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Gundermann-Abend mit den Fuchstal-Chaoten27. Juni 2026 | 20:00
Fuchstal-Chaoten wurden ursprünglich als Spaßprojekt gegründet, doch ihre Aktivitäten wurden immer intensiver, als sie das Schaffen von Gerhard Gundermann für sich entdeckten. Nach einigen Umbesetzungen sind die Musiker seit 2011 mit ihrem Gundermann-Programm in der Republik unterwegs.Der Fokus liegt darauf, jene Titel, die Gerhard selbst nur selten oder allein darbot, in den Sound einer ganzen Band zu übertragen. Dabei haben die Chaoten eindrucksvolle Versionen und Interpretationen geschaffen, die ihnen eine stetig wachsende Zuhörerschaft bescheren. Ein Mehrgenerationenprojekt aus der Wismut-Region um Ronneburg in Ostthüringen: Der Vorteil ist, dass die Älteren nicht so schnell alt werden – und dabei die Jugend lehren, dass Toleranz eine der Grundtugenden sein sollte. Mit dem Wismut-Kumpel Frank am Bass, dem „Küken“ Hardy an der Gitarre, Juri an der Klangtechnik, der „Mutterfigur“ Silvio am Schlagzeug, der den Haufen zusammenhält, und dem singenden Handwerker, dem Sieblinger, sind die Chaoten nun unterwegs. Karten kosten 20 €. Der Vorverkauf ist beendet. Es gibt noch Karten an der Abendkasse. |
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Kommunales Kino: Die Möllner Briefe3. Juli 2026 | 19:30
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung. DE 2025, 96 Min., FSK 12, Regie Martina Priessner Quelle Text & Plakat: Real Fiction Filmverleih, DFF, © inselfilm produktion Außerdem trifft sich die „Kino Knäuel“-Gruppe um 18 Uhr im Saal. Siehe Regelmäßige Angebote. |







