangierten Bilderströmen von berückender Schönheit und sinnlicher Wildheit erzählt »Die Maisinsel« die Geschichte eines zarten Erwachens und einer Freiheitssuche. Der Gewinner des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary führt uns auf eine hypnotisierende Reise durch eine Welt voller Vergangenheiten und Zukünfte, durch Geheimnisse und Wandlungen, die wir nirgendwo besser als in der Natur erfühlen können.
(Quelle: neuevisionen.de)
 
Filminformation
Die Maisinsel
Georgien, Deutschland, Frankreich, Tschechien, Kasachstan 2015
Regie: Giorgi Ovashvili
Länge: 100 Min.
FSK: 0
Trailer
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Frank

Am Freitag, dem 08.04.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Frank. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Frank ist der exzentrische Frontmann der experimentellen Rockband Soronprfbs und buchstäblich der Kopf der Band. Denn Frank trägt ständig einen übergroßen Pappmaché-Kopf auf seinen Schultern und dies nicht nur bei den skurrilen Live-Shows, sondern auch im Alltag. Nicht mal die Bandmitglieder haben je sein Gesicht gesehen. Als der Keyboarder ausfällt, engagiert Frank spontan den Tagträumer Jon als Ersatz. Und obwohl der erste gemeinsame Auftritt zum Desaster verkommt, darf der Debütant bleiben. Hochmotiviert zieht Jon mit der Band in die irischen Wälder, um ein Album aufzunehmen. In der abgelegenen Hütte dämmert ihm allmählich, worauf er sich eingelassen hat.
 
Die vielfach prämierte Komödie basiert lose auf dem Leben des britischen Musikers Frank Sidebottom. Michael Fassbender besticht in der Titelrolle - trotz eingeschränkter Mimik - durch eine herausragende Performance an der Seite von Maggie Gyllenhaal und Domhnall Gleeson.
(Quelle: weltkino.de)
 
Filminformation
Frank
Vereinigtes Königreich, Irland, USA
Regie: Lenny Abrahamson 
Länge: 94 Min
FSK: 12

Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: 45 Years

45 Years
Am Freitag, dem 25.03.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film 45 Years. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
 
Kate (Charlotte Rampling) und Geoff (Tom Courtenay) stecken mitten in den Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten anlässlich ihres 45. Hochzeittages. Ganz unangebracht kommt da eine Meldung, die das Leben der beiden auf den Kopf zu stellen droht. Nach mehr als 50 Jahren wurde der Leichnam von Geoffs alter Liebe Katya gefunden. 1962 hatten die beiden eine gemeinsame Bergtour in den Schweizer Alpen unternommen, bei dem seine damalige Partnerin tödlich verunglückt ist. Im Eis der Gletscher hat sie die Zeit überdauert. Geoff beginnt sich in der Folge zunehmend abzukapseln und versinkt in Nostalgie. Er denkt zurück an seine frühere Beziehung zu Katya, gibt sich vollkommen seinen Erinnerungen hin, die ihn 50 Jahre zurück schicken. Immer stärker wird die Distanz, die sich dadurch zu seiner Frau Kate aufbaut. Kate spürt die zunehmende Entfremdung von ihrem Mann und gleichzeitig, wie in ihr Eifersucht auf Geoffs Vergangenheit und Ängste um die gemeinsame Zukunft zunehmend ihre Gedanken bestimmen. Als Geoff sich mit der Frage beschäftigt, ob er in die Schweiz fliegen soll, um Katya noch einmal zu sehen, droht die brodelnde Ehekrise zu eskalieren.
(Quelle: Kino.de)
 
Pressezitat
"Feinfühlig und unglaublich bewegend ...Haigh ist ein Meister der cinematografischen Psychoanalyse." THE TIMES
 
Filminformation
45 Years
Vereinigtes Königreich 2015
Regie: Andrew Haigh
basierend auf einer Kurzgeschichte von David Constantine
Länge: 93 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow
 

Kommunales Kino: Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach

Am Freitag, dem 11.03.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film „ Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ (Schweden 2014). Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Sam und Jonathan sind zwei glücklose und etwas kummervolle Vertreter für Scherzartikel. Mit der Träne im Gesicht und dem Lachsack im Vertreterkoffer gehen sie auf eine phantastische Reise.

Der schwedische Meisterregisseur Roy Andersson beschenkt uns mit belebendem Humor in einem wahrhaft einzigartigen Kinoerlebnis.

Kommunales Kino: Whiplash

Am Freitag, dem 04.03.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film Whiplash (USA 2015). Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman (Miles Teller) träumt von einer großen Karriere. Nach dem Scheitern der Schriftsteller-Laufbahn seines Vaters ist er fest entschlossen, sich durchzukämpfen und es auf dem renommiertesten Musikkonservatorium des Landes ganz nach oben zu schaffen. Eines Nachts entdeckt der für seine Qualitäten als Lehrer ebenso wie für seine rabiaten Unterrichtsmethoden bekannte Band-Leiter Terence Fletcher (J.K. Simmons) den jungen Drummer beim Üben...

Kommunales Kino: Victoria

Am Freitag, dem 26.02.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film Victoria. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die junge Spanierin Victoria tanzt durch die Berliner Szene. Der komplette Film besteht aus einer einzigen 140-minütigen Kameraeinstellung.

Kommunales Kino. Taxi Teheran

Am Freitag, dem 19.02.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 und der Kultur und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film Taxi Teheran. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: Ein Raubkopierer vertickt die neueste Staffel von „The Walking Dead“ und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer offenen Glaskugel transportieren und ein vorlautes Mädchen erklärt seinen Anspruch auf Frappuccino.
 
Mit viel Herz und Humor zeichnet Regisseur Jafar Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Das Roadmovie ist ungemein lebensfroh, kurzweilig und witzig. Zugleich zeigt der Berlinale-Gewinner 2015, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen vermag.
 
Filminformation
Taxi Teheran
Iran 2015
Regie: Jafar Panahi
Länge: 82 Min
FSK: ab 12 J.

Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow (FFA: 2887, Leinwand: 380301)
 

Dokumentarfilmreihe. Dieter Schumann: Wadans Welt - Von der Würde der Arbeit

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 13. November 2015 um 19:30 Uhr wird die Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" mit dem Film Wadans Welt - Von der Würde der Arbeit von Dieter Schumann aus dem Jahr 2010 abgeschlossen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Regisseur wird anwesend sein.

Dokumentarfilmreihe. Heiner Sylvester: Die Trabant-Story, Die Wartburg-Story

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Balázs Ackermann fährt den Trabbi auf zwei Rädern
Balázs Ackermann fährt den Trabbi auf zwei Rädern. Quelle: Hungarian Success Stories
Am Freitag, 16. Oktober 2015 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im Rahmen der Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" unter Leitung von Günter Lippmann die Filme "Die Trabant-Story" und "Die Wartburg-Story" von Heiner Sylvester u.a. Der Regisseur Heiner Sylvester wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Dokumentarfilmreihe. Joachim Tschirner: Abstich

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 18. September 2015 um 19:30 Uhr wird die Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" mit dem Film "Abstich" von Joachim Tschirner aus dem Jahr 1997 fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Regisseur wird anwesend sein.

"Abstich" dokumentiert den Abriss der Maxhütte in Unterwellenborn, einen der größten Industrieabrisse der Geschichte. Die Maxhütte war in den frühen Jahren der DDR deren einziger Roheisenproduzent und wurde durch die FDJ-Aktion zum Bau einer Fernwasserleitung unter dem Titel "Max braucht Wasser" bekannt.

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Wanderkino: Filme von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Hans Richter u.a.

Am Montag, dem 7. September um 20 Uhr kommt das Wanderkino aus Leipzig nach Joachimsthal in den Skulpturengarten. Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung im Heidekrug statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Mit Klavierbegleitung zur Vorführung kommen:
 
  • Die Rollschuhbahn (1916) – Charlie Chaplin
  • Fröhliche Mikroben (1903-1909) – Stummfilmminiaturen von Ferdinand Zecca, Edwin S. Porter und Emile Cohl
  • Ein Sonntagsfahrer (1925) – Larry Semon
  • Vormittagsspuk (1927) – Hans Richter
  • Flitterwochen im Fertighaus (1920) – Buster Keaton

Das Wanderkino ist ein mobiles Kino und zeigt Stummfilme unterschiedlicher Genres – Slapstick-Komödien, Monumentalfilme sowie Independent-, Avantgarde- und Experimentalfilme – unterhaltend und anspruchsvoll.
 
Alle Filme werden live mit Violine und Piano begleitet. Ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug (Magirus Deutz, 1969) integriert die gesamte Kino-, Ton- und Lichttechnik, transportiert Bestuhlung und Instrumentarium. Jeder Ort kann in kürzester Zeit in ein Open-Air-Kino verwandelt werden. Die Filmaufführungen finden in einem nostalgisch inszenierten Rahmen statt – es wird eine Atmosphäre geschaffen, die an die Pionierzeiten des Kinos erinnert.
 
Das Wanderkino aus Leipzig ist seit 1999 unterwegs. Neben ausgedehnten Reisen durch Deutschland folgte das Wanderkino Einladungen nach Frankreich, Slowenien, Polen, Litauen, Tschechien, Schweden, Italien, Dänemark und in die Schweiz.

Eltern von Grundschülern der Georg-Büchner-Schule ab der vierten Klasse, die mit ihren Kindern die Vorführung besuchen wollen, können die Kinder in Absprache mit der Schule am Dienstag ausnahmsweise zur zweiten Stunde zur Schule bringen.
 

Dokumentarfilmreihe. Volker Koepp: Holunderblüte

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 19. Juni 2015 um 19:30 Uhr wird im Rahmen der Dokumentarfilmreihe der Film "Holunderblüte" von Volker Koepp aus dem Jahr 2007 gezeigt. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Mit HOLUNDERBLÜTE kehrt Volker Koepp in die Landschaft des ehemaligen Ostpreußen zurück. 

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Abschlusspräsentation Jugendfilmprojekt Wir sind hier!

Ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche von 10-18 Jahren
Von Januar bis Juni 2015 führte der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. in Zusammenarbeit mit dem Projekt „BAFF – Bands auf festen Füßen“ der Evangelischen Kirchgemeinde Joachimsthal und dem Arbeiter-Samariter-Bund unter dem Titel „Wir sind hier“ ein Filmprojekt für Kinder und Jugendlichen durch. Es war nach 2014 das zweite Projekt dieser Art mit finanzieller Unterstützung durch den Bundesverband Jugend und Film.
 
Die Teilnehmer konnten selbst Kamera führen, als Regisseure, Darsteller und Interviewer aktiv werden und Drehbücher erarbeiten. Es sind zwei Kurzfilme entstanden, die sich mit den Themen „Was kann aus mir werden?“ und „Heimat – im falschen Film?“ beschäftigen. Es geht um junge Menschen und deren Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und Gedanken und darum, wie sich diese im ländlichen Raum verwirklichen lassen.
 
Das Projekt wurde von Dramaturg Oliver Hohlfeld geleitet und zusammen mit Kameramann Stefan Wachner und der künstlerischen Assistentin Anke Müller realisiert. Die Teilnahme an dem Projekt war für die Jugendlichen kostenlos.
 
Am 06. Juni 2015 um 15:30 Uhr werden die entstandenen Filme im Heidekrug in Joachimsthal gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Dokumentarfilmreihe. Sibylle Schönemann: Verriegelte Zeit

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 17. April 2015 um 19:30 Uhr wird die Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" mit dem Film "Verriegelte Zeit" von Sibylle Schönemann aus dem Jahr 1990 fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Regisseurin Sibylle Schönemann  gehört zur letzten Regiegeneration der DEFA. Sie beginnt 1980 im Dokumentarfilmstudio zu arbeiten, hat aber kaum Gelegenheit, ihr Talent unter Beweis zu stellen. 1984 stellt sie einen Ausreiseantrag. Nach Verhaftung, Inhaftierung und Freikauf durch die Bundesrepublik lebt sie in Hamburg. 1990 macht sie sich auf die Suche und dokumentiert in VERRIEGELTE ZEIT die Ereignisse um ihre Ausweisung, dreht ein ergreifendes Werk über die alltägliche Angst in der DDR-Staatsmaschinerie.

Sie sucht Zeitzeugen auf, kehrt in ihre Zelle im Gefängnis zurück, schildert die Ereignisse ihrer Ausreise. Die Regisseurin sucht nach Antworten für ihre Inhaftierung, fragt, warum Menschen spionierten und Richter verurteilten. Der Film löst Betroffenheit aus. Als Lehrstück über die Fassetten menschlichen Versagens und Aufarbeitung jüngster deutscher Vergangenheit wird er mit dem Bundesfilmpreis, dem Filmband in Silber ausgezeichnet. Zudem nimmt die Regisseurin an zahlreichen Festivals teil und gewinnt Preise. (film-zeit / Ines Walk)

Am Filmabend iwrd nicht die Regisseurin, sondern der Zeitzeuge Thomas Drescher anwesend sein  (geb. 1967 in Henningsdorf). Er erlernte in der DDR den Beruf eines Tischlers. Zusammen mit einem Freund scheiterte der Fluchtversuch an der Mauer zu Berlin-Frohnau. Mit 21 Jahren wurde er im Januar 1989 verhaftet und zu einer Haftstrafte von 15 Monaten verurteilt. Im Oktober 1989 wurde er einer der letzten politischen Gefangenen der DDR, wenige Wochen vor dem Fall der Mauer von der Bundesrepublik freigekauft.

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Dokumentarfilmreihe. Jürgen Böttcher: Die Mauer

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 27. März 2015 um 19:30 Uhr startet mit dem Dokumentarfilm Die Mauer von Jürgen Böttcher aus dem Jahr 1990 eine zweite Auflage der erfolgreichen Dokumentarfilmreihe im Heidekrug – diesmal unter dem Titel "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010". Die Reihe steht erneut unter der Leitung von Günter Lippmann und wird wieder von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und der Sparkasse Barnim unterstützt. Der Regisseur Jürgen Böttcher, als Maler unter dem Namen Strawalde bekannt, wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Mauer ist der vorletzte Film des Dokumentaristen und Malers Jürgen Böttcher alias Strawalde. Sein Thema: die Berliner Mauer, ihre letzten Tage und ihr Abriss, der vom Zuschauer sinnlich miterlebt wird. Böttcher komponierte "einen Film wie ein Tafelbild ". Als Schauplätze fand er geschichtsträchtige Orte im Zentrum Berlins: am Potsdamer Platz, am Reichstag und am Brandenburger Tor. Auf die niederbrechende Mauer projizierte der Regisseur historische Filmzitate: von Kaiser Wilhelms Ritt durchs Brandenburger Tor über den Fackelzug der Nazis, vom Bild eines Volkspolizisten, der sich 1961 in den Westen rettete, bis zum  9. November 1989, dem Tag des Mauerfalls. (Begleittext / amazon)  

"Die Öffnung der Mauer ist eine unerhörte Begebenheit, die Böttchers Beobachtungsgabe stimuliert, seine Sinne schärft und sie auf Wanderschaft schickt. Gemeinsam mit seinem Kameramann Thomas Plenert streift er durch ein Terrain, das mit 'Wirklichkeit' vollgestopft ist, aber irreal scheint, ein Traumgelände, randscharf herausgeschnitten aus dem normalen Gang der Dinge. Böttcher sammelt und es ist seine Sammlerobsession, die den Fluss, den Rhytmus, die Vernetzung der Bilder steuert." (Prof. Dr. Klaus Kreimeier)

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Dokumentarfilm: Can't be silent

Sam aus Gambia. © Neue Visionen Filmverleih
Sam aus Gambia. © Neue Visionen Filmverleih
Am Samstag, dem 14.03.2015 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug e.V. im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus den Dokumentarfilm Can't be silent von Julia Oelkers und Lars Maibaum (Deutschland 2013, 85 Minuten). Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Mit ihrer Musik bringen sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst nicht berechtigt, den nächstliegenden Bezirk zu betreten. Nuri (Dagestan), Jacques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan), Sam (Gambia) und Revelino (Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die vielleicht Deutschland ist. Isoliert in Heimen und zum Stillstand verurteilt, leben sie einen schockierenden Flüchtlingsalltag.
 
Doch da ist Heinz Ratz. Er hat 80 Flüchtlingsunterkünfte in  Deutschland besucht  und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo „Strom & Wasser“ wurde kurzerhand durch ein feat. The Refugees erweitert und begeisterte auf einer großen Deutschland-Tournee ein riesiges Publikum. Der Film begleitet Heinz Ratz und die Refugees bei dem Versuch, sich von ihren verordneten Plätzen zu lösen – durch die so simple wie machtvolle Geste, die eigene Stimme zu erheben.

Dokumentarfilm: Land in Sicht

Brian aus Kamerun im Gespräch
Brian aus Kamerun im Gespräch. Foto: Indifilm
Am Freitag, dem 13.03.2015 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug e.V. in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Migration und Integration des Landkreises Barnim im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus den Dokumentarfilm Land in Sicht von Judith Keil & Antje Kruska (Deutschland 2013, 93 Minuten). Eine der beiden regisseurinnen wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Land in Sicht erzählt von Abdul, einem Scheich aus dem Jemen, Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun, die als Flüchtlinge in der Brandenburger Provinz gestrandet sind. Aufgebrochen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, finden sie sich nun wieder in einem abgelegenen Asylbewerberheim im kleinen Ort Bad Belzig und in einer denkbar schlechten Ausgangslage für die Verwirklichung ihrer Träume. Ohne einen gesicherten Aufenthaltstitel bleibt ihnen die Teilnahme am Leben außerhalb der Heimtore größtenteils verwehrt, doch sie fahnden trotzdem nach Wegen hinein in die deutsche Gesellschaft, der sie nun schon so nahe gekommen sind.
 
Die charismatische Heimbetreuerin Rose Dittfurth ist die erste Ansprechperson eines jeden Neuankömmlings im Heim und engagierte Wegbegleiterin in die deutsche Gesellschaft. Damit ihre Schützlinge hier in Deutschland Fuß fassen können, geht die umtriebige Frau auch gern mal unkonventionelle Pfade. 

Über einen Zeitraum von einem guten Jahr werden die Wege der Protagonisten verfolgt. Land in Sicht zeichnet sich durch die große Nähe zu den Hauptfiguren aus. Neben der Teilhabe an deren Erlebnissen und Entwicklungen nimmt der Film auch immer die neue Lebensumgebung ins Visier und ermöglicht dem deutschen Zuschauer so einen erfrischenden Blick auf das fremde, eigene Land. Anstelle eines Tonfalls der Betroffenheit und eines Gestus der Anklage, darf dabei gern gelacht werden – in der festen Überzeugung, dass Humor stets eine Portion Wahrheit und eine zutiefst menschliche Perspektive enthält.

"Das Resultat dieser geduldigen Annäherung ist ein kurzweiliger, äußerst vielschichtiger Film voller Humor und bizarrer Einsichten, der viel über die Erfahrungen der drei Migranten erzählt, aber auch das eigene Land als seltsam fremd erscheinen lässt." 

Film: Kriegerin

Veranstaltung von Axel Vogel (MdL) in Kooperation mit Pfarrerin Beatrix Spreng
Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen im Brandenburger Landtag zeigt am Freitag, dem 28.11.2014 um 19.00 Uhr den preisgekrönten Film Kriegerin von David Wnendt in Joachimsthal. Der Eintritt ist frei.
 
Der Film Kriegerin handelt von Marisa. Sie ist jung, weiblich und rechtsradikal. Sie lebt in einer ländlichen Gegend in Ostdeutschland, hasst Ausländer, ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Der Sommer hat Ärger für Marisa parat. Die bürgerliche Svenja drängt in ihre Clique und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan sucht sich ausgerechnet ihren Badesee aus. Als die Welten der drei aufeinanderprallen, setzt eine Kettenreaktion ein, die Marisas Weltbild ins Wanken bringt.
 
Die Geschichte von Marisa und ihrer Clique macht nachdenklich - deswegen wollen wir nach dem Film gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren, wie durch Demokratieerziehung und Transparenz im politischen Geschehen dem Rechtsextremismus der Boden entzogen werden kann.

Dokumentarfilme von Joachim Tschirner

Abschlußveranstaltung der Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Joachim Tschirner 2013. Foto: UmWeltFilm
Joachim Tschirner 2013. Foto: UmWeltFilm
Am Freitag, dem 14. November 2014 um 19:30 Uhr zeigt der Verein "Kulturhaus Heidekrug 2.0" in der Abschlußveranstaltung der Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann die Filme Canto General - Der große Gesang von Pablo Neruda und Mikis Theodorakis (1983, 41 Minuten) und Katrins Hütte (1991, 87 Minuten). Von Joachim Tschirner. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim. Der Film "Kartins Hütte" wurde auf Wunsch des Regisseurs statt des ursprünglich geplanten Films über Barbara und Werner Thalheim ins Programm aufgenommen.

Dokumentarfilm Leipzig im Herbst von Andreas Voigt, Gerd Kroske und Sebastian Richter

Anläßlich des 25. Jahrestages der Maueröffnung
Demonstration auf dem Leipziger Ring
vor der Thomaskirche am 16.10.1989
Am Samstag, dem 8. November 2014 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 anläßlich des 25. Jahrestages der Maueröffnung den Dokumentarfilm "Leipzig im Herbst" von Andreas VoigtGerd Kroske und Sebastian Richter. Regisseur Andreas Voigt kann aufgrund eines USA-Aufenthaltes leider nicht wie ursprünglich geplant anwesend sein, wird jedoch über Skype für die Diskussion zur Verfügung stehen. Der Eintritt: beträgt 5,00 €

Der Film dokumentiert die Ereignisse in Leipzig vom 16. Oktober bis 7. November 1989. In einer Zeit der Demonstrationen und Diskussionen waren die Filmemacher in Leipzig unterwegs und versuchten, die einmalige Stimmung dieser Tage festzuhalten.

Dokumentarfilme von Barbara und Winfried Junge

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Barbara und Winfried Junge 2006.
Quelle: DEFA-Stiftung
Am Freitag, dem 17. Oktober 2014 um 19:30 Uhr setzt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 seine Retrospektive "Lebenswelten eines untergegangenen Landes" unter Leitung von Günter Lippmann mit den Filmen Wenn ich erst zur Schule geh' (1961, 14 Minuten) und Jochen – ein Golzower aus Philadelphia (2001, 119 Minuten) aus der Chronik "Die Kinder von Golzow" von Winfried Junge und Barbara  Junge fort. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Barbara und Winfried Junge werden anwesend sein.

Dokumentarfilme von Roland Steiner und Ernst Cantzler

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Filmstill aus UNSERE KINDER
Am Freitag, dem 19.9.2014 um 19:30 Uhr wird die Retrospektive „Lebenswelten eines untergegangenen Landes. DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990“ mit den Filmen „...und freitags in die grüne Hölle“ von Ernst Cantzler (1989, 49 Minuten) und „Unsere Kinder“ von Roland Steiner (1989, 85 Minuten) fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5,00 €
Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird geleitet von Günter Lippmann und gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilme von Volker Koepp

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Volker Koepp 2009. Foto viennale
Volker Koepp 2009. Foto © viennale
Am Freitag, dem 22. August 2014 um 19:30 Uhr wird die Retrospektive "Lebenswelten eines untergegangenen Landes. DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990" mit den Filmen "Leben in Wittstock" (1984) und "Märkische Ziegel" (1989) von Volker Koepp fortgesetzt. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5,00 €

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilme von Karl Gass

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Karl Gass und Frau 2006. Foto: Annett Ahrends. Quelle: DEFA-Stiftung
Karl Gass und Frau 2006.
Foto: Annett Ahrends. Quelle: DEFA-Stiftung
Am Freitag, dem 20.06.2014 um 19.30 Uhr laufen im Heidekrugsaal im Rahmen der Retrospektive Lebenswelten eines untergegangenen Landes - DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 die Dokumentarfilme Feierabend (1964, 27 Minuten) und Das Jahr 1945 (1985, 90 Minuten) von Karl Gass.

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Fundstücke. Mit der Kamera Geschichten (er)finden

Ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche von 10-18 Jahren
Vom 12.03.2014 bis 15.06.2014 führte der Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche durch.

Am 15.06.2014 um 15:30 Uhr werden die entstandenen Kurzfilme im Heidekrugsaal in Joachimsthal gezeigt. Der Eintritt ist frei.
 
Den Kindern und Jugendlichen wurden Grundlagen im filmischen Erzählen, im Umgang mit der Videokamera, im Schreiben kurzer Handlungen und im Bereich Montage vermittelt.
Dafür konnten der freiberufliche Autor und Dramaturg Oliver Hohlfeld und der Profikameramann Stefan Wachner als Dozenten gewonnen werden. Die Kinder und Jugendlichen durchliefen in Arbeitsgruppen die verschiedenen Bereiche der Filmentstehung vom Drehbuch bis zum Schnitt und lernten dabei auch, Medienprodukte und deren Wirkungen bewusster wahrzunehmen. Die Teilnahme an dem Projekt war kostenlos.

Dokumentarfilme von Peter Rocha

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Peter Rocha 2008, Foto: Lausitzer Rundschau
Peter Rocha 2008, Foto: Lausitzer Rundschau
Eine Schloßgeschichte 1985, 18 Minuten
Hochwaldmärchen, 1987, 8 Minuten 30
Leben am Fließ, 1989, 28 Minuten
Die Schmerzen der Lausitz 1989/90, 58 Minuten

Der Regisseur Peter Rocha (Jahrgang 1942) schließt Ende der 60er Jahre sein Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam Babelsberg ab. Ab Anfang der 80er Jahre macht er sich einen Namen mit heiteren und unterhaltsamen Sichten auf DDR-Historie und -Alltag, die Probleme nicht verleugnen und unbequeme Fragen stellen. Damit sind Schwierigkeiten mit der Hauptverwaltung Film des Ministeriums für Kultur, die die Filme für die Öffentlichkeit zuläßt, vorprogrammiert.
 
Der heitere Film „Eine Schloßgeschichte“ (1985) befaßt sich mit Geschehnissen der Nachkriegszeit in Großkochberg. Das Schloß, in dem einst Goethes Freundin Charlotte von Stein residierte, soll gesprengt werden. In Äußerungen der damals Verantwortlichen werden die Fehler und der Unverstand der Entscheidung deutlich. Das Filmteam greift ein Thema auf, an welches sich in der DDR noch niemand gewagt hatte und blickt mit Augenzwinkern auf die früheste DDR-Geschichte.

Quelle: DEFA-Stiftung
 
Ende der 80er Jahre befaßt sich Peter Rocha in der „Lausitz-Trilogie“ mit seiner Heimat. Nach „Hochwaldmärchen“ und „Leben am Fließ“ folgt 1989/90 sein vielbeachteter Film „Die Schmerzen der Lausitz“. 

Im Rückblick äußert sich Peter Rocha so: „Nach Aufführung der ersten beiden Filme sagten viele Leute: ' Nun zieht doch den Vorhang hoch, eigentlich geht es Euch doch um etwas ganz anderes'. 1989 konnten wir dann endlich in den Filmbildern die konkrete ungeschminkte Realität DDR in der Lausitz zeigen. Wir sind mit dem Spezialhubschrauber der Thorndikes, mit dem sie ihren Film „Das Russische Wunder“ gedreht haben, über die Lausitz geflogen, und Kameramann Karl Faber hat nie gesehene Bilder von der Verwüstung einer Landschaft gedreht.“ Zitiert nach „Das Prinzip Neugier“ DEFA Dokumentarfilmer erzählen, Verlag Neues Leben, 2012

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilme von Jürgen Böttcher

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Ofenbauer 1962, 15 Minuten
Der Sekretär 1967, 29 Minuten
Wäscherinnen 1972, 23 Minuten
Barfuß und ohne Hut 1964, 30 Minuten

Der Dokumentarist Jürgen Böttcher alias Maler Strawalde (Jahrgang 1931) zählt zu den großen Künstlern der DDR. Zeit seines Lebens ist er unangepaßt. Mit seiner Neigung zum Experiment hat er entscheidenden Einfluß auf Künstler nachfolgender Generationen. Seine avantgardistischen Filme sind inhaltlich und formell wegweisend. Der Regisseur sucht in den kleinen, alltäglichen Gesten und Zeichen, die häufig übersehen werden, den Sinn und die Schönheit des Lebens. Seine Filme über die Arbeits- und Kunstwelt werden so zu eindrucksvollen und unverkennbaren Porträts, seine Protagonisten – Küchenfrauen, Wäscherinnen, Stahlarbeiter, Rangierer – strahlen Würde aus.

Freitag, 11. April 2014, 19.30 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein. Eintritt: 5 €

Dokumentarfilm Winter adé von Helke Misselwitz

Eröffnung der Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Foto: Thomas Plenert

Inhalt

Eine Bahnreise quer durch die DDR, im letzten Jahr ihres Bestehens: Auf ihrer Fahrt von der Industrie- und Bergarbeiterstadt Zwickau in Sachsen, aus deren Nähe Helke Misselwitz stammt, in den Norden, bis an die Ostsee, trifft die Regisseurin Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher sozialer Prägung. Einige der Begegnungen sind verabredet, andere ergeben sich aus improvisierten Situationen. Die Landschaften und Architekturen Ostdeutschlands, gefilmt in strengem Schwarzweiß, bilden den Hintergrund. Die Frauen erzählen von ihrem Alltag, ihren Nöten und Hoffnungen: zwei junge Punkerinnen, eine Arbeiterin aus einer Brikettfabrik, eine Berliner Ökonomin oder eine 85-jährige Dame, die gerade ihre diamantene Hochzeit feiert.

Ihre unverstellten Aussagen und Beobachtungen fügen sich zu einem vielgestaltigen Kaleidoskop aus Erinnerungen, Sehnsüchten und Enttäuschungen, das Leben und Stimmung in der DDR ein Jahr vor deren Zusammenbruch auf plastische Weise beschreibt.

Über den Film

Als Helke Misselwitz auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche im Herbst 1988 Winter adé vorstellte, kam dies einer Sensation gleich. Noch nie vorher waren Menschen in der DDR derart offen und gleichzeitig selbstverständlich vor der Kamera aufgetreten, um von ihren mentalen und praktischen Lebensumständen zu erzählen. Der Film mit dem programmatischen Titel markierte die Unhaltbarkeit des offiziellen Meinungsbildes. Er verwies auf einen deutlichen Stimmungswechsel im Osten Deutschlands, der sich ein Jahr später – wiederum in Leipzig – endgültig Bahn brach.

Darüber hinaus ist Winter adé ein künstlerisch nachhaltig wichtiger und ästhetisch geschlossener Film, in dem das Zusammenspiel von Regie, Kameraführung und Schnitt eine fast choreografisch zu nennende Gesamtkomposition ergibt. Aber vor allem sind es die Genauigkeit und die Zärtlichkeit seiner Beobachtung, die den Film aus der späten Phase der DEFA-Geschichte herausheben. Helke Misselwitz setzt damit eine Entwicklung fort, die im ostdeutschen Dokumentarfilm durch Filmemacher wie Jürgen Böttcher oder Volker Koepp angelegt wurde. Durch ihren Kameramann Thomas Plenert, der schon für beide Dokumentaristen gearbeitet hat, ist in dieser Hinsicht eine personelle Kontinuität gegeben. Doch erst durch die persönliche Handschrift von Misselwitz, ihre behutsamen Interviews und ihre Empathie für die Frauen, denen sie begegnet, gewinnt ihr Film jene Qualität, mit der er uns noch heute beeindruckt.

Quelle: 59. Internationale Filmfestspiele Berlin 2009, Informationsblatt zur Sonderreihe „Winter adé – Filmische Vorboten der Wende“

Filminformation

Winter adé, DDR 1988
Regie: Helke Misselwitz
Drehbuch: Helke Misselwitz, Gudrun Plenert
Dramaturgie: Bernd Burkhardt
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Gudrun Plenert
Ton: Eberhard Pfaff, Ronald Gohlke, Peter Pflughaupt
Musik: Mario Peters

Länge: 115 min

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilm Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch

Foto: Marianne Kapfer
Am Samstag, dem 23. November 2013 um 19.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch. von Marianne Kapfer und Olga Delane (Deutschland, 2013). Die Regisseurinnen Marianne Kapfer und Olga Delane werden im Anschluß an dem Film für Fragen zur Verfügung stehen.

Dokumentarfilm Flüstern und Schreien von Dieter Schumann

Preview zur DEFA-Dokumentarfilmreihe 2014
Am Samstag, 19.10.2013 um 19.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm flüstern & SCHREIEN von Dieter Schumann.

Der Film bietet ungeschönte Einblicke in die Underground-Musikszene der DDR. Er wurde 1988 in den Kinos der DDR gezeigt. Das war ein Ereignis, weil er widersprüchliche Lebenswelten der Vorwendezeit realistisch darstellte, was in der DDR ein Novum war. Der Film machte die alternative Musik der DDR auch außerhalb ihrer Grenzen bekannt.

Der Regisseur wird anwesend sein und im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung stehen. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Unerkannt durch Freundesland - Verbotene Reisen in das Sowjetreich

Um 18.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm „Unerkannt durch Freundesland – Verbotene Reisen in das Sowjetreich“ von Cornelia Klauß. Der Film berichtet über illegale Transitreisen von DDR-Bürgern durch die Sowjetunion (Deutschland 2006, 45 min). Die Regisseurin und Autorin Cornelia Klauß wird anwesend sein und nach dem Film aus dem gleichnamigen Buch lesen sowie für Fragen zur Verfügung stehen.

Der Ruf des Fayu Ujmu (Dokumentarfilm)

Themen-Wochenende Outdoor- und Survivaltechniken, altes Handwerk, bedrohte Völker
Der halbdokumentarische Film „Der Ruf des Fayu Ujmu“ (Deutschland/Ecuador 2003), basiert auf einer Legende der Chachi-Indianer in Ecuador , die in der Nähe zur Grenze von Kolumbien am Rio Cayapas siedeln und deren Dörfer nur mit dem Kanu zu erreichen sind. Der 43minütige Film gibt anhand der Geschichte vom bösen Geist Fayu Ujmu unaufdringliche Einblicke in das Leben der ecuadorianischen Ureinwohner und ist schon für kleine Zuschauer ab 6 Jahren geeignet.

Mit Fischen und Vögeln reden (Dokumentarfilm)

Themen-Wochenende Outdoor- und Survivaltechniken, altes Handwerk, bedrohte Völker
Der Dokumentarfilm „Mit Fischen und Vögeln reden“ (Deutschland 1999, 43 min), porträtiert das Leben der im ecuadorianischen Urwald am Rio Conambo lebenden, vom Aussterben bedrohten Sápara-Indianer. Der Film ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.