Kommunales Kino. Freiheit

Drama um eine Frau, die von einem Moment auf den anderen ihre Familie verlässt
Am Freitag, dem 23.11.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film FREIHEIT. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Eines Tages geht Nora einfach zur Tür hinaus. Sie verlässt ihren Mann und die beiden Kinder ohne ein Wort der Erklärung. Irgendwann ist sie durch ihren Alltag der Welt abhanden gekommen. Jedenfalls fühlt es sich für sie so an. Während Nora zunächst in Wien und dann in Bratislava ein neues Leben sucht, muss ihr Mann sehen, wie er jetzt allein mit den Kindern, der Arbeit und dem Haushalt klar kommt. Wenn Frauen ihre Familie verlassen, dann ist das immer noch ein Skandal, ein Tabubruch, der Männern umgekehrt eher verziehen wird. Jan Speckenbach untersucht in seinem hintergründigen Drama, was der Begriff Freiheit bedeuten könnte und ob dafür ein Preis zu zahlen ist. Getragen wird der Film dabei von der großartigen Johanna Wokalek als Nora.

Quelle: kinemathek-karlsruhe.de

FREIHEIT
Deutschland, Slowakei 2018
Regie: Jan Speckenbach
Darsteller: Johanna Wokalek, Hans-Jochen Wagner, Georg Arms
Länge: 102 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Deportation Class

Dokumention über die Sammelabschiebung von 200 Flüchtlingen, die in ihre ehemalige Heimat zurückkehren müssen
Am Freitag, dem 30.11.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DEPORTATION CLASS. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? 
 
Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet.

Quelle: www.deportation-class-film.de

DEPORTATION CLASS
Dokumentarfilm
Deutschland 2017
Buch und Regie: Carsten Rau und Hauke Wendler
Dauer: 85 Minuten
FSK: 12
Trailer
 
Eine Produktion der PIER 53 Filmproduktion in Koproduktion mit dem Norddeutschen Rundfunk. Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern. 

Kommunales Kino. Gundermann

Ein bewegender Musikfilm über ein gelebtes Leben mit all seinen Idealen, Verstrickungen und Enttäuschungen
Am Freitag, dem 07.12.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film GUNDERMANN. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Gundermann war ein ebenso origineller wie widersprüchlicher Künstler. Der überzeugte Sozialist flog aus der Partei, spitzelte für die Stasi und wurde selbst überwacht.
 
Andreas Dresens Film „Gundermann“ stellt den Rockpoeten auf keinen Sockel, sondern setzt ihn seiner Vergangenheit aus. Der einfühlsame Film beschönigt nichts, arbeitet aber sehr genau und differenziert heraus, wie Haltungen entstehen.
 
Ein kluger, aufrichtiger und bewegender Musikfilm über ein gelebtes Leben mit all seinen Idealen, Verstrickungen, Enttäuschungen. Es ist Zeit für solche Filme über die DDR.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
GUNDERMANN
Deutschland 2018
Regie: Andreas Dresen
Drehbuch: Laila Stieler
Darsteller: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Eva Weißenborn, u.a.
Länge: 127 Minuten
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow und Teil des Projekts Dorkino einfach machbar. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Die Spur

Mix aus Öko- und Mystery-Thriller um eine Reihe von Morden, die ein Dorf im Süden Polens erschüttern
Am Freitag, dem 14.12.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE SPUR. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Das kleine Dorf im Süden Polens wird von einer grausamen Mordserie heimgesucht. Im Laufe eines Jahres wird zuerst ein berüchtigter Wilderer tot aufgefunden, dann der örtliche Polizeichef, der Besitzer einer Fuchsfarm, der Pfarrer, ja sogar der Bürgermeister. Jede Tat weist gewisse Ähnlichkeiten auf – jedes der Opfer war Jäger. Jedes Mal scheint es, als hätten wilde Tiere ihre Rache genommen. Ist das überhaupt möglich? Der Verdacht fällt sofort auf die eigenwillige Janina Duszejko (Agnieszka Mandat-Grabka).
 
DIE SPUR
Polen 2018
Regie: Agnieszka Holland
Darsteller: Agnieszka Mandat-Grabka, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot
Länge: 129 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow und Teil des Projekts Dorkino einfach machbar. FFA 28817, Leinwand 380301.
 
 

Kommunales Kino. Licht - mit dem Kurzfilm Gamosvla zum Kurzfilmtag 2018

Vielschichtiges Drama um die blinde Pianistin Maria Theresia Paradis - und ein Vorfilm aus Georgien
Am Freitag, dem 21.12.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film LICHT. Im Rahmen des Kurzfilmtags 2018 wird der georgischen Kurzfilm GAMOSVLA/EXODUS als Vorfilm gezeigt. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
LICHT
 
Wien 1777. Die früh erblindete 18-jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavier-Wunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut.
 
Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, im Kreise wundersamer Patienten und dem Stubenmädchen Agnes, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht ...
 
 
Österreich/Deutschland 2017
Regie: Barbara Albert
Darsteller: Maria-Victoria Dragus, Devid Striesow, Katja Kolm, u.a.
Länge: 97 Minuten
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.
 
GAMOSVLA/EXODUS
 
Die Zeit scheint still zu stehen in der georgischen Industriestadt Chiatura. In einem kleinen Haus, am Rande der Stadt, leben zwei ältere Schwestern. Lili arbeitet in einer Seilbahn und bringt jeden Tag die Arbeiter in die Fabrik. Tatiana erledigt die Hausarbeiten. Trotz schlechter Lebensbedingungen war ihre Welt in Ordnung, bevor Lili die Chance erhält zur ihrer Tochter in eine andere Stadt zu ziehen.
 
Georgien 2015
Regie: Vakhtang Jajanidze
Produktion: Film Studio ARTIZM, lasha Khalvashi
Dauer: 14 Minuten
Mit freundlicher Genehmigung des Regisseurs Vakhtang Jajanidze
Gewinner des Preises für den besten Kurzfilm bei der Provinziale 2017 

Kommunales Kino. Familie Brasch - eine deutsche Geschichte

Ein Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel
Mit Unterstützung durch Edition Salzgeber

Kommunales Kino. Back for Good

Kommunales Kino. Foxtrot

Kommunales Kino. Madame Aurora und der Duft von Frühling

Kommunales Kino. ODERLAND. FONTANE

Ein Film von Bernhard Sallmann im Rahmen der Fontane-Woche in Joachimsthal

Wanderkino im Skulpturengarten

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Kommunales Kino. Suffragette - Taten statt Worte

Zum Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts in Deutschland zeigen wir am 16.11.2018 um 19.30 Uhr den Film SUFFRAGETTE - TATEN STATT WORTE. Eintritt 6 EUR. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Sie wollten wählen - und wurden verlacht: Fast achtzig Jahre lang forderten britische Frauen mit friedlichen Mitteln das Wahlrecht, ohne Erfolg. Anfang des 20. Jahrhunderts radikalisierten sie sich, auch unter Einsatz ihres Lebens ...

Kommunales Kino. Transit

Nach Anna Seghers gleichnamigem Entwicklungsroman
Am Freitag, dem 09.11.2018 um 19.30 Uhr zeigen wir den Film TRANSIT. Eintritt 6,00 €. Reservierung ist nicht erforderlich.

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, deutscher Flüchtling, entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft ...

Kommunales Kino. Volker Koepp: Wiederkehr

Volker Koepp
Am Freitag, dem 2. November 2018 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. den Dokumentarfilm Wiederkehr von Volker Koepp (2017). Im Anschluss an den Film Gespräch mit dem Regisseur. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

1972 drehte Volker Koepp "Grüße aus Sarmatien", inspiriert vom ersten Gedichtband Johannes Bobrowskis, "Sarmatische Zeit" (1961). Seitdem ist der Regisseur immer wieder in jene Landschaft zwischen Weichsel, Wolga, Ostsee und Schwarzem Meer zurückgekehrt, die Bobrowski voller Sehnsucht und Hoffnung auf eine bessere Zukunft beschwört - als einen Raum ohne Grenzen und gemeinsame Heimat der vielen Völker in ihr.
 
Seit jenem ersten Film findet Koepp immer wieder neue Bilder für dieses Sarmatien, das ihm selbst zum Sehnsuchtsort geworden ist. "Kalte Heimat" (1995) eröffnete in einen ganzen Sarmatien-Zyklus. Koepps Filme greifen dabei Bobrowskis Themen und Motive auf. Es sind Filme über das Zusammenleben der Völker in jenen weiten Grenzgebieten, über das historisch elende 20. Jahrhundert, über Widerstand und Hoffnung, über Fortgehen und Wiederkommen. Filme über das Vergehen der Zeit und das Bewahren der eigenen Geschichte(n) - aber auch über die jeweils aktuelle politische Situation in dieser seit jeher von Kriegen heimgesuchten Region.
 
Zum 100. Geburtstag Bobrowskis, der 1965 in Ostberlin starb, hat sich Koepp auf dessen biografische Spuren begeben. Er ist nach Tilsit gereist, ins heute russische Sowjetsk, wo der Dichter 1917 geboren wurde, weiter nach Königsberg/Kaliningrad, wo Bobrowski das Gymnasium besuchte, und in den litauischen Teil des Memel-Deltas, das den jugendlichen Schriftsteller inspirierte wie kein anderer Ort. Koepp hat sich mit Menschen getroffen, die ihm ihre eigenen Lebensgeschichten erzählen, und mit Kennern von Bobrowskis Werk. Immer wieder streut er zudem Erinnerungen aus seinen früheren Filmen ein. "Wiederkehr" wird so zum Teil seiner großen filmischen Suchbewegung, die sich immer wieder aktualisiert - und zum berührenden Zeugnis von Koepps lebenslanger Verbundenheit mit Bobrowksis Lyrik.
 
"Volker Koepp geht es nicht ums Sentimentalwerden, sondern ums Bewahren - der Geschichten von Menschen und Landstrichen, deren Gesicht gegerbt ist von den politischen Großwetterlagen des 20. Jahrhunderts." (Der Freitag)
 
"Im sagenhaften Sarmatien hat die Landschaft ihren alten Reiz behalten, und junge Menschen entdecken Johannes Bobrowski neu." (Berliner Zeitung)
 
WIEDERKEHR
Deutschland, 2017
Länge 70 Minuten
Sprache: deutsche Fassung, teilw. OFmU

Kommunales Kino. Das schweigende Klassenzimmer

DDR-Drama nach einer wahren Geschichte
Am Freitag, dem 26.10.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt entsteht spontan die Idee im Unterricht eine solidarische Schweigeminute für die Opfer des Aufstands abzuhalten. Doch die Geste zieht viel weitere Kreise als erwartet: Während ihr Rektor (Florian Lukas) zwar zunächst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die Schüler in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister (Burghart Klaußner) verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutionären Akt und verlangt von den Schülern innerhalb einer Woche den Rädelsführer zu benennen. Doch die Schüler halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben für immer verändert ...

Quelle: www.dasschweigendeklassenzimmer.de

Das schweigende Klassenzimmer
Deutschland 2018
Regie: Lars Kraume
Darsteller: Burghart Klaußner, Florian Lukas, Jördis Triebel, Lena Klenke, Ronald Zehrfeld
Länge: 111 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Wind River

Thriller um eine unerfahrene FBI-Agentin, deren erster Fall sie in die Schneewüste eines Indianerreservats führt
Am Freitag, dem 19.10.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film WIND RIVER. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Im Indianerreservat „Wind River“ in Wyoming wird eine tote junge Frau im Schnee liegend gefunden, barfuß, missbraucht. Die unerfahrene FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) übernimmt den mysteriösen Fall und bittet den einheimischen Wildhüter Cory Lambert (Jeremy Renner) um Hilfe. Für den Mann rührt der Fall schmerzlich an das Trauma der Ermordung seiner eigenen Tochter.
 

Kommunales Kino. Deine Schönheit ist nichts wert

Eine Geschichte über Integration und Identität von Hüseyin Tabak
Am Freitag, dem 12.10.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im Rahmen der Interkulturellen Woche im kommunalen Kino den Film DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Veysel – halb türkisch, halb kurdisch – und seine Familie leben seit einigen Monaten in Wien, nachdem sie aus der Türkei geflohen sind. Der schüchterne Junge spricht kaum Deutsch und hat deshalb Schwierigkeiten in der Schule. Zu Hause gibt es ebenfalls Probleme: Veysels Vater war einst als kurdischer Guerilla-Kämpfer in den türkischen Bergen unterwegs und hat aus Sicht von Veysels Bruder Mazlum die Familie im Stich gelassen – Streit darüber ist an der Tagesordnung. Deswegen zieht Veysel sich in Tagträume zurück. Als er im Unterricht ein Gedicht vortragen soll, möchte er einen Liedtext des türkischen Volkssängers Âşık Veysel ins Deutsche übertragen und bittet seinen Nachbarn, den türkischen Macho Cem, um Hilfe.
 
Die Auseinandersetzung mit diesem Lied, mit einem Stück der eigenen Kultur, bewegt bei allen etwas zum Positiven hin.
 
Konsequent aus der Perspektive eines zwölfjährigen Einwandererjungen in Wien erzählt, zeigt der Spielfilm auf berührende Weise, wie schwierig es ist, in fremder Umgebung die eigene Identität zu finden.
 
 
Deine Schönheit ist nichts wert
Österreich 2012
Regie: Hüseyin Tabak
Darsteller: Abdulkadir Tuncer, Nazmi Kirik, Lale Yavas, Yüsa Durak, Milica Paucic, Orhan Yildirim u.a.
Länge: 81 Minuten
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Bundesverband Jugend und Film e.V. (BJF)

Dokumentarfilme von Axel Kalhorn: Die Kandidatin und Der Wanderer

Zwei Dokumentarfilme über zwei Menschen, die auf verschiedene Weise mit der Arbeitslosigkeit ringen
Am Freitag, dem 05.10.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 zwei Dokumentarfilme von Axel Kalhorn: DER WANDERER und DIE KANDIDATIN. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
In seinen Dokumentarfilmen begleitet Axel Kalhorn zwei Menschen, die auf verschiedene Weise mit der Arbeitslosigkeit ringen – und aktiv werden. „Die Kandidatin“ handelt von einer Langzeitarbeitslosen, die sich in der Uckermark um das Bürgermeisteramt bewirbt. „Der Wanderer“ erzählt von einem Hartz-IV-Empfänger, der aus Protest eine Wanderung zum Bundestag unternimmt. 
 
Der Regisseur Axel Kalhorn hat in den 1990-er Jahren Regie an der Babelsberger Filmhochschule studiert und ist beim Filmgespräch anwesend.

Kommunales Kino. Über Leben in Demmin

Ein Dokumentarfilm von Martin Farkas
 Am Freitag, dem 28.09.2018 um 19.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm „Über Leben in Demmin“. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
An jedem 8. Mai wird die Stadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern zum Schauplatz eines gespenstischen Rituals. Mit einem „Trauermarsch“ instrumentalisieren die Rechtsradikalen die Erinnerung an eine Tragödie, die sich in den letzten Kriegstagen hier ereignet hat ...

Dokumentarfilm: Träume der Lausitz

Ein Dokumentarfilm von Bernhard Sallmann
Am Freitag, dem 21.09.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film TRÄUME DER LAUSITZ. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Der die Region bestimmende Braunkohleabbau wurde vielerorts als unrentabel eingestellt. Unaufhaltsam erobern sich heimische Wölfe und viele Exoten der internationalen Fauna und Flora neue Lebensräume. Die Natur eignet sich rasch an, was der Mensch gerade erst verlassen hat. Aber einige Menschen sind geblieben, harren aus wie Siedler. Sie tauchen im Film als Erzähler ihrer teils skurrilen Geschichten auf. Wir erleben sie hautnah, wie sie mit Phantasie und Engagement versuchen, ihrer geschundenen Landschaft ein wiederbewohnbares Stück Erde abzutrotzen.

Im Anschluss an den Film Gespräch mit dem Regisseur.

Kommunales Kino. Meine schöne innere Sonne

Eine französische Komödie mit Juliette Binoche über die Liebe und die Unfähigkeit, sich darauf einzulassen
Am Freitag, dem 14.09.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Meine schöne innere Sonne. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Die Künstlerin Isabelle (Juliette Binoche) lebt in Paris und ist dort umgeben von Menschen, aber trotzdem einsam. Über einen Mangel an beruflichem Erfolg und Anerkennung kann sie sich nicht beklagen, in der Liebe läuft es für sie jedoch weit weniger gut zu hoch sind ihre Ansprüche an mögliche Kandidaten, zu unterschiedlich die Erwartungen an eine Beziehung, zu unbefriedigend erscheinen ihr die Männer, mit denen sie Affären hat.

Kommunales Kino. Vorwärts immer!

Honecker-Komödie mit pointierten Dialogen und gelungenem Slapstick
Am Freitag, dem 31.08.2018 um 19.30 Uhr zeigen wir im kommunalen Kino den Film VORWÄRTS IMMER! Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Während in den letzten Tagen der DDR-Staatsmacht eine Truppe ein subversives Stück probt – von dem niemand recht glaubt, dass es je aufgeführt wird – braut sich draußen der Umsturz zusammen. Der Honecker-Darsteller des Stückes Otto Wolf, gespielt von Jörg Schüttauf, versucht in Kostüm und Maske des SED-Generalsekretärs ein Blutvergießen zu verhindern, indem er sich in das Zentrum der Macht einschleicht ...

Kommunales Kino. Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Ein Fantasyfilm - poetisch und kämpferisch, düster und heiter, brutal und von großer Zartheit
Am Freitag, dem 24.08.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film THE SHAPE OF WATER. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
In der Zeit des Kalten Krieges und der allgemeinen Paranoia arbeitet die stumme Elisa, zart und anrührend von Sally Hawkins gespielt, in einem geheimen Labor als Putzkraft. In einem Wasserbehälter wird ein merkwürdiges Amphibienwesen für grausame Experimente angeliefert, zu dem Elisa Vertrauen aufbauen kann, das in eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mündet.

Wanderkino im Skulpturengarten

Stummfilmklassiker mit virtuoser Musikbegleitung durch Gunthard Stephan und Tobias Rank
Am Donnerstag, dem 23.08.2018 um 20 Uhr kommt wieder das Wanderkino nach Joachimsthal in den Skulpturengarten. Wie immer werden Stummfilmklassiker mit virtuoser Musikbegleitung durch Gunthard Stephan an der Violine und Tobias Rank am Piano gezeigt. Diesmal sind es die Filme The Wacky World of Mack Sennett (Die irre Welt des Mack Senett, 1914) von Mack Sennett, Schachfieber (1923) von Wsewolod Pudowkin und Shoulder Arms (Gewehr über, 1918) von Charlie Chaplin. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermässigt 5 Euro.

Kommunales Kino. Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte

Ein Horrorfilm, der keine Horrorbilder braucht
Am Freitag, dem 10.08.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DAS WEISSE BAND - EINE DEUTSCHE KINDERGESCHICHTE. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Deutschland, 1913/1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Der von Glauben, Arbeit und feudalen Gesellschaftsstrukturen geprägte Alltag eines Dorfes im Norden Deutschlands gerät in Unruhe, als sich eine Reihe mysteriöser Unfälle ereignet. Von einem möglichen Täter fehlt vorerst jede Spur. Auch dem konkreten Verdacht des Lehrers will man keinen Glauben schenken.

Kommunales Kino. Wildes Herz

Portrait der Punk-Combo Feine Sahne Fischfilet
Am Freitag, dem 03.08.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm Wildes Herz. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Jahrelang begleitete Charly Hübner  für seinen ersten Dokumentarfilm die mecklenburgische Band Feine Sahne Fischfilet bei ihren Touren, ob in großen Hallen oder auf Dorfplätzen, und wurde zum genauen Beobachter dieser kraftvollen Kämpfer gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie, Abwanderung, Perspektivlosigkeit und Wendeverliererfrust.
 

Kommunales Kino. Lucky

Ein grandioser Film über den Tod
Am Freitag, dem 27.07.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Lucky. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich. Harry Dean Stanton, der die Hauptfigur spielt, war einer der großen Nebendarsteller des amerikanischen Kinos. Seine berühmteste Hauptrolle spielte er 1984 in Wim Wenders' „Paris, Texas“. 

Kommunales Kino. Casting

Ein tiefsinniger Blick hinter die Kulissen des Filmgeschäfts
Am Freitag, dem 20.07.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film CASTING. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Der Berlinale-Überraschungshit ist ein Meisterstück über die Verletzlichkeit, die ungesicherte, immer schwebende Existenz des Schauspielers.
 
Filmemacher Nicolas Wackerbarth stellt seine Heldin, die Regisseurin Vera (Judith Engel) vor eine schwere Aufgabe: Sie soll das Remake eines Fassbinder-Films drehen, dafür testet sie endlos berühmte Darstellerin in der immer gleichen Szene. Alle leiden unter der Anspannung und überspielen sie.
 
„Casting“ bietet mit seiner feinen Ironie auch den Hochgenuss, großartigen Schauspielerinnen bei der Arbeit zuzusehen und eine Ahnung davon zu erhalten, wie verwundbar Menschen sind, die ständiger Beurteilung ausgesetzt sind.
 
Quelle: Knut Elstermann, www.radioeins.de
 
Casting
Deutschland 2017
Regie: Nicolas Wackerbarth
Darsteller: Corinna Kirchhoff, Andrea Sawatzki, Ursina Lardi, Victoria Trauttmansdorff, Marie-Lou Sellem
Länge: 91 Minuten
FSK: o.A.
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Mein Blind Date mit dem Leben

Eine Mut machende Geschichte über das Leben mit einem Handicap
Am Freitag, dem 13.07.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Sali will unbedingt erreichen, in die Hotelbranche einzusteigen. Die Schwierigkeit: Er hat nur noch fünf Prozent seiner Sehkraft. Nach diversen Bewerbungsabsagen verschweigt Sali einfach seine Beeinträchtigung und wird im edlen Bayerischen Hof in München als Azubi angenommen. Die große Menge an schwierigen Situationen sind nur mit der Unterstützung seines Kollegen und Kumpels Max zu meistern. So wurstelt sich der Hotelboy in den Abschnitten des Hotels durch. Als Nächstes kommt auch noch die Liebe ins Spiel in Gestalt der Lieferantin Laura.
Charmant zeigt die Komödie, wie es einem fast Blinden gelingt, in einer sehenden Gesellschaft, entgegen der immer noch bestehenden Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung, seine Träume zu verfolgen. Anziehungskraft hat dieser Film, vor allem weil sich Kostja Ullmann und Jacob Matschenz als Idealbesetzung entpuppen.
 
 
Mein Blind Date mit dem Leben
Basiert auf der Autobiografie von Saliya Kahawatte
Deutschland 2017
Regie: Marc Rothemund
Darsteller: Kostja Ullmann, Jacob Matschenz, Anna Maria Mühe
Länge: 111 Minuten
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Die Migrantigen

Eine Satire über die Darstellung von Migranten in den Medien
Am Freitag, dem 06.07.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE MIGRANTIGEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Die beiden in die Gesellschaft integrierten Freunde Benny und Marko täuschen für eine TV-Doku-Serie vor, arbeitslose Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund zu sein, bis sich das Blatt wendet und die von ihnen erfundene Wirklichkeit sie einholt.
 
Zwischen Gemeindebau und Streetlife: Regisseur Arman T. Riahi schickt Faris Rahoma und Aleksandar Petrović als fantastische Hauptbesetzung durch eine aberwitzige Komödie, die der Frage nachgeht, „Was macht man so als Ausländer?“ und dabei vergnügt und furchtlos sämtliche Klischees auf den Kopf stellt.
 
Quelle: www.diemigrantigen.de http://www.diemigrantigen.de

Die Migrantigen
Österreich 2017
Regie: Arman T. Riahi
Darsteller: Faris Rahoma, Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer, Daniela Zacherl, Zijah A. Sokoöovic, Mehmet Ali Salman, Josef Hader
Länge: 98 Minuten
FSK: 12

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. God's Own Country

Liebesdrama um einen jungen Bauern einer abgelegenen Schafsfarm im Norden Englands
Am Freitag, dem 29.06.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film GOD'S OWN COUNTRY. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Das Leben des 24-jährigen Johnny ist karg und einsam. Er wohnt und arbeitet auf der abgelegenen Schafsfarm seiner Familie im Norden Englands. Zwischen ihm, seinem kranken Vater und der stoischen Großmutter fallen nur wenige, grobe Worte. Um seine Frustration zu betäuben, betrinkt er sich jeden Abend im nahe gelegenen Pub und hat ab und zu unverbindlichen Sex mit jungen Männern. Als im Frühjahr der gleichaltrige Saisonarbeiter Gheorghe aus Rumänien auf die Farm kommt, ist Johnny zunächst misstrauisch und mürrisch. Doch je mehr Zeit die beiden jungen Männer während der harten Farmarbeit miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Beziehung. Aus flüchtigen Blicken und Gesten werden Berührungen, bis sie in der Abgeschiedenheit eines Camps in den Hochmooren das erste Mal Sex miteinander haben. Johnny begehrt Gheorghe nicht nur körperlich, er fühlt bei ihm auch eine Geborgenheit, die er zuvor nicht kannte. Doch was passiert, wenn die Saison zu Ende ist und Gheorghe zurück nach Rumänien muss?
 
 
God's Own Country
Großbritannien 2017
Regie: Francis Lee
Darsteller:  Josh O'Connor, Alec Secăreanu, Ian Hart, Gemma Jones
Länge: 104 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch Edition Salzgeber

Kommunales Kino. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Eine Mutter will den Mord an ihrer Tochter aufklären und macht sich ihr Städtchen zum Feind
Am Freitag, dem 22.06.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Weil die Polizei nach der Ermordung ihrer Tochter tatenlos bleibt, mietet die verzweifelte Mutter Mildred Hayes (Francis McDormand) drei große Werbetafeln außerhalb der Stadt und beschriftet sie mit Anklagen gegen den Polizeichef (Woody Harrelson). Die Beamten, vor allem der tumbe Officer Dixon (Sam Rockwell) führen sich derweil faul und rassistisch auf.
 
Virtuos mischt Regisseur Martin McDonagh die Genres, sein Film ist großes Drama und schwarze Komödie zugleich, eine sozialkritische Studie des heutigen, moralisch erodierten Amerika. 
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Großbritannien, USA 2018
Regie: Martin McDonagh
Darsteller: Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell u.v.a.
Länge: 116 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Simpel

Zwei ungleiche Brüder begeben sich auf die Suche nach ihrem Vater
Am Freitag, dem 15.06.2018 um 19.30 Uhr zeigen wir den Film SIMPEL. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Seit Ben denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, „Simpel“ genannt, ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Dreijährigen. Auch wenn Simpel eine fürchterliche Nervensäge sein kann, ist ein Leben ohne ihn für Ben absolut unvorstellbar. Als ihre Mutter unerwartet stirbt, soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden. Die beiden gehen auf die Flucht  ...

Kommunales Kino. Aus dem Nichts

NSU-Drama von Fatih Akin
Am Freitag, dem 08.06.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film AUS DEM NICHTS. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit – für sie gibt es keine Alternative.
 
 
Aus dem Nichts
Deutschland 2017
Regie: Fatih Akin
Darsteller: Diane Krüger, Dennis Moschitto, Ulrich Tukur, Numan Acar, Johannes Krisch, Jessica McIntyre
Länge: 106 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. The Square

Gesellschaftssatire von Ruben Östlund - böse, komisch und absurd
Am Freitag, dem 01.06.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film THE SQUARE. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Ruben Östlunds in jeder Hinsicht eigenwilliger Film erzählt von einem Stockholmer Museumskurator, Christian, der ganz in der Kunstwelt lebt. Während er an dem Projekt über einen individuellen Schutzraum „The Square“ arbeitet, sucht die Realität ihn in aller Härte heim, mit einem Überfall und absurden Begegnungen. 
 
Diese Satire über den modernen Kunstbetrieb treibt den Aberwitz ins Schmerzhafte hinein und entblößt gnadenlos eine Lebenshaltung, die alles Störende in dieser Welt nicht wahrnehmen will, solange es nicht zum Kunstwerk geworden ist. Dafür gab es die Goldene Palme von Cannes 2017!
 
Knut Elstermann, radioeins
 
The Square
Schweden, Deutschland, Dänemark, Frankreich 2017
Regie: Ruben Östlund
Darsteller: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West u.a.
Länge: 142 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Der wunderbare Garten der Bella Brown

Schwer romantisches Filmmärchen - Wohlfühlkino im wahrsten Sinne des Wortes
Am Freitag, dem 18.05.2018 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino die englische Filmkomödie "Der wunderbare Garten der Bella Brown" (Großbritannien / USA, 2016). Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Bella Brown ist ein wunderliches Mädchen, das als Findlingskind im Kloster aufgewachsen ist und nun, mit Anfang 20 etwas traumwandlerisch durch die Welt tappt. In ihrem gemieteten Häuschen hält sie penibelste Ordnung aber draußen vor der Terrassentür wuchert ein Urwald - sehr zum Ärger des Nachbarn, der seinen Garten hegt und pflegt und Beschwerde beim Vermieter eingelegt hat. Es stellt sich jedoch heraus, dass der alte Griesgram nicht nur einen grünen Daumen hat, sondern im tiefsten Inneren natürlich auch ein gutes Herz.
 
Ein Film, den Hobby-Gärtner ganz besonders lieben werden. Nicht nur der Blumenpracht wegen, die in Mr. Stephensons Garten gedeiht, sondern auch, weil er so voller Liebe von seinen Pflanzen spricht.

Kommunales Kino. Paradies

Deutsch-russisch-französische Dreiecksgeschichte während des Zweiten Weltkriegs als Panoptikum europäischer Tragik und fataler Selbstüberschätzung
Am Freitag, dem 11.05.2018 um 19:30 zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film "Paradies" (Russland, Deutschland 2016). Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Als die russische, im Exil in Frankreich lebende adlige Modejournalistin und Widerstandskämpferin Olga wegen zwei versteckter jüdischer Kinder in ihrer französischen Wohnung festgenommen wird, landet sie im Gefängnis, wo Jules, 
ein französischer Bürokrat und Nazi-Kollaborateur, ihr für sexuelle Gegenleistungen eine Strafmilderung in Aussicht stellt. Als er kurz darauf jedoch verschwindet, kommt Olga ins Konzentrationslager, wo sie unerwartet Helmut wiedertrifft, einen hochrangigen adligen SS-Offizier, mit dem sie eine vergangene Liebesgeschichte verbindet. Doch sie ist nun eine KZ-Insassin, während er voller Überzeugung für Hitler und die SS arbeitet. Wird er ihr trotzdem zur Flucht verhelfen?

Kommunales Kino. Vor dem Frühling

Meditatives Roadmovie, das einen melancholischen Blick auf die jüngere georgische Geschichte wirft
Am Freitag, dem 04.05.2018 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. den georgischen Film "Vor dem Frühling" (Georgien / Frankreich / Deutschland 2017, Orginialtitel "Khibula"). Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Einen melancholischen Blick auf die jüngere georgische Geschichte wirft George Ovashvili, Regisseur von Die Maisinsel, in seinem neuen, enigmatischen Film "Vor dem Frühling“. Eine Art meditatives Roadmovie, dass in der kleinen Ortschaft Khibula (so auch der Originaltitel), endet, wo der erste Präsident des unabhängigen Geogien auf mysteriöse Weise ums Leben kam.

Kommunales Kino. Western

Männer im Wilden Osten: Berliner Arbeiter auf dem Bau in Bulgarien
Am Freitag, dem 27.04.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film WESTERN. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Valeska Grisebach inszenierte ihre improvisierte Geschichte ausschließlich mit rundum überzeugenden Laiendarstellern, die „Western“ mit ihrer unverstellten Natürlichkeit ungeheuer authentisch machen.
 
In einer abgelegenen Gegend Bulgariens sollen deutsche Bauarbeiter einen Staudamm errichten. Sie benehmen sich dabei wie Cowboys, die ein Land in Besitz nehmen.
 
Es ist faszinierend zu sehen, wie Valeska Grisebach die Muster des Western nutzt, um vom Clash der Kulturen zu erzählen, mit allem was zum Genre gehört: Pferdeklau, geheimnisvolle Frau mit Vergangenheit, Saloon, ungehobelte Raubeine -  aber mit einem aufrichtigen, fast dokumentarischen Realismus.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Western
Deutschland, Bulgarien, Österreich 2017
Regie: Valeska Grisebach
Darsteller: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov u.a.
Länge: 121 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Die Höhle des gelben Hundes

Themenwochenende Outdoor- und Survivaltechniken, altes Handwerk, bedrohte Völker
Am Freitag, dem 20.04.2018 um 19:30 Uhr Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V.  im Rahmen des traditionellen Themenwochenendes „Outdoor- und Survivaltechniken, altes Handwerk, bedrohte Völker“ den Film Die Höhle des gelben Hundes (Original mit Untertiteln). Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie in den Sommermonaten ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweiß gefleckten Hund, den sie Zochor nennt und mit nach Hause nimmt. Der Vater verlangt, dass Nansa ihren neuen Freund wieder aussetzt ...

Kommunales Kino. Eine fantastische Frau

Drama um eine Transsexuelle, die nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten unter Verdächtigungen und Diskriminierungen leidet
Am Freitag, dem 13.04.2018 um 19.30 Uhr zeigen wir den Film EINE FANTASTISCHE FRAU. Eintritt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt leidenschaftlich gern, der 20 Jahre ältere Geliebte hat ihretwegen seine Familie verlassen. Als die beiden nach Marinas Geburtstagsfeier nach Hause kommen, bricht Orlando plötzlich zusammen und reagiert nicht mehr. Im Krankenhaus können die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen ...

Kommunales Kino. Die göttliche Ordnung

Komödie über die etwas verspätete Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz
Am Freitag, dem 06.04.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE GÖTTLICHE ORDNUNG. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. 
 
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen. 
 
In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Dem Film gelang in seinem Heimatland Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!
 
 
Die göttliche Ordnung
Schweiz 2017
Regie: Petra Volpe
Darsteller:  Marie Leuenberger, Bettina Stucky, Ella Rumpf u.a.
Länge: 96 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. The Party

Tragikomödie mit bitterbösem Humor, unberechenbaren Wendungen und einer brillanten Besetzung
Am Karfreitag, dem 30.03.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film THE PARTY. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Janet (Kristin Scott Thomas) wurde von ihrer Partei als Gesundheitsministerin im Schattenkabinett nominiert. Das will die Politikerin mit ihrem Mann Bill (Timothy Spall) sowie einigen Gästen feiern. Janets beste Freundin April (Patricia Clarkson) ist mit ihrem deutschen Partner Gottfried (Bruno Ganz) gekommen, auch das lesbische Paar Martha (Cherry Jones) und Jinny (Emily Mortimer) und der Banker Tom (Cillian Murphy) sind erschienen, letzterer allerdings ohne seine Frau Marianne und in einem äußerst nervösen Zustand. Doch Tom ist nicht der einzige, der sich merkwürdig verhält: Bill ist geistig abwesend und erträgt den Abend nur mit Alkohol, die ehemalige Idealistin April stichelt mit bissigen Kommentaren gegen ihren sanftmütigen Mann und die anderen Anwesenden und Martha und die schwangere Jinny kabbeln sich wegen ihrer unterschiedlichen feministischen Ansichten. Es wird ein Abend der großen Enthüllungen ...
Quelle: filmstarts.de
 
The Party
GB 2017
Regie: Sally Potter
Darsteller: Kristin Scott Thomas, Timothy Spall, Patricia Clarkson, Bruno Ganz u.a.
Länge: 71 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Körper und Seele

Zarte Liebe im Schlachthof
Am Freitag, dem 23.03.2018 um 19.30 Uhr zeigen wir den Film KÖRPER UND SEELE. Eintritt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Die introvertierte Maria (Alexandra Borbély) und ihr neuer Kollege Endre (Géza Morcsányi) stellen durch einen Zufall fest, dass sie Nacht für Nacht denselben Traum teilen. Verwirrt und erstaunt über diese intime Verbindung suchen die beiden zaghaft auch tagsüber die Nähe des anderen...

Liebe auf Sibirisch. Dokumentarfilm von Olga Delane

Einblicke in das (Liebes-) Leben eines sibirischen Dorfes
Am Freitag, dem 16. März 2018 um 19:30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm Liebe auf Sibirisch von Olga Delane. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Olga Delane, eine junge Frau Mitte 30 reist nach 20 Jahren in Berlin in ihre Heimat Sibirien. Dort steht plötzlich ihr Lebensstil als Single in der Kritik, die Menschen leben ein sehr traditionelles Familienmuster: Der Mann ist das Familienoberhaupt, die Frau ist da, um Kinder zu gebären und sich um den Haushalt zu kümmern. Romantik spielt keine große Rolle … Liebe auf Sibirisch gibt tiefgreifende und humorvolle Einblicke in den Alltag sibirischer Familien und stellt die Frage nach der Sinnhaftigkeit traditioneller Beziehungsmodelle für das Hier und Heute.

Liebe auf Sibirisch
Deutschland 2016
Regie: Olga Delane
Länge: 86 Min

Kommunales Kino. Meine glückliche Familie

Sensibles Drama aus Georgien über den Wunsch einer Frau nach einem eigenen Leben
Am Freitag, dem 09.03.2018 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
Das junge deutsch-georgische Regie-Duo und Ehepaar, Simon Groß und Nana Ekvtimishvili, erzählt in diesem meisterhaften Film von Manana, Lehrerin für georgische Literatur. Kurz vor ihrem 52. Geburtstag teilt sie ihrer verblüfften Familie mit: „Ich will nicht länger mit euch leben.“ Sie zieht aus der drangvollen Enge dieser Wohnung in Tbilissi aus, verlässt drei Generationen, sieben Menschen, nimmt aber weiter Anteil am Schicksal der Familie. Mit ungeheuerer Genauigkeit und Wärme und Humor wird der beschwerliche Weg einer sich emanzipierenden Frau nachgezeichnet, die sich still und entschlossen gegen ihre rücksichtslosen häuslichen Ausbeuter zu Wehr setzt.
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Meine glückliche Familie
Deutschland, Frankreich, Georgien 2017
Regie: Nana Ekvtimishvili, Simon Groß
Darsteller: Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava, Tsisia Kumsishvili, Giorgi Khurtsilava
Länge: 120 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Inschallah. Dokumentarfilm von Antje Kruska und Judith Keil

Zwischen den Kulturen - ein Imam in Berlin
In einer Freitagspredigt verurteilt Imam Sabri terroristische Anschläge im Namen des Islam.
In einer Freitagspredigt verurteilt Imam Sabri terroristische Anschläge, die sich auf den Islam berufen. 
Am Freitag, dem 02. 03.2018 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. den Dokumentarfilm "Inschallah" von Antje Kruska und Judith Keil (Deutschland 2017). Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.

Imam Sabri leitet eine Moschee in Berlin-Neukölln. Bemüht, Brücken zu schlagen zwischen den Kulturen und Religionen, sieht er sich zugleich dem Verdacht ausgesetzt, radikal zu sein. Der Film begleitet den Imam bei seiner täglichen Arbeit, in der er für Familienprobleme Rat geben soll und zugleich Stellung beziehen zu politischen Fragen der Öffentlichkeit. Dabei führt er ein offenes Haus, indem er immer wieder zu Diskussionen einlädt. Während er in seiner muslimischen Gemeinde oft gegen eine zu strenge Auslegung der Religion ankämpft, steht er in der deutschen Öffentlichkeit unter Verdacht, zu konservativ, wenn nicht sogar radikal zu sein.

Auf der 41. Duisburger Filmwoche 2017 wurde "Inschallah" mit dem Publikumspreis als beliebtester Film des Festivals ausgezeichnet.

Inschallah
Deutschland 2017
Regie: Antje Kruska, Judith Keil
Länge: 91 Minuten

Kommunales Kino. Florence Foster Jenkins

Meryl Streep und Hugh Grant glänzen komödiantisch im Film über die schlechteste Sängerin der Welt
Am Freitag, dem 22.12.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film FLORENCE FOSTER JENKINS. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die wahre Geschichte der gleichnamigen legendären New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence (Meryl Streep) in ihrem Kopf hört, ist wunderschön - für alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr Ehemann, St Clair Bayfield (Hugh Grant), ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschließt, ein öffentliches Konzert für die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner größten Herausforderung stellen ...
 
Florence Foster Jenkins
GB/FR 2016
Regie: Stephen Frears
Darsteller: Meryl Streep, Hugh Grant, Simon Helberg, u.a.
Länge: 110 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind ein Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Programmänderung! Kommunales Kino. Paula - Mein Leben soll ein Fest sein

Christian Schwochows Biopic über die Künstlerin Paula Modersohn-Becker
Am Freitag, dem 15.12.2017 um 19.30 Uhr zeigen wir im kommunalen Kino den Film Paula - Mein Leben soll ein Fest sein. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der ursprünglich angekündigte Film „Land der Wunder“ muss leider entfallen!
 
Die 1907 viel zu früh verstorbene Malerin Paula Modersohn-Becker ist längst eine Ikone der modernen Kunst. Der Film „Paula“ von Christian Schwochow („Der Turm“) befreit die Legende dieser großen Künstlerin vom Staub der Jahre. Er zeigt sie als Suchende und Tastende, als unsichere junge Frau, die in der Auseinandersetzung mit ihrem Mann, dem Landschaftsmaler Otto Modersohn, ihren eigenen Weg fand. Großartig und sensibel gespielt von Albrecht Abraham Schuch („Die Vermessung der Welt“) und Carla Juri („Feuchtgebiete“) werden diese berührenden Szenen einer Ehe zum faszinierenden Spiegel einer künstlerischen Emanzipation.
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Paula - Mein Leben soll ein Fest sein
DE/FR 2016
Regie: Christian Schwochow
Darsteller: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran, u.a.
Länge: 123 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind eine Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Kundschafter des Friedens

Eine Gruppe von ehemaligen DDR-Spionen wird vom deutschen Geheimdienst reaktiviert
Am Freitag, dem 08.12.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film KUNDSCHAFTER DES FRIEDENS. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der Pensionär Jochen Falk (Henry Hübchen) hat als ehemaliger DDR-Spion schon einige Missionen hinter sich. Für aktive Spione des BND sowie ihren Vorgängern hat er nicht viel Verständnis. Doch nun klopft der BND an seine Türe und bittet um seine Hilfe. Falk soll einen entführten Präsidenten einer ehemaligen Sowjetrepublik in Katschekistan aufspüren. Falk wittert seine lang erwartete Chance sich zu rehabilitieren und willigt ein – unter einer Bedingung: Er möchte mit seinem alten Team der „Kundschafter des Friedens“ zusammen arbeiten ...
 
Kundschafter des Friedens
Deutschland 2017
Regie: Robert Thalheim
Darsteller:  Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Antje Traue, Thomas Thieme, Winfried Glatzeder, Jürgen Prochnow
Länge: 93 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind ein Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. In Zeiten des abnehmenden Lichts

Verfilmung des Bestsellers von Eugen Ruge über eine ostdeutsche Großfamilie
Am Freitag, dem 01.12.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Spielfilm  In Zeiten des abnehmenden Lichts. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Frühherbst 1989 in Ostberlin: Urgroßvater Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), Ex-Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und Stalinist aus vollem Herzen, wird stolze 90 Jahre alt und deswegen richtet seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), mit der ihn eine innige Hassliebe verbindet, ihm zu Ehren ein großes Familienfest aus, zu dem nicht nur Verwandte, Freunde und Nachbarn erscheinen, sondern auch Repräsentanten des Arbeiter- und Bauernstaats. Sie alle bringen Blumen vorbei und halten Reden auf den alten Wilhelm, als wäre die DDR-Welt noch heile. Aber ein fest eingeplanter Gast wird schmerzlich vermisst und zwar Enkel Sascha (Alexander Fehling). Kaum einer weiß, dass er sich wenige Tage vorher in den Westen abgesetzt hat. Als die Nachricht auf der Feier die Runde macht, ist das Entsetzen groß...

Kommunales Kino. Moonlight

Bei der Oscar-Verleihung 2017 als bester Film ausgezeichnet
Am Freitag, dem 24.11.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Spielfilm MOONLIGHT. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
MOONLIGHT von Barry Jenkins ist vieles: die Coming-of-Age-Geschichte eines schwulen Afroamerikaners unter schwierigen Bedingungen; eine allgemeingültige Geschichte darüber, wie es ist aufzuwachsen, wenn man auf vielfache Weise ausgegrenzt wird; eine Geschichte über schwarze Männlichkeit, "im Speziellen", so Jenkins, "über schwarze Männlichkeit in sozial schwachen Gegenden amerikanischer Großstädte".

Der Film ist in drei Kapitel unterteilt, wobei jedes einzelne einen besonders prägenden Lebensabschnitt der Hauptfigur zum Inhalt hat. Die Kapitel sind nach den jeweiligen Namen benannt, die diese Hauptfigur innerhalb der Zeitabschnitte trägt. Er spielt im Miami der Sozialbausiedlungen für Schwarze, der projects am Rand der Stadt, der Siedlungen, in denen leere Wohnungen als Drogenquartiere benutzt werden und Kinder mit zusammengeballten Zeitungsseiten Fußball spielen.

MOONLIGHT erhielt 2017 den OSCAR als bester Film und zwei weitere OSCARs (Mahershala Ali als bester Nebendarsteller und Barry Jenkins für das beste adaptierte Drehbuch).

Originaltitel: Moonlight
Produktionsland: USA
Jahr: 2016
Regie: Barry Jenkins
Darsteller: Alex R. Hibbert, Ashton Sanders, Trevante Rhodes
Länge: 111 Minuten
FSK: 12
Trailer

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind ein Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Kommunales Kino. Ein deutsches Leben

Dokumentarfilm über Goebbels' Sekretärin Brunhilde Pomsel
Am Freitag, dem 17.11.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm EIN DEUTSCHES LEBEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Die 1911 in Berlin geborene Brunhilde Pomsel blickt mit ihren 105 Jahren auf ein langes Leben zurück – und auf ein sehr bewegtes. Zunächst arbeitete sie beim Berliner Rundfunk, wurde dann aber vom Propagandaministerium verpflichtet und trat dort ihren Dienst als Stenotypistin und Sekretärin von Joseph Goebbels an. Von 1942 bis zum Mai 1945 saß Pomsel in Goebbels Vorzimmer, tippte für Hitlers Propagandaminister Schriftsätze ab und bekleidete ihre Funktion bis in die letzten Kriegstage. Somit ist sie eine der letzten noch lebenden Zeitzeugen, die nah mit der NS-Führung zusammenarbeiteten. Wie Pomsel auf ihre Vergangenheit zurückblickt, sich als „Randfigur“ des Geschehens beschreibt und Einblicke in die Abläufe im nationalsozialistischen Machtzentrum gibt, wurde im Dokumentarfilm „Ein deutsches Leben“ in Schwarz-Weiß-Bildern festgehalten. Von Verbrechen will Brunhilde Pomsel nichts gewusst haben.

EIN DEUTSCHES LEBEN
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Florian Weigensamer, Olaf S. Müller, Roland Schrotthofer, Christian Krönes
Produktionsland: Österreich
Produktionsjahr: 2016
Länge: 113 (Min.)
Verleih: Salzgeber
FSK: 12
Trailer

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind ein Leinwand des Moki Güstrow. FFA 28817, Leinwand 380301.

Daumenkino mit Volker Gerling

Kleines Kino ganz groß
Am Freitag, dem 10.11.2017 um 19:30 Uhr kommt Volker Gerling mit seinem Daumenkino in den Heidekrug. Der Eintritt beträgt 10 EUR.

Volker Gerlings Daumenkino ist mittlerweile legendär: Er ist 3000 Kilometer zu Fuß durch Deutschland gelaufen und porträtierte dabei Menschen, denen er auf seinen Wanderschaften begegnete, in Form fotografischer Daumenkinos. Auf der Bühne blättert er die Fotos unter einer Videokamera ab, projiziert die Bilder auf die Leinwand und erzählt die Geschichten der Menschen, die er fotografieren durfte. In Gerlings magischen Porträtstudien entsteht eine leichtfüßige und gleichzeitig tiefsinnige Reflexion über die Flüchtigkeit des Moments und die Bedeutung der menschlichen Begegnung. 

„Stiller, schlichter und schöner kann Kunst nicht sein.“ (Tagesanzeiger Zürich)

Quelle: mescal.de

Kommunales Kino. Jahrhundertfrauen

Kalifornien 1979: drei feministische Frauen und ein Pubertierender
Am Freitag, dem 03.11.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 den Spielfilm JAHRHUNDERTFRAUEN.

Santa Barbara, 1979. Bei einem Spiel mit seinen Freunden kommt Jamie fast ums Leben, und die 55jährige Dorothea merkt, dass sie ihren Sohn und die moderne Welt, in der er lebt, nicht mehr versteht. Kurzentschlossen sucht sie Hilfe bei Abbie und Julie, zwei ihrer Untermieterinnen ...

Kommunales Kino. Lion - Der lange Weg nach Hause

Preisgekröntes Identitäts-Drama nach einer wahren Geschichte
Am Freitag, dem 27.10.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film LION - DER LANGE WEG NACH HAUSE. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Kleinstadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurückgelassen hat, sucht er nach Münzen und Essensresten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochenlang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisenhaus landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebevolles Zuhause in Australien schenken.
Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolgreich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohnort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als das Unglaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht.
 
Lion - Der lange Weg nach Hause
USA / Australien / Großbritannien 2016
Regie: Garth Davis
Darsteller: Dev Patel, Rooney Mara, Nicole Kidman u.a., u.a.
Länge: 120 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Kedi - von Katzen und Menschen

Einzigartiges Kino aus Katzenperspektive - sieben schnurrenden Vierbeinern in den Straßen Istanbuls
Am Freitag, dem 20.10.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm KEDI - VON KATZEN UND MENSCHEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Eine Dokumentation über das Leben der zahlreichen wilden Katzen in Istanbul und über die Menschen, die sich um sie kümmern: In der Stadt gibt es schon seit den Tagen des Osmanischen Reiches tausende Katzen und Regisseurin Ceyda Torun zeigt, dass die possierlichen Tierchen nach wie vor ein essentieller Bestandteil des städtischen Lebens sind und hier friedlich und zum gegenseitigen Vorteil Seite an Seite mit den Menschen leben.

Kommunales Kino. Die andere Seite der Hoffnung

Aki Kaurismäkis Ode an die Heimatlosen
Am Freitag, dem 13.10.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der junge Syrer Khaled (Sherwan Haji) immigriert als blinder Passagier in die finnische Hauptstadt Helsinki. Dort beantragt er Asyl, ist aber skeptisch, was die Erfolgsaussichten des Antrags angeht. Als sein Asylgesuch wie erwartet abgelehnt wird, reist Khaled jedoch nicht in seine kriegsgebeutelte Heimat zurück, sondern bleibt ganz einfach illegal in Finnland. Eines Tages trifft er so auf den ehemaligen fliegenden Händler Wikström (Sakari Kuosmanen), der kürzlich sein Geschäft aufgegeben und seine Frau verlassen hat und nun Besitzer eines Restaurants ist. Wikström stellt Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an, besorgt ihm gefälschte Aufenthaltspapiere und für eine Weile scheint alles gut zu sein. Doch schon bald droht die harte Realität den beiden Männern einen Strich durch die Rechnung zu machen ...
 
Die andere Seite der Hoffnung
Finnland 2017
Regie: Aki Kaurismäki 
Darsteller: Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Ilkka Koivula u.a
Länge: 100 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Certain Women

Episodenfilm über vier willensstarke Amerikanerinnen - und den Nordwesten ihres Landes
Am Freitag, dem 06.10.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film CERTAIN WOMEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Im US-Bundesstaat Montana nehmen die Leben vierer Frauen ganz unterschiedliche Wendungen: Anwältin Laura Wells (Laura Dern) versucht mit allen Mitteln, ihren Klienten Fuller (Jared Harris) von seiner aussichtslosen Arbeitsrechtsklage abzubringen. Fuller will jedoch nicht akzeptieren, dass ihm sein Recht verwehrt bleiben könnte, und greift zu drastischen Maßnahmen. Währenddessen hat Gina (Michelle Williams) Probleme in ihrem Privatleben: Die Tochter pubertiert heftig, der Hausbau stellt die Familie vor einige Herausforderungen und zudem kriselt es zwischen Gina und ihrem Ehemann Ryan (James Le Gros). Das große Liebesglück erhofft sich im Nachbarort die junge Pferdepflegerin Jamie (Lily Gladstone), die sich in einem Abendschulkurs in ihre Lehrerin Beth (Kristen Stewart) verliebt, die gerade das Jurastudium abgeschlossen hat. 
 
Basierend auf Kurzgeschichten aus der Geschichtensammlung „Both Ways Is the Only Way I Want It” der amerikanischen Autorin Maile Meloy.
 
Certain Women
USA 2016
Regie: Kelly Reichardt 
Darsteller: Kristen Stewart, Michelle Williams, Laura Dern, Lily Gladstone u.a
Länge: 107 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Innen Leben

Der Alltag im syrischen Bürgerkrieg als intensives Kammerspiel
Am Freitag, dem 29.09.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Spielfilm INNEN LEBEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Innen Leben spielt in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Auf den Straßen herrscht ein erbitterter Krieg. Während die jungen Männer in den Gefechten ihr Leben lassen, versteckt sich eine Gruppe aus Frauen, Kindern und älteren Männern in einer kleinen Wohnung. Sie dient als Bunker, der ihnen zumindest etwas Sicherheit verleiht. Die Vorräte werden sparsam rationiert, da es zu gefährlich ist, nach draußen zu gehen und neue zu besorgen. Jeden Tag haben die verängstigten Bewohner nur ein einziges Ziel: den nächsten Morgen zu erleben.
 
Innen Leben
LB/FR/BE 2016
Regie: Philippe Van Leeuw 
Darsteller: Hiam Abbass, Diamand Bou Abboud, Juliette Navis u.a.
Länge: 86 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Queeres Joachimsthal. Kino: Looping

Ein Film von Leonie Krippendorff
Im Rahmen des Aktionsplanes Queeres Brandenburg für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 am Freitag, dem 22.09.2017 um 19:30 Uhr den Film Looping von Leonie Krippendorff. Die Regisseurin wird anwesend sein und im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung stehen ...

Kommunales Kino. Zwischen den Stühlen

Ein einfühlsamer wie humorvoller Blick hinter die Kulissen des Systems Schule
Am Freitag, dem 15.09.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm ZWISCHEN DEN STÜHLEN. Der Film begleitet drei Referendare auf ihrem Weg zum Lehrer werden ...

Kommunales Kino. I Am Not Your Negro

Oscar-nominierte Collage über den US-Schriftsteller James Baldwin
Am Freitag, dem 08.09.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm I AM NOT YOUR NEGRO über den US-Schriftsteller James Baldwin ...

Kommunales Kino. Die Reise mit Vater

Eine bewegende Geschichte vor dem Hintergrund des Prager Frühlings
Am Freitag, dem 01.09.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE REISE MIT VATER. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
1968 in Rumänien: Seit dem Tod der Mutter ist es am jungen Arzt Mihai, seine Familie zusammenzuhalten. Sein Bruder Emil hingegen verbringt viel Zeit damit, gegen den Staat zu rebellieren und zu allem Überfluss ist Vater William nicht nur langsam am Erblinden, sondern auch noch lebensbedrohlich erkrankt. Das einzige, was ihn jetzt noch retten könnte, ist eine Operation in der DDR ...

Wanderkino im Skulpturengarten: Stummfilme von Charlie Chaplin

Wanderkino 2015 im Skulpturengarten Joachimsthal (Foto: Richard Hurding)
Wanderkino 2015 im Skulpturengarten
Am Sonntag, dem 27. August 2017 um 20 Uhr laden der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und die Stadt Joachimsthal zum diesjährigen Wanderkino-Abend in den Skulpturengarten. Gezeigt werden frühe Stummfilme von Charlie Chaplin ...

Kommunales Kino. The Salesman (Forushande)

Oscarprämiertes Beziehungsdrama des iranischen Regisseurs Asghar Fahrhadi
Am Freitag, dem 25.08.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film THE SALESMAN (FORUSHANDE) ...

Kommunales Kino. Freunde fürs Leben

Ein poetisch-realistisches Bromance-Movie des spanischen Regisseurs Cesc Gay
Am Freitag, dem 18.08.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film FREUNDE FÜRS LEBEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die zwei besten Freunde Julián und Tomás kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nach Jahren in Madrid wieder. Schauspieler Julián lebt dort mit seinem Hund Truman, er ist von seiner Frau getrennt und sein Sohn studiert in Amsterdam, während Informatiker Tomás Job, Frau und Kinder in Kanada hat. Als sie sich wiedersehen, scheint es beiden so, als hätten sie sich niemals aus den Augen verloren ...

Kommunales Kino. Der Hund begraben

Rabenschwarze Komödie über einen zugelaufenen Hund, der langsam die Hauptrolle im familiären Zusammensein übernimmt
Am Freitag, dem 11.08.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DER HUND BEGRABEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Familienvater Hans (Justus von Dohnányi) bangt um sein Familienglück, denn niemand in seinem Haushalt scheint ihn mehr so richtig zu beachten – erst recht, als die Familie einen streunenden Hund adoptiert, der eines Tages vor der Tür steht. Vor allem Hans' Ehefrau Yvonne (Juliane Köhler) ist augenblicklich völlig vernarrt in das Tier und widmet ihm mehr Aufmerksamkeit als ihrem Mann, den ausgerechnet jetzt auch noch die Arbeitslosigkeit trifft und sein Selbstbewusstsein weiter schmälert. Der tierische Rivale macht Hans sehr schnell klar, wie überflüssig er eigentlich ist, was dieser aber nicht auf sich sitzen lassen will. Der Hund muss weg! Als er dann aber tatsächlich verschwindet und ein seltsamer Fremder (Georg Friedrich) sich anbietet, der Familie bei der Suche zu helfen, laufen die Dinge für Hans erst recht aus dem Ruder...
 
Der Hund begraben
Deutschland 2016
Regie: Sebastian Stern
Darsteller: Justus von Dohnányi, Georg Friedrich, Juliane Köhler, u.a.
Länge: 86 Min.
FSK: 12
Trailer
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Nebel im August

Ein erschütternder und dringend notwendiger Film über die „Euthanasie“-Morde im Nazi-Reich
Am Freitag, dem 04.08.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film NEBEL IM AUGUST. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
In Nazi-Deutschland ist Euthanasie grausame Realität. Wer nicht der nationalsozialistischen Rassenideologie entspricht, wird in Heimen weggesperrt, in denen systematische Tötung an der Tagesordnung ist. So soll es auch dem 13 Jahre alten Ernst Lossa (Ivo Pietzcker) ergehen, einem Kind fahrender Händler. Der aufgeweckte und rebellische Junge hat einige Zeit in verschiedenen Heimen verbracht, wo er schließlich als „nicht erziehbar“ eingestuft wurde. Daraufhin landet er in einer von Dr. Walter Veithausen (Sebastian Koch) geleiteten Nervenheilanstalt, in der ihm schon wenig später klar wird, dass dort Menschen getötet werden. Als auch ihm dasselbe Schicksal wie vielen anderen Kindern droht, versucht er auszubüxen. Gemeinsam mit seiner ersten großen Liebe Nandl (Jule Hermann) plant er die Flucht… 
 
Basierend auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Robert Domes.
 
Nebel im August
Deutschland, Österreich 2016
Regie: Kai Wessel
Darsteller: Sebastian Koch, Fritzi Haberlandt, Ivo Pietzcker, u.a.
Länge: 126 Min.
FSK: 12
Trailer
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Das Herz von Jenin

Dokumentarfilm um einen palästinensischen Vater, der die Organe seines Sohnes an israelische Kinder spendete
Am Freitag, dem 28.07.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DAS HERZ VON JENIN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Das Herz von Jenin erzählt die wahre Geschichte von Ismael Khatib, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager in Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten ...

Kommunales Kino. Die Blumen von gestern

Durchgeknallte Tragikomödie ohne falsche Betroffenheitsrhetorik
Am Freitag, dem 21.07.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE BLUMEN VON GESTERN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Holocaust-Forscher Toto (Lars Eidinger) ist ein Getriebener, den die erfolgreiche, wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem Gegenstand nicht vor fast zwanghafter, persönlicher Betroffenheit bewahrt. Diese Aggression steigert sich noch, als eine französische Praktikantin (Adèle Haenel) bei ihm eintrifft, ihm an Bissigkeit gleicht. 
 
Regisseur Chris Kraus gelingt es brillant, höchst gegensätzliche Genres zu einer fesselnden Einheit zu verschmelzen, ein geradezu verwegenes, sehr komisches und unverkrampftes Kinostück. Es macht sich über die Verlogenheit der deutschen Erinnerungskultur lustig, ohne je die grauenhaften Verbrechen aus den Augen zu lassen.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Die Blumen von gestern
Deutschland 2017
Regie: Chris Kraus
Darsteller: Lars Eidinger, Adèle Haenel, Hannah Herzsprung, u.a.
Länge: 126 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Unterwegs mit Jacqueline

Französisches Wohlfühlkino vom Feinsten
Am Freitag, dem 14.07.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film UNTERWEGS MIT JACQUELINE. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Der algerische Bauer Fatah (Fatsah Bouyahmed) kann es kaum glauben, als er und seine Kuh Jacqueline eingeladen werden, an einer Pariser Ausstellung der Landwirtschaft teilzunehmen. Ein Traum wird endlich wahr. Das ganze Dorf feiert Fatahs Triumph. Voller Tatendrang reisen der Bauer und seine Kuh also mit dem Schiff nach Marseille, um von dort aus Frankreich zu Fuß, bis nach Paris, zu durchqueren - für ein Auto haben sie nämlich kein Geld. Der Fußmarsch, der in Südfrankreich zunächst ganz allein beginnt, bleibt aber nicht lange unbemerkt. Schnell werden seine Mitmenschen auf das verrückte Unterfangen aufmerksam und Fatah und Jacqueline entwickeln sich zur Medien-Sensation. Ob er mit der Hilfe von Menschen wie Philippe und Hassan sein Ziel wohl rechtzeitig erreichen wird?

Unterwegs mit Jacqueline
Frankreich 2016
Regie: Mohamed Hamidi
Darsteller: Fatsah Bouyahmed, Lambert Wilson, Jamel Debbouze, u.a.
Länge: 92 Min.
FSK: 0

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Der junge Karl Marx

Politisches Biopic über die Anfänge von Karl Marx und Friedrich Engels
Am Freitag, dem 07.07.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DER JUNGE KARL MARX. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
1844, kurz vor der industriellen Revolution, lebt der erst 26-jährige Karl Marx mit seiner Frau Jenny im französischen Exil in Paris. Eines Tages wird ihm der junge Friedrich Engels vorgestellt, doch für den feinen Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers hat der andauernd bankrotte Familienvater Marx zunächst nur Verachtung übrig. Doch schon bald zeigt sich, dass die beiden mehr als nur denselben Humor gemeinsam haben.
Engels hat kürzlich über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben und er liebt Mary Burns, eine Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Gemeinsam verfolgen er und Marx ein gemeinsames Ziel. Als Kampfgefährten respektieren und inspirieren sie sich gegenseitig und zusammen mit Jenny verfassen sie Texte, die eine Revolution entfachen sollen ...
 
Der junge Karl Marx
Frankreich, Deutschland, Belgien 2016
Regie: Raoul Peck
Darsteller: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps
Länge: 118 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Die Überglücklichen

Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft
Am Freitag, dem 30.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE ÜBERGLÜCKLICHEN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die größenwahnsinnige Gräfin Beatrice und die depressive Donatella brechen gemeinsam aus der Nervenklinik aus - einfühlsam und leidenschaftlich gespielt von Valeria Bruni-Tedesci und Micaela Ramazotti. Sie schlagen sich auf dieser chaotischen Reise quer durch Italien mit Witz, Unverschämtheit und Tücke durch, ein therapeutischer Abenteuertrip, der sie bis zu den Wurzeln ihres Leidens führen wird.
 
Das gibt diesem Film von Paolo Virzí bei aller überdrehten und liebenswerten Komik eine sehr ernsthafte Grundierung. So begreifen wir in dieser mitreißenden Tragikomödie ihre Verrücktheit als einen weiblichen Aufstand gegen die kalte Normalität der Welt.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Die Überglücklichen
Italien, Frankreich 2016
Regie: Paolo Virzì
Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti, Valentina Carnelutti, Tommaso Ragno, Bob Messini, Sergio Albelli, Anna Galiena
Länge: 118 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Die letzte Sau

Ein anarchisches Roadmovie-Märchen über Freiheit, Unabhängigkeit und Schweine
Am Freitag, dem 23.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE LETZTE SAU. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Es sind schwarze Tage für den Schweinebauern Huber. Sein Hof ist pleite. Die kleine Landwirtschaft ist nicht länger gegenüber den Agrarfabriken konkurrenzfähig. Und als schließlich vom Himmel ein Meteorit fällt und Hubers Hof in Schutt und Asche legt, hat Huber nichts mehr – außer einer letzten Sau.
 
Zusammen mit diesem Schwein verlässt Huber die Ruine, welche einmal sein Hof war, und beginnt ein Leben als Heimatloser, als Vagabund und Indianer. Huber findet Gefallen an diesem Leben. Er ist jetzt ein Rebell und begegnet auf seiner Reise Menschen, denen es ähnlich erging wie ihm. Kleine, die von den Großen kaputt gemacht wurden. Für diese Kleinen erhebt sich Huber zum Widerstand und wird zum Symbol für Unruhe und Freiheit. Huber tut, was er für richtig hält. Denn in einer Welt, in der ein gesunder, fleißiger und ehrlicher Mensch nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, kann etwas nicht stimmen. Seine Botschaft: So geht´s nicht weiter!
Und Recht hat er.

Quelle: film.at
 
Die letzte Sau
Deutschland 2016
Regie: Aron Lehmann
Darsteller: Golo Euler, Rosalie Thomass, Christoph Maria Herbst, u.a.
Länge: 86 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Die Kommune

Am Freitag, dem 16.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DIE KOMMUNE. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
„Ein kleines Haus hält unseren Geist klein“, findet die Fernsehsprecherin Anna. Sie überzeugt ihren Mann Erik, einen Architekturdozenten um die fünfzig, in seiner frisch geerbten Villa mit Tochter Freja und ein paar Bekannten eine Kommune zu gründen. Fortan bestimmen sie gemeinsam die Grundregeln des Zusammenlebens, essen, feiern und streiten miteinander. Die Realisierung von Annas Traum scheint perfekt. Doch dann beginnt Erik eine Affäre mit einer seiner Studentinnen. Und Anna schlägt das Ungeheuerliche vor: Auch für die schöne Emma soll Platz in der Kommune sein ...

Kommunales Kino. Boyhood

Berührende Coming-of-Age-Geschichte von Kult-Regisseur Richard Linklater
Quelle: BJF
Am Freitag, dem 09.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film BOYHOOD. Unkostenbeitrag: 6,00 €.
 
Mit „Boyhood“ drehte Richard Linklater eine meisterhafte Langzeitbeobachtung in fiktiver Form. Seine Schauspieler Ellar Coltrane, Ethan Hawke und Patricia Arquette haben sich jedes Jahr seit 2002 einmal getroffen und am Film weitergedreht.
 
Wir erleben den Jungen Mason aus Austin, seine schulischen Anfänge bis zum College. Seine Eltern werden älter, der Junge wird reifer, während sich Amerika grundlegend verändert.
 
Ein großartiges filmisches Experiment, für das ein langer Atem und viel Liebe nötig waren. Zwölf Jahre im Leben. Am Ende glaubt man, selbst zu dieser Familie zu gehören und nimmt nur schweren Herzens Abschied von den Figuren.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Boyhood
USA 2014
Regie: Richard Linklater
Darsteller: Ellar Coltrane, Patricia Arquette, Elijah Smith, Lorelei Linklater, Ethan Hawke u.a.
Länge: 159 Min.
FSK: 6 freigegeben
 
Mit Unterstützung vom Bundesverband Jugend und Film e.V. (BJF)

Kommunales Kino. Parchim International

Dokumentarfilm und Culture-Clash-Komödie mit Tiefgang zwischen Parchim und Peking
Am Freitag, dem 02.06.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film PARCHIM INTERNATIONAL. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Ein Provinzflughafen als Brennpunkt der Globalisierung? Der Dokumentarfilm PARCHIM INTERNATIONAL entdeckt in dem kleinen Flughafen einen faszinierenden Ort, eine Art Zeitmaschine, in der sich Geschichten aus der großen weiten Welt und aus der tiefsten Provinz begegnen, aus den Tiefen der europäischen Geschichte und der globalen Zukunft. Die einen hoffen auf fette Gewinne, die anderen auf einen festen Arbeitsplatz. Das Aufeinandertreffen der Lebenswelten und Glaubenssysteme erzählt der Film als Tragikomödie mit bitteren Einblicken in die skurrile Realität des Kapitalismus. Sieben Jahre lang haben die Filmemacher Stefan Eberlein und Manuel Fenn den Investor Jonathan Pang begleitet. Sie folgen ihm zu neureichen chinesischen Geschäftsleuten, einem freundlichen deutschen Landrat, einer netzwerkenden Bundestagsabgeordneten und in die tiefste chinesische Provinz, Jonathan Pangs Heimat Henan.
 
Quelle: www.parchim-international.com

Parchim International
Dokumentarfilm, Deutschland 2015
Buch und Regie: Stefan Eberlein
Co-Regie und Kamera: Manuel Fenn 
Länge: 89 Min.
FSK: 0

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Der die Zeichen liest

Provokanter Film vom russischen Regisseur Kirill Serebrennikov
Am Freitag, dem 26.05.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film DER DIE ZEICHEN LIEST in der russischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Benjamin weigert sich am Schwimmunterricht teilzunehmen, aus religiösen Gründen. Was als Pubertäts-Verwirrung erscheint, wird zum Wahn. Benjamin hält sich für einen Erlöser von der modernen Verderbtheit, eindrucksvoll gespielt von Piotr Skvortsov. 
 
Nach dem Stück „Märtyrer“ des Marius von Mayenburg inszenierte der russische Regisseur Kirill Serebrennikov diesen provokanten Film. Benjamins Lehrer knicken angesichts der Wucht bald ein, ein Totalversagen der hilflosen Zivilgesellschaft. 
 
Dieser erschreckende, aber auch grimmig-komische Film ist eine Warnung vor falschen Propheten: So wie Benjamins Schule können auch ganze Gesellschaften dem fanatischen Irrsinn anheimfallen.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins

Der die Zeichen liest
Russland 2016
Regie und Drehbuch: Kirill Serebrennikov (basierend auf dem Theaterstück „Märtyrer“ von Marius von Mayenburg)
Darsteller: Petr Skvortsov, Yuliya Aug, Aleksandr Gorchilin
Länge: 118 Min.
FSK: 12
OmU (russiche Originalfassung mit Untertiteln)

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück

Road-Movie mit einem tiefen philosophischen Anspruch und einem ganz eigenen Humor
Am Freitag, dem 12.05.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film CAPTAIN FANTASTIC - EINMAL WILDNIS UND ZURÜCK mit Viggo Mortensen. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

In der Wildnis erzieht ein individualistischer Vater (überragend: Viggo Mortensen) seine sechs Kinder zu Naturnähe und Kapitalismus-Verweigerung. Als seine Frau stirbt, brechen alle zu einer großen Reise zu ihrer Beerdigung auf und werden mit der verderbten Außenwelt konfrontiert.
 
Der grandiose Film von Matt Ross stellt genau die richtigen Fragen nach Erziehung und Idealen, aber er macht es sich nie leicht. Erzeugt die Kompromisslosigkeit des Vaters nicht auch Lebensuntüchtigkeit?
 
„Captain Fantastic“ verbindet auf bewunderungswürdige Weise das Genre des Road-Movies mit einem tiefen philosophischen Anspruch und einem ganz eigenen Humor – ein seltenes Kino-Geschenk.
 
Quelle: Knut Elstermann, radio eins
 
Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück
USA 2016
Regie: Matt Ross
Darsteller: Viggo Mortensen, Frank Langella, George Mackay, u.a
Länge: 118 Min.
FSK: 12

Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

DEFA-Dokumentarfilme: Martha und Rangierer von Jürgen Böttcher

Rückblicke: DEFA-Dokumentarfilme ausgesucht von Günter Lippmann
Martha (Bild: W. Dietzel, www.berlin-film-katalog.de)
Am Freitag, dem 05.05.2017 um 19.30 Uhr zeigen wir die DEFA-Dokumentarfilme MARTHA und RANGIERER von Jürgen Böttcher. Eintritt 6,00 €.
 
Rangierer (DDR 1984, 22 Min.)
Am Güterbahnhof Dresden-Friedrichstadt: Die Kamera beobachtet die routinierten aber sehr präzisen Arbeitsabläufe der Rangierer. 
 
Martha (DDR 1978, 56 Min.)
Martha ist Berlinerin, Jahrgang 1910. Hinter ihr liegt ein schweres Leben: 1945 Trümmerfrau, blieb sie zuletzt bis 1978 bei einem volkseigenen Tiefbaubetrieb. Der Film zeigt Marthas letzte Arbeitstage auf der Rummelsburger Kippe und lässt sie aus ihrem Leben erzählen.

Kommunales Kino. Ich, Daniel Blake

Regisseur Ken Loach rechnet mit dem britischen Sozialsystem ab
Am Freitag, dem 28.04.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film ICH, DANIEL BLAKE von Ken Loach. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Daniel Blake hat sein Leben lang hart gearbeitet, bis er einen Herzinfarkt erleidet. Die Ärzte erklären ihn für arbeitsunfähig, doch die Behörde verweigert ihm gnadenlos die Unterstützung. Daniel Blake (zutiefst menschlich: Dave Johns) führt einen Kampf gegen die Bürokratie und findet auch noch die Kraft, der alleinerziehenden Mutter Katie zu helfen. Er ist das solidarische Gegenbild zur neoliberalen Kälte.
 
Dieser Film ist eine ergreifende Anklage eines Systems, in dem der Einzelne nur noch eine Nummer ist. Ken Loach erhielt dafür zum zweiten Mal die Goldene Palme von Cannes, eine verdiente Auszeichnung für einen Künstler, der seit 50 Jahren unbeirrt das soziale Gewissen des Kinos ist.  
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
Ich, Daniel Blake
Großbritannien, Frankreich, Belgien 2016
Regie: Ken Loach
Darsteller: Dave Johns, Hayley Squires, Dylan McKiernan
Länge: 1 Std. 41 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Von Bananenbäumen träumen

Dokumentarfilm von Antje Hubert
Am Freitag, dem 07.04.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 zum Bundestart den Dokumentarfilm VON BANANENBÄUMEN TRÄUMEN von Antje Hubert. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Im norddeutschen Oberndorf regt sich Widerstand. Widerstand gegen das Schicksal, das der Gemeinschaft in Form von Schulschließung und finanziellen Nöten droht. Die Bewohner wollen es selbst in die Hand nehmen, ihren Ort doch noch zu retten, mit kühnen Plänen und einer Aktiengesellschaft (Deutschland 2017, FSK: 0, Dauer: 92 MInuten).

Kommunales Kino. Tschick

Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Am Freitag, dem 31.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film TSCHICK. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Zwei seltsame Jungs im geklauten Lada auf dem Weg in die Walachei – das ist der Stoff für einen großen Roman. Oder einen wunderbaren Film. Oder beides. Fatih Akins Verfilmung des Kultbuches von Wolfgang Herrndorf ist ein wildes Roadmovie und eine herrliche Geschichte über das Anderssein. Und Vorsicht: Es ist möglich, dass Sie beim Verlassen des Kinos dabei ertappt werden, wie Sie Richard Claydermans Ballade "Pour Adeline" pfeifen.
 
Quelle: city-kinos.de
 
Tschick
Deutschland 2016
Regie: Fatih Akin
Buch: Wolfgang Herrndorf
Darsteller: Tristan Goebel, Anand Batbileg, Mercedes Mueller, Anja Schneider, Uwe Bohm, Udo Samel
Länge: 93 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Alki Alki

Authentische Tragikomödie von Axel Ranisch
Am Freitag, dem 24.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film ALKI ALKI. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Tobias und Flasche sind Freunde fürs Leben. Seit ihrer Jugend sind die beiden keinen Tag voneinander getrennt gewesen. Tobias steht in der Blüte seines Lebens, hat Frau und Kinder, trägt Verantwortung. Und trotzdem scheint er nicht erwachsen zu werden. Aber die unbeschwerte Leichtigkeit des jugendlichen Seins ist längst verflogen. Er verliert durch den Alkohol seinen Führerschein, Aufträge im Büro, das Liebesleben mit seiner Frau und die Freude an seinen Kindern. Schließlich baut er einen Autounfall, der beinahe das Leben seiner Kinder kostet. Stück für Stück merkt er, dass ihm die Freundschaft mit Flasche nicht mehr gut tut und das es nun an der Zeit ist, sich zu trennen und eigene Wege zu gehen. Doch als Tobias auf diese Erkenntnis kommt, ist es schon zu spät.
 
Ein ungewöhnlicher Film, auch weil Käptn Peng (das Hip-Hop-Ich von Schauspieler Robert Gwisdek) immer wieder mit Gitarre ins Set spaziert, sich setzt, und ein kurzes Lied singt, das in ein paar passenden Versen die Situation zusammenfasst. Dann verschwindet er wieder. Allein dafür lohnt sich ALKI ALKI schon.
 
Alki Alki
Deutschland 2015
Regie: Axel Ranisch
Darsteller: Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Christina Große, Thorsten Merten, Robert Gwisdek, Oliver Korittke, Claudia Jacob, Iris Berben
Länge: 102 Minuten
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Mr. Holmes

Ian McKellen als alternder Meisterdetektiv
Am Freitag, dem 17.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film MR. HOLMES. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
England 1947: Der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) ist mittlerweile 93 Jahre alt. Mit seiner Haushälterin Mrs. Munro und deren elfjährigem Sohn Roger lebt er zurückgezogen auf seinem Landsitz in Sussex und kümmert sich um seine Bienen. Beunruhigt stellt das einstige Mastermind fest, dass ihn sein legendäres Gedächtnis langsam aber sicher im Stich lässt. Vor allem plagt ihn, dass er sich nicht mehr an den Fall erinnern kann, der ihn vor 30 Jahren dazu brachte, sich aus dem Detektivgeschäft zurückzuziehen. Mehr und mehr gelangt Holmes zu der Überzeugung, dass er herausfinden muss, was damals wirklich passiert ist. Und so macht Sherlock Holmes sich auf, seinen letzten großen Fall zu lösen.
 
Frei nach Mitch Cullins Roman ›A Slight Trick of the Mind‹ reflektiert Regisseur Bill Condon über das Wechselspiel von Legende und Wahrheit, über Alter und Erinnerung, unbewältigte Schuld und die Chance, mit sich selbst ins Reine zu kommen. In der zweiten Zusammenarbeit von Regisseur Bill Condon mit Schauspieler Ian McKellen wird der Mythos Sherlock Holmes zu neuem Leben erweckt und zugleich auch demontiert. Ian McKellen spielt diesen gealterten Sherlock Holmes pointiert, mit viel Feinsinnigkeit und scharfem Humor. 
 
Es ist großartig anzusehen, wie dieser anfangs forsche, unzugängliche Mann begreift, dass ihm weder sein Gelée Royale noch sein Japanischer Pfeffer weiterhelfen wird, sondern der wissbegierige Sohn seiner Haushälterin. MR. HOLMES ist weder ein spannender Kriminalfilm noch ein Sherlock-Holmes-Abenteuer im klassischen Sinne, sondern ein ironischer, großartig gespielter und vor allem berührender Film über eine wunderbare Freundschaft.
 
 
Mr. Holmes
GB/USA 2015
Regie: Bill Condon
Darsteller: Ian McKellen, Laura Linney, Milo Parker, Hiroyuki Sanada, u.a. 
Länge: 104 Minuten
FSK: o.A.
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino. Julieta

Der neue Film vom spanischen Regisseur Pedro Almodóvar
Am Freitag, dem 10.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film JULIETA. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar kehrt auf melodramatisches Terrain zurück und erzählt die Geschichte von Julieta in einer dreißigjährigen Zeitspanne von 1985 bis heute.

Kommunales Kino. Rabbi Wolff

Ein Gentleman vor dem Herrn
Am Freitag, dem 03.03.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film RABBI WOLFF. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
 
Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit Im Himmel, unter der Erde (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.
 
Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

 
Rabbi Wolff
Deutschland 2016
Regie: Britta Wauer
Mit: Rabbiner William Wolff  
Länge: 90 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: El Olivo - der Olivenbaum

Ein uralter Baum ist mehr als ein uralter Baum
Am Freitag, dem 24.02.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film EL OLIVO - DER OLIVENBAUM. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
El Olivo - der Olivenbaum - ist 2.000 Jahre alt, als Almas (Anna Castillo) Familie ihn verkauft. Über zwei Jahrtausende ist der prächtige Baum im spanischen Boden gediehen und gewachsen - an nur einem Tag wird er entwurzelt und nach Deutschland verschifft. In der Konsequenz bringt der uralte Baum seinen ehemaligen Besitzern jedoch nicht nur Geld ein, sondern bewirkt auch, dass Almas Opa fortan kein Wort mehr sagt. Er hört einfach auf zu sprechen.
 
Also macht Alma sich daran, das Familiengewächs wiederzubeschaffen. Zu dumm nur, dass der Olivenbaum inzwischen als symbolträchtiges Aushängeschild im Foyer eines Energiekonzerns in Düsseldorf aufgestellt wurde. Trotzdem heckt Alma zusammen mit ihrem Arbeitskollegen Rafa (Pep Ambrós) und ihrem etwas verplanten Onkel Alcachofa (Javier Gutiérrez) einen Plan aus, um das pflanzliche Familienerbstück wieder in die spanische Erde ihrer Heimat zurückzuholen.
 
 
El Olivo - Der Olivenbaum
Spanien 2016
Regie: Icíar Bollaín
Darsteller: Anna Castillo, Javier Gutiérrez, Pep Ambrós, u.a.  
Länge: 99 Min.
FSK: 6
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: Toni Erdmann

Maren Ades Oscar-nominierte Tragikomödie
Am Freitag, dem 17.02.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film TONI ERDMANN. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Winfried (Peter Simonischek) ist ein 65-jähriger, einfühlsamer Musiklehrer mit Hang zu Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines (Sandra Hüller) hingegen ist das Gegenteil: Als ehrgeizige Unternehmensberaterin reist sie um die Welt und von einem Projekt zum nächsten, um die Karriereleiter steil nach oben zu klettern. Vater und Tochter bekommen sich daher nicht oft zu sehen, aber das wird schlagartig anders, als Winfrieds Hund stirbt und er daraufhin beschließt, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebensstil kracht es schon bald zwischen den beiden. Und dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein alter Ego Toni Erdmann: das Gebiss ist schief, der Anzug schlecht und auf dem Kopf sitzt eine Perücke. Er behauptet, Personalcoach zu sein, bringt Ines vor ihren Kollegen in einige peinliche Situationen – aber die Verkleidung sorgt auch dafür, dass sie und ihr Vater sich annähern ...
 
 
"Der Ton, den Ades Film anschlägt, ist neu im deutschen Kino, eine irre Mischung aus Wehmut und Witz." (Der Tagesspiegel)

Toni Erdmann
Deutschland/Österreich 2016
Regie: Maren Ade
Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, u.a.  
Länge: 2 Std. 42 Min.
FSK: 12
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: Paterson

Die poetische Kraft des Einfachen
Am Freitag, dem 10.02.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film PATERSON. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie.
 
Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.

Quelle: www.paterson-derfilm.de

Paterson
USA 2016
Regie: Jim Jarmusch
Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani, u.a.  
Länge: 118 Min
FSK: 0
 
Mit Unterstützung durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das MoKi Güstrow FFA 28817, Leinwand 380301

Kommunales Kino: Am grünen Rand der Welt

Am Freitag, dem 16.12.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Am grünen Rand der Welt. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Stilsicher inszeniert der ehemalige dänische „Dogma“-Regisseur Thomas Vinterberg den romantisch-viktorianischen Klassiker des englischen Romanciers Thomas Hardy ...

Kommunales Kino: Mr. Gaga

Am Freitag, dem 02.12.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm Mr. Gaga. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
MR. GAGA gewährt intime Einblicke in das Leben und Arbeiten des Ausnahme-Choreographen Ohad Naharin. Der Film zeigt in kraftvollen Bildern die überwältigende Schönheit seines expressiven Tanzes und lässt die Zuschauer exklusiv in den kreativen Prozess hinter den einzigartigen Performances der israelischen Compagnie eintauchen ...

Kommunales Kino: Seefeuer

Bild: Weltkino Filmverleih GmbH
Am Freitag, dem 25.11.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Dokumentarfilm Seefeuer. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film. 

Dokumentarfilm von Volker Koepp: Landstück

Am Freitag, dem 4. November 2016 um 19:30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm Landstück von Volker Koepp. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 6 Euro.


KURZINHALT

Im Nordosten Deutschlands wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Die weitgeschwungenen Felder der Uckermark reichen bis zum Horizont. 

Als die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen. Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familienbetriebe betreiben ökologischen Anbau. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft das Land inzwischen  an ortsfremde Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe, und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild.

Volker Koepps Film handelt vom Leben der Menschen in dieser dünnbesiedelten Gegend. Er besucht seine unmittelbaren Nachbarn, Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen. Seit Fontane wissen wir, dass in jedem märkischen See auch die Erschütterungen der Welt zu erkennen sind. 
 

PRESSENOTIZ

Landstück wurde in einer seit Jahrhunderten als Agrarland genutzten Kulturlandschaft im Nordosten Deutschlands gedreht. Hier in dieser hügeligen Endmoränenlandschaft Brandenburgs entstanden vor 15 Jahren auch Volker Koepps Filme "Uckermark" (2002) und ganz in der Nähe vor  40 Jahren "Das weite Feld" (1976). Sie erzählen von historischen Veränderungen  und dem Leben der Menschen.

Landstück nimmt diesen geschichtlichen Bogen auf und setzt Landschaftsbilder, Lebensläufe und den Alltag der Menschen damals und heute in Beziehung zueinander. Ein Film über Vergangenheit und Gegenwart und das Verhältnis von Mensch und Natur.


FILMINFORMATION

Landstück, ein Film von Volker Koepp

Deutschland 2016, 122 Minuten, deutsche Originalfassung 

Weltpremiere: Internationale Filmfestspiele Berlin 2016, Sektion Berlinale Forum.

Deutscher Kinostart: 3. März 2016

Regie: Volker Koepp

Kamera: Lotta Kilian

Montage: Christoph Krüger

Musik: Ulrike Haage

Buch: Barbara Frankenstein, Volker Koepp

Redaktion: Rolf Bergmann

Ton: Andy Michaelis

Mischung: Robert Jäger

Titel: Moritz Koepp

Farbkorrektur: Vera Younan

Herstellungsleitung: Jana Cisar

Produktionsleitung: Fritz Hartthaler

Produktionsleitung RBB: Rainer Baumert

Filmgeschäftsführung: Karin Fiedler

Postproduktion: Konterfei, Cine Plus, Interaudio, Babelfisch

Eine Produktion von Vineta Film und Rundfunk Berlin-Brandenburg, gefördert durch Medienboard Berlin-Brandenburg, Deutscher Filmförderfonds, Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung.

Mit:

Familie Sydow, Familie Pophal, Hannchen Henning, Gisela Rinas, Rosi Rinas, Lucie Triebe, Angelika Milz (Herrenstein), Stefan Palme, Caroline Riesing (Wilmersdorf), Larissa Rosa Lackner (Böckenberg), Rolf Henke, Hans-Martin Meyerhoff, Uta Kietsch (Temmen), Marko Hönicke (Kaakstedt), Thomas Rosié (Voßberg). Und Michael Succow. 

Filmzitate aus:

Das weite Feld (1976), Kamera: Christian Lehmann; Uckermark (2002), Kamera: Thomas Plenert.

 

im Verleih der Edition Salzgeber  

Brass on Fire: Dokumentarfilm von Ralf Marschalleck mit Fanfare Ciocarlia

Zur Einstimmung auf das Konzert von Fanfare Ciocărlia am 19. November zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 20 e.V. am Freitag, 28. Oktober 2016, 19:30 Uhr den Film Brass on Fire von Ralf Marschalleck. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Brass on Fire erzählt die erstaunliche Erfolgsgeschichte der Zigeunerblaskapelle Fanfare Ciocărlia („Die Lerchenbläser“) aus einem entlegenen rumänischen Dorf hinter den Karpaten. Zwei junge Männer aus Deutschland entdecken dort auf ihrer Suche nach dem unverfälschten Zigeunerleben eine Blasmusikkapelle, die aus ihren verbeulten Instrumenten eine ungestüme, lebensfrohe Musik herausholt, die unmittelbar in die Beine geht. In ihrer Begeisterung fassen die beiden Deutschen den hochfliegenden Plan, die Kapelle international bekannt zu machen. Mit viel Energie und Engagement gelingt der Coup: Inzwischen ist die Band auf allen großen Bühnen der Welt aufgetreten und von Berlin über Tokio bis in die USA gefeiert worden.
 
Trotz ihres Weltruhmes kehren die Musiker immer wieder in ihr heimatliches Dorf zurück, wo der Eisenbahnzug nicht anhält, sondern nur etwas langsamer fährt, damit man abspringen kann. In ihren Lehmkaten ohne Strom und fließendes Wasser, in ihrer vermeintlich zurückgebliebenen Lebenswelt liegt die Quelle für ihre ungebrochene Lebensfreude, ihren großartigen Zusammenhalt und ihre kraftvolle, poetische Musik. Selbst die beiden Deutschen haben dort Wurzeln geschlagen, sich in Zigeunermädchen aus dem Dorf verliebt und mit ihnen Familien gegründet.
 
Der Film erzählt die Geschichte aus großer Nähe und zeichnet ein sehr einprägsames Bild des Lebens in dem Dorf Zece Prăjini („Zehn Äcker“). Im Zentrum steht dabei natürlich die Musik – seien es die Proben in dem engen Wirtshaus, die sich meistens zu regelrechten Festen auswachsen, seien es die strengen Unterrichtsstunden für den Nachwuchs oder das Porträt des alten Musikinstrumente-Schmiedes, der in der Lage ist, aus scheinbarem Schrott wie mit Zauberhand ein funktionierendes Tenorhorn zu verfertigen.
 
Regisseur Ralph Marschalleck und Kameramann Lars Barthel begleiten die Band von dort aus auf ihrem Weg zu den ersten internationalen Erfolgen und dokumentieren die skurillen Situationen, in die die Zigeunermusiker dabei geraten und die sie mit schrägem Witz meistern. Fast scheint es, als habe die restliche Welt auf die belebende, inspirierende Musik der Rumänen gewartet. Jedes Konzert wird zu einer überwältigenden Party, bei der niemand im Publikum dem Drang widerstehen kann, bis zum Schweißausbruch zu tanzen. Diese Stimmung möchte der Film auch auf das Kinopublikum übertragen. Wenn es die Zuschauer beim Abspann (oder schon vorher) nicht mehr auf ihren Plätzen hält, ist seine Botschaft angekommen.

Kommunales Kino: Bad Luck

Am Freitag, dem 21.10.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Bad Luck. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die Story: der ramponierte Abschleppwagenfahrer und Wasserreinigungsgeräte-Vertreter  Karl und sein zotteliger Freund Rizzo, den alle für etwas dumm halten, pinkeln im Wald. Da fällt ihnen auf einmal aus den Zweigen ein Auto vor die Füße. Im Auto liegen ein vermutlich toter Mann und eine Tüte voll Geld. Die beiden beschließen, abzuhauen und das Geld mitzunehmen. Allerdings vergessen sie Karls Brecheisen und als sie später zurückkommen, ist der Mann verschwunden. Der Film erzählt nun rückblickend, wie die Tüte Geld in das Auto gekommen ist und das Auto in die Bäume und vorwärts, was die beiden Gelegenheitsräuber anstellen, nachdem sie entdecken, dass der Besitzer der Tüte verschwunden ist. Mit dabei sind die Tankstellenservicekraft Dagmar, die mit der Miete seit Monaten im Rückstand ist, der geschiedene und sehr einsame Polizist Gerhard, der frisch arbeitslose und deshalb sehr angefressene Lippo, und Dagmars sehr planloser Freund Robert. Sie alle könnten ein bisschen Geld, sprich ein bisschen Glück, sehr gut brauchen. Und sie alle sind in die Geschichte mit der Tüte verwickelt.
 
BAD LUCK ist keine gewöhnliche Einbruchs- und Diebstahlgeschichte. In BAD LUCK geht es um eine lächerlich kleine Geldsumme. Ein paar hundert Euro, vielleicht tausend, sind in der Tüte. Genug um ein paar Monate Miete zu bezahlen, aber nicht genug, um dafür ein Verbrechen zu begehen. Aber so weitsichtig ist keiner der Beteiligten. Alle haben nur ihr kleines bisschen Unglück im Blick und alle greifen nach jedem Strohhalm, beziehungsweise nach jeder Tüte, die ihnen erreichbar scheint. Und das sind nicht viele. Als Verbrecher stellen sie sich dabei so hilflos und idiotisch an, wie auch sonst im Leben.

(Hendrike Bake, programmkino.de)
 
Bad Luck
Österreich 2015
Regie: Thomas Woschitz
Darsteller: Valerie Pachner, Markus Schwärzer, Christian Zankl, Thomas Oraze u.a.
Länge: 80 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Kommunales Kino: Ich und Kaminski

Am Freitag, dem 14.10.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Ich und Kaminski. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der Kunstjournalist Sebastian Zöllner (von Daniel Brühl großartig unsympathisch gespielt) ist ein widerwärtiger Schmierlappen, der hofft, mit einem Buch über die vergessene Malerlegende Kaminski (Jesper Christensen) endlich groß rauszukommen. Doch wer zieht bei diesem Versuch, einen Mythos auszubeuten, die Fäden, wer nutzt hier wen aus? Mit der Verfilmung von Kehlmanns satirischem Roman „Ich und Kaminski“ ist Wolfgang Becker („Good Bye, Lenin“) ein geistreiches und melancholisches Spiel über Eitelkeit und Macht gelungen, in dem der Ehrgeiz hinterhältig und sehr witzig ins Leere geführt wird ...
 
(Knut Elstermann, radio eins)
 
Ich und Kaminski
Belgien/Deutschland 2015
Regie: Wolfgang Becker
Darsteller: Daniel Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar u.a
Länge: 124 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Kommunales Kino: Wie auf Erden

Am Freitag, dem 07.10.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Wie auf Erden. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Nach dem großen Erfolg von WIE IM HIMMEL erzählt Regisseur Kay Pollak nun die Geschichte von Lena und ihrer schwedischen Dorfgemeinschaft weiter.
 
Die Kirche von Ljusåker ist mal wieder leer. In seiner Verzweiflung greift Pastor Stig immer häufiger zum Hochprozentigen, bis ihm eine unorthodoxe Idee kommt: Durch ein großes Jubiläumskonzert wäre eine volle Kirche garantiert. Die quirlige Lena mit ihren unkonventionellen Ideen ist dafür genau die Richtige.

Kommunales Kino: Mustang

Am Freitag, dem 30.09.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Mustang. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein Dorf irgendwo im Norden der Türkei. Fünf elternlose Schwestern wachsen bei ihrer überforderten Großmutter auf, lebenslustige, unbändige Mädchen, die sich nicht um die Traditionen scheren. Deshalb werden sie im Haus regelrecht eingesperrt. Doch die Energie der Mädchen lässt sich nicht hinter Gittern halten.
 
Die türkische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven hat mit ihren erfrischend natürlichen, jungen Darstellerinnen einen weiblichen Kosmos geschaffen, eine lebendige Gegenwelt zum unterdrückerischen System der Alten. Dieser wunderbare, heitere und tragische Film  wurde sehr zurecht für einen Oscar nominiert.
 
(Knut Elstermann, radioeins.de)
 
Mustang
Deutschland, Frankreich, Türkei 2015
Regie: Deniz Gamze Ergüven
Darsteller: Elit İşcan, Tugba Sunguroglu, Ilayda Akdogan, u.a.
Länge: 94 Min
FSK: 12
Trailer

Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Dokumentarfilme von Rick Minnich: Bombenjäger und Das Buch der Lenins

Am 23. September 2016 zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 zwei Filme des Dokumentarfilmers Rick Minnich, der auch anwesend sein wird. Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Bombenjäger - Oranienburgs explosives Erbe (Deutschland 2014, 52 Minuten)

Fast 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg lauern immer noch schätzungsweise 300 Bomben unter dem Pflaster von Oranienburg. Der amerikanische Filmemacher Rick Minnich, der mittlerweile seit zweieinhalb Jahrzehnten in Deutschland lebt, begleitet ein Jahr lang die Bombensuche in der Stadt.
 
Im November 2013 verlor der pensionierte Taxifahrer Gunthart "Paule" Dietrich bei einer solchen kontrollierten Sprengung einer amerikanischen 500 Kilo Bombe sein Haus. Seine Geschichte beherrschte die Nachrichtensendungen und die Titelseiten der lokalen Boulevardblätter: die verzweifelte Situation in Oranienburg hatte nun ein Gesicht. Der 12 Meter breite und sechs Meter tiefe Krater, der sich an der Stelle auftut, wo Paules Haus gestanden hatte, wurde zu einer makabren Touristenattraktion und einer schmerzhaften Mahnung.
 
Hans Joachim Laesicke, Bürgermeister von Oranienburg, sieht es als seine Mission an, die Stadt von der Bombenlast zu befreien. Es ist ein schwerer Kampf. Die Bundesregierung ignoriert seit Jahren die Bitten um Unterstützung.
 
Dem Bürgermeister zur Seite steht ein unerschrockenes Trio von Bombenräumexperten: Horst Reinhardt, Heino Borchert und André Müller. Der Film lässt die Experten zu Wort kommen; sie erläutern die Methoden, mit denen sie Bomben lokalisieren und neutralisieren. Er nimmt mit auf eine Reise durch die Stadt, in der blaue Rohre im Bürgersteig davon künden, dass magnetische Messungen durchgeführt werden – und vielleicht bald wieder eine Bombe gefunden wird...

Das Buch der Lenins (Deutschland 1996, 24 Minuten)

Angetrieben von seinem eifrigen Verleger durchquert der Amerikaner Rick Minnich die Welt auf der Suche nach den letzten verbliebenen Leninstatuen. Doch worauf er stößt, ist nicht genau das, woran sein Auftraggeber denkt. Ein ironischer Blick auf Osteuropa in der Zeit nach dem Kalten Krieg.

Kommunales Kino: Ein Tick anders

Am Freitag, dem 16.09.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Ein Tick anders. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die siebzehnjährige Eva (Jasna Fritzi Bauer) leidet unter Tourette. Manchmal treiben ihre Ticks sie in den Wahnsinn, doch eigentlich ist Eva glücklich. Denn im Kreise ihrer schrägen, aber liebevollen Familie akzeptiert jeder sie, wie sie ist. Erst als ihr Vater (Waldemar Kobus) seinen Job verliert, gerät die familiäre Balance aus dem Lot: Gemeinsam mit ihrer kauzigen Oma (Renate Delfs) und ihrem durchgeknallten Onkel (Stefan Kurt) versucht Eva bei der Existenzsicherung zu helfen, was zusehends ins Chaos führt - bis Eva schließlich über sich und ihre Krankheit hinauswächst und merkt, dass es Zeit wird, ihr eigenes Leben zu führen...
(Quelle: filmstarts.de)
 
Ein Tick anders
Deutschland 2010
Regie, Buch: Andi Rogenhagen
Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Waldemar Kobus, Victoria Trauttmansdorff, Stefan Kurt, Renate Delfs, Nora Tschirner
Länge: 85 Minuten
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Kommunales Kino: Ginger und Rosa

Freitag, 09.09.2016, 19:30 Uhr - Kommunales Kino: Ginger und Rosa (Kanada / Dänemark / Großbritannien / Kroatien 2012). Geschichte einer Mädchenfreundschaft zwischen Kaltem Krieg und sexueller Revolution im London der 60er Jahre. Gingers Mutter sieht die aufsässige Rosa als schlechten Einfluss auf ihre Tochter an, während Gingers Vater auch in politischer Hinsicht eine wichtige Bezugsperson für die Mädchen ist. Bis sich Rosa auf eine verhängnisvolle Affäre mit ihm einlässt (91 Minuten, FSK 12). Eintritt: 6 Euro

Kommunales Kino: Der Himmel über Berlin

Am Freitag, dem 02.09.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Der Himmel über Berlin. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Wim Wenders' in Cannes preisgekrönter Film Der Himmel über Berlin erzählt die Geschichte der beiden Engel Cassiel und Damiel, die es wagten, Gott zu widersprechen und daher von diesem auf die Erde, nach Berlin, versetzt wurden. Die beiden körperlosen Gestalten sind allein für Kinder sichtbar, doch als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, wird er nur noch von dem Wunsch getrieben, ebenfalls ein Mensch und damit sichtbar zu werden. Er lernt den amerikanischen Schauspieler Peter Falk kennen, der früher selbst ein Engel war und Damiel rät, den großen Schritt zu vollziehen und sein Dasein als Engel aufzugeben.
(www.filmportal.de) 
 
Der Himmel über Berlin
Frankreich, BRD 1987
Regie: Wim Wenders
Darsteller: Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander, Curt Bois, u.a.
Länge: 127 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem MoKi Güstrow

Wanderkino: Liberty (Laurel und Hardy) und Sherlock, jr. (Buster Keaton)

Stummfilme mit Live-Musik im Skulpturengarten
Wanderkino im Skulpturengarten 2015 (Foto: Richard Hurding)
Am Dienstag dem 30. August 2016 um 20 Uhr kommt das Wanderkino aus Leipzig nach Joachimsthal in den Skulpturengarten am Joachimsplatz. Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung im Heidekrug statt. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro, ermäßigt 4 Euro. Gezeigt werden:

Liberty oder Die Sache mit der Hose, ein US-amerikanischer Stummfilm von Laurel & Hardy aus dem Jahr 1929. Dieser ungewöhnliche Film enthält einige der komischsten Szenen mit Stan Laurel und Oliver Hardy, die je gedreht wurden (20 Minuten, FSK 6). 

Sherlock, jr., eine US-amerikanische Stummfilmkomödie aus dem Jahr 1924, von und mit Buster Keaton. Der kürzeste Langfilm Keatons gilt  als ein Höhepunkt in seinem Schaffen. Viele Filmkritiker zählen den Film zu den besten Komödien aller Zeiten (44 Minuten, FSK o. A.)
 
Das Wanderkino ist ein mobiles Kino und zeigt Stummfilme unterschiedlicher Genres – Slapstick-Komödien, Monumentalfilme sowie Independent-, Avantgarde- und Experimentalfilme – unterhaltend und anspruchsvoll. Alle Filme werden live mit Violine und Piano begleitet. Ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug (Magirus Deutz, 1969) integriert die gesamte Kino-, Ton- und Lichttechnik, transportiert Bestuhlung und Instrumentarium. Die Filmaufführungen finden in einem nostalgisch inszenierten Rahmen statt – es wird eine Atmosphäre geschaffen, die an die Pionierzeiten des Kinos erinnert.

Dokumentarfilm: The Voice of Peace - Der Traum des Abie Nathan

Foto: Reuters. Quelle: spiegel.de
Am Freitag, dem 26. August 2016 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. den Dokumentarfilm "The Voice of Peace - Der Traum des Abie Nathan" von Eric Fiedler (2013, 89 Minuten). Der Eintritt ist frei.

Abie Nathan (1927 – 2009) lebte nach dem Motto: „Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Naturkatastrophen, Hungersnöte, Kriegsschäden – er mobilisierte persönlich weltweit Freiwillige und Sponsoren und setzte mit überraschenden Gesten maßgeblich den Aussöhnungsprozess zwischen arabischer Welt und Israel in Gang. Legendär ist auch sein cooler Piratensender „The Voice of Peace“, der von 1973 bis 1993 zu Popmusik Friedensbotschaften in den Mittleren Osten sendete, unterstützt von internationalen Stars wie John Lennon, George Harrison, Gloria Gaynor, Joan Baez und Yoko Ono. (Quelle: popmonitor.de)

Der Film erhielt 2014 den Grimme-Preis.

Interview mit Eric Fiedler zum Film

Filminformation

Produktion: NDR
Erstausstrahlung: Sonntag, 02.01.2014, 22.30 Uhr, 1Extra
Sendelänge: 89 Min.
Producer: Silke Schütze
Buch/Regie: Eric Friedler
Kamera: Frank Groth, Thomas Schäfer
Schnitt: Andrea Schröder-Jahn
Redaktion: Patricia Schlesinge

Kommunales Kino: Von Menschen und Pferden

Am Freitag, dem 12.08.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Von Menschen und Pferden. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Dieses kleine isländische Meisterwerk ist ein Liebesfilm. Er zeigt, wie Liebe blind macht, dass sie zur Raserei führen kann, dass sie immer wieder dem Trieb gehorcht und dass dabei ein Gefühl bleibt, das auf Erfüllung drängt. Von Menschen und Pferden ist ein Film über die Einsamkeit von Liebenden und, wie Regisseur Benedikt Erlingsson es selbst beschreibt, »über das Pferd im Menschen und den Menschen im Pferd«. Das klingt absurd, ist es auch und hat doch viel mit dem zu tun, was in diesem Film zu sehen ist. Und auf das Sehen kommt es an, denn gesprochen wird in der nordisländischen Einöde, in der es auch im Sommer mal schneien kann, nur sehr wenig.

(Ulrich Sonnenschein, www.epd-film.de)


Von Menschen und Pferden
Irland/Deutschland/Norwegen, 2013
Regie: Benedikt Erlingsson
Darsteller: Ingvar Eggert Sigurðsson, Charlotte Boving, Steinn Ármann Magnússon, Helgi Björnsson, Kristbjörg Kjeld, Sigríður María Egilsdóttir, Juan Camillo Roman Estrada
Länge: 81 Min
FSK: o.A.
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow
 

Kommunales Kino: Birnenkuchen mit Lavendel

Am Freitag, dem 05.08.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Birnenkuchen mit Lavendel. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein. Louise lebt auf einem Birnenhof in der Provence und kümmert sich seit dem Tod ihres Mannes um den Birnenanbau. Doch die Bank will den Kredit zurück, die Abnehmer zweifeln an ihrer Kompetenz und dann fährt sie auch noch einen Fremden vor ihrem Haus an. Pierre, so heißt der verletzte Mann, scheint irgendwie anders zu sein. Er ist verdammt ordentlich, frappierend ehrlich, ein Eigenbrötler, der am liebsten Primzahlen zitiert. Der sensible Mann blüht in Louises Gegenwart auf, hilft ihr mehr schlecht als recht beim Verkauf ihrer köstlichen Birnenkuchen auf dem Markt und hat das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das er gar nicht zu vermissen glaubte: ein Zuhause. Louise versucht ihn aus ihrem Leben und ihrem gebrochenen Herzen herauszuhalten. Doch Pierre lässt sich nicht so einfach abschütteln. Nur wovor läuft er davon? Louises Leben ist wundersam auf den Kopf gestellt und doch droht ihr dieses kleine Glück wieder zu entgleiten...

Birnenkuchen mit Lavendel
Frankreich 2015
Regie: Éric Besnard
Darsteller: Virginie Efira, Benjamin Lavernhe, u.a.
Länge: 100 Min
FSK: 0
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Das brandneue Testament

Am Freitag, dem 29.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Das brandneue Testament. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Was für ein Spaß! Erfreulich inkorrekt in jeder Beziehung erzählt Jaco Van Dormael von einer eher untypischen Kleinfamilie in Brüssel. Sie besteht aus Gottvater, Gottmutter und Gotttochter Éa, die zehn Jahre alt ist und ihrem herrschsüchtigen, prolligen Daddy mal so richtig eins auswischen will. Sie will nicht mehr mitansehen, wie er die Menschheit mit Kriegen und Katastrophen quält. Deshalb haut sie von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben.
 
Das ist Arthouse Kino vom feinsten: einfallsreich und unterhaltsam, mit tollen Darstellern (darunter Benoît Poelvoorde und Catherine Deneuve), und oben drauf gibt’s – wenn man möchte – eine ordentliche Portion Tiefgang. Aber auch ohne philosophischen Touch ist die Komödie ein echter Kino-Leckerbissen: mit leichter Hand sehr unterhaltsam inszeniert und proppenvoll mit unfassbar guten Gags. Ein himmlisches Vergnügen!

(Quelle: www.programmkino.de)
 
Das brandneue Testament
Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015
Regie: Jaco Van Dormael 
Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve, François Damiens, Laura Verlinden 
Länge: 113 Min
FSK: 12
Trailer
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Virgin Mountain

Am Freitag, dem 22.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Virgin Mountain. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Der herzensgute Mittvierziger Fúsi ist zwar längst kein Kind mehr, aber deswegen trotzdem noch lange nicht wirklich erwachsen. Er lebt nach wie vor bei seiner Mutter, hatte noch nie eine Freundin und in seiner Freizeit widmet er sich am liebsten Spielzeugsoldaten und ferngesteuerten Autos. Doch sein von ewiger Routine und hämischen Kommentaren seiner Arbeitskollegen geprägtes Einzelgängerleben wird bald schon auf den Kopf gestellt. Erst freundet er sich mit dem neuen Nachbarsmädchen an, dann bringt ein nicht ganz freiwillig besuchter Tanzkurs noch viel größere Veränderungen mit sich. Dort lernt er die ebenso attraktive wie liebenswürdige Sjöfn kennen, die in ihm vollkommen neue Gefühle auslöst. Doch die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden anzubahnen scheint, hält ungeahnte Überraschungen und Komplikationen bereit. Jetzt ist es an Fúsi, aus seinem Trott auszubrechen und endlich der Welt zu zeigen, was in ihm steckt. 

Virgin Mountain
Island/Dänemark 2015
Regie: Dagur Kári 
Darsteller: Gunnar Jónsson, Ilmur Kristjánsdóttir, Sigurjón Kjartansson 
Länge: 94 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Sture Böcke

Am Freitag, dem 15.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Sture Böcke. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
In einem abgeschiedenen Tal in Island leben Gummi und Kiddi Seite an Seite und versorgen ihre Schafe. Ihre Schafherden werden als die besten des Landes angesehen und die beiden Brüder werden wiederholt für ihre preiswürdigen Schafböcke ausgezeichnet. Obwohl sie dasselbe Leben führen und das Weideland teilen, haben Gummi und Kiddi seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen.
 
Als eine tödliche Krankheit bei Kiddis Schafen ausbricht, ist das ganze Tal bedroht. Die Behörden entscheiden, dass die Schafe dieser Region erlegt werden sollen, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern. Das ist quasi ein Todesurteil für die Bauern, da die Schafe ihre Haupteinnahmequelle sind und viele verlassen ihren Hof. Aber Gummi und Kiddi geben nicht so schnell auf – und jeder der Brüder versucht die Katastrophe auf seine Art abzuwehren: Kiddi mit der Waffe und Gummi mit seinem Verstand. Um den Behörden entgegentreten zu können, müssen die Brüder sich zusammenraufen: um ihre spezielle, jahrhundertealte Rasse zu retten und auch sich selbst.
 
Sture Böcke
Island, 2015
Regie: Grímur Hákonarson
Darsteller: Sigurdur Sigurjónsson, Theodór Júlíusson, Charlotte Bøving 
Länge: 93 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Sommer vorm Balkon

Am Freitag, dem 08.07.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Klassiker Sommer vorm Balkon von Andreas Dresen. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Ein heißer Sommer in Berlin: Nike (Nadja Uhl) und Katrin (Inka Friedrich) wohnen im gleichen alten Mietshaus im Osten Berlins und sind die besten Freundinnen. Nike trägt ihr Herz auf der Zunge und hat immer einen flotten Spruch parat – auch bei ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Katrin ist geschieden, sucht seit Jahren einen Job und kümmert sich um den pubertierenden Sohn Max (Vincent Redetzki). Die lauen Nächte verbringen die Freundinnen auf Nikes Balkon – sie trinken, lachen, lästern und sind füreinander da. Bis der Trucker Ronald (Andreas Schmidt) in ihr Leben platzt ...

Film: The Great Rock 'n' Roll Swindle

In Verbindung mit der Jamie Reid-Ausstellung in der Weißen Villa am Wasserturm
Am 24. Juni 2016 zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 in Zusammenarbeit mit dem Biorama-Projekt den Film "The Great Rock 'n' Roll Swindle" in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Ende der 70er-Jahre schockierte die Kultur- und Musikwelle des Punk mit prinzipieller Negation und Zerstörung von allem, was etabliert ist. An vorderster Front in England dabei: die Sex Pistols. Musikalisch „untermalte“ Spielszenen, Interviews und Ausschnitte von Live-Auftritten dokumentieren die Band zwischen ultimativem Protest, bösem Humor, Legendenbildung und Kommerz.
 
Der englische Regisseur Julien Temple veröffentlichte dieses höchst interessante Zeit- und Musikdokument 1979, als sich die Sex Pistols bereits aufgelöst hatten. Für das Drehbuch zeichnete neben Temple selbst Malcolm McLaren verantwortlich, der die Band als Manager kommerziell inszenierte. Er selbst gibt im Film seine Version der Dinge zum Besten, aber ebenso sind natürlich die Pistols-Mitglieder Johnny Rotten, Steve Jones, Sid Vicious und Paul Cook zu sehen und zu hören.
 
Quelle: mediabiz.de

The Great Rock ’n’ Roll Swindle
Vereinigtes Königreich, 1980
Regie: Julien Temple
Besetzung: Johnny Rotten, Steve Jones, Glen Matlock, Paul Cook, Sid Vicious, Malcolm McLaren, u.a. 
Länge: 103 Min
FSK: 16
englische Originalfassung

Kommunales Kino: In meinem Kopf ein Universum

Am Freitag, dem 17.06.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film In meinem Kopf ein Universum. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Mateus leidet an einer zerebralen Bewegungsstörung, kann sich nur unkoordiniert bewegen und kaum sprachlich ausdrücken. Die Menschen in seinem Umfeld halten ihn für geistig behindert. Nur Mateus und wir Zuschauer, die an seinen inneren Monologen teilhaben, wissen es besser: Im Kopf ist Mateus oft klarer als alle, die über ihn befinden. Erst als junger Erwachsener tritt eine Sprachtherapeutin in sein Leben und er lernt durch Zeichensprache mit der Außenwelt zu kommunizieren.
 
Der Film nach wahren Begebenheiten gibt seiner Hauptfigur konsequent eine eigene Stimme. Mateus' lakonische und humorvolle Erzählung hat auch traurige und berührende Momente, lässt aber niemals Mitleid aufkommen. Publikumspreis bei der Filmkunstmesse 2014.

In meinem Kopf ein Universum
Polen, 2013
Regie: Maciej Pieprzyca
Darsteller: Dawid Ogrodnik, Anna Karczmarczyk, Katarzyna Zawadzka  
Länge: 111 Min
FSK: 6
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Leviathan

Am Freitag, dem 10.06.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Leviathan. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Kommunales Kino: About a Girl

Am Freitag, dem 03.06.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film About a Girl. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Charleen (Jasna Fritzi Bauer), fünfzehndreiviertel, hört bevorzugt Musik von toten Leuten und fragt sich manchmal, warum alles so kompliziert sein muss. Sie hat null Bock auf Familie, Schule und erst recht nicht auf die üblichen Mädchengespräche über Jungs und Mode mit ihrer besten Freundin Isa (Amélie Plaas-Link). Mehr aus Trotz und einer Laune heraus beschließt Charleen eines Tages, sich umzubringen. Doch ausgerechnet in diesem Moment klingelt ihr Handy und statt im Jenseits landet sie im Krankenhaus. Ihre Mutter Sabine (Heike Makatsch) darf sie nur mit nach Hause nehmen, wenn Charleen verspricht, einen Psychotherapeuten (Nikolaus Frei) aufzusuchen. Zu ihrer Überraschung trifft sie dort im Wartezimmer auf Linus (Sandro Lohmann), den größten Streber ihrer Klasse. Linus ist zwar ein etwas seltsamer Typ, aber heitert Charleens pessimistische Weltsicht auf. Die Liebe erwischt Charleen unverhofft und auf dem falschen Fuß. Und zu ihrer eigenen Überraschung muss sie feststellen, dass das Leben auch richtig Spaß machen kann.
 
About a Girl
Deutschland, 2015
Regie: Mark Monheim
Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Heike Makatsch, Amélie Plaas-Link, Sandro Lohmann 
Länge: 105 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Ida

Am Freitag, dem 20.05.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Ida. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Polen 1962. Die 18-jährige Novizin Anna (Agata Trzebuchowska) bereitet sich auf ihr Gelübde vor. Doch bevor sie dieses ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen ...

Kommunales Kino: Der Staat gegen Fritz Bauer

Am Freitag, dem 13.05.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Der Staat gegen Fritz Bauer. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg Schüttauf) behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.
 
Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitz-Prozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Doch erst nach seinem Tod wurde sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns bekannt. Grimme-Preisträger Lars Kraume (DIE KOMMENDEN TAGE) zeichnet mit DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück.

Der Staat gegen Fritz Bauer
Deutschland, 2015
Regie: Lars Kraume
Darsteller: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg, Lilith Stangenberg, Jörg Schüttauf 
Länge: 105 Min
FSK: 12
Trailer

Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

 

Kommunales Kino: A Perfect Day

Am Freitag, dem 06.05.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film A Perfect Day. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Sie arbeiten für die gute Sache. Sie sind ein Team von Mitarbeitern für eine internationale Hilfsorganisation. Der gelassene Mambrú (Benicio del Toro) und der Zyniker B (Tim Robbins) haben schon viele dieser Einsätze erlebt. Weder verminte Kühe auf der Straße, Blauhelmsoldaten mit Weisungsbefugnis noch nächtliche Irrfahrten durch schwer zugängliches Gelände können sie aus der Bahn werfen. Als dann aber Sophie (Mélanie Thierry), jung und idealistisch, der Gruppe zugeteilt wird und auch noch Mambrús Ex-Geliebte Katya (Olga Kurylenko) auftaucht, die die Arbeit vor Ort überprüfen soll, ist es mit der Gelassenheit vorbei.
 
Ein scheinbar kleines Problem – eine Leiche muss aus einem Brunnen entfernt werden, um die Wasserversorgung eines Dorfes zu gewährleisten – entwickelt sich zu einer Mission voller Tücken um Zuständigkeiten, politische Machtspiele und sonstige Irrationalitäten, die das Team bei allen Kontroversen mit viel Gefühl und noch mehr Humor zu bewältigen weiß. Ein perfekter Tag eben.
 
Mit schwarzem Humor, witzigen Dialogen, geprägt von großer Menschlichkeit erzählt „A Perfect Day“ von alten Feindbildern, nicht erwiderten Gefühlen und verbissenen Bürokraten im Alltag von Hilfsorganisationen.

A Perfect Day
Spanien, 2015
Regie: Fernando León de Aranoa
Darsteller: Tim Robbins, Benicio del Toro, Mélanie Thierry, Olga Kurylenko 
Länge: 106 Min
FSK: 12
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Der Sommer mit Mama

Am Freitag, dem 29.04.2016 um 19.30 Uhr zeigen wir im kommunalen Kino den Film Der Sommer mit Mama. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Val als Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie in São Paulo. Pflichtbewusst und mit Hingabe kümmert sie sich um alles und erträgt so manches. Für den 17-jährigen Sohn Fabinho ist sie wie eine zweite Mutter.
 
Eines Tages kommt ihre eigene Tochter Jéssica, die sie als kleines Mädchen bei einer Freundin zurückgelassen hat, zu ihr, um die Aufnahmeprüfung an der Universität zu machen. Und damit gerät nicht nur Vals Weltbild, sondern auch das strenge Machtgefüge im Haus ins Wanken. Denn Jéssica ist nicht bereit, sich den starren Standesregeln unterzuordnen und mischt den Haushalt auf.
 
In "Der Sommer mit Mama" erzählt die Regisseurin Anna Muylaert subtil und dabei sehr amüsant vom gesellschaftlichen Wandel, den Brasilien seit gut einem Jahrzehnt erlebt. Camila Márdila als Jéssica verkörpert herrlich selbstbewusst und frech eine jener jungen Frauen, die ihr Recht auf Teilhabe einfordern. 
 
Die Seele des Films aber ist Brasiliens Filmstar Regina Casé als Haushälterin Val, die sich mit Witz, Charme und ihrer übersprudelnden Energie in die Herzen des Publikums spielt. Die herausragende Leistung beider Frauen wurde in Sundance mit dem Spezialpreis der Jury für das Beste Schauspiel ausgezeichnet. Auf der Berlinale 2015 gewann "Der Sommer mit Mama" den Panorama Publikumspreis.
(Quelle: pandorafilm.de)
 
Filminformation
Der Sommer mit Mama
Brasilien 2015
Regie: Anna Muylaert
Länge: 112 Min
FSK: 0
Trailer
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

DEFA-Umweltfilme von Günter Lippmann anlässlich seines 80. Geburtstages

Zensiert – verstümmelt – verhindert
Am Samstag, dem 23. April 2016 um 19:30 Uhr zeigen wir aus Anlaß seines 80sten Geburtstages die Dokumentarfilme "Goldgruben", "Kostbares Nass" und "Wer hat dich, du schöner Wald..." unseres Alterspräsidenten Günter Lippmann. "Goldgruben" und "Kostbares Nass" gehörten zu den ersten Umweltfilmen der DEFA.

Vorgeschichte:


1969: Der Diplomfilm von Günter Lippmann über den Komponisten Hanns Eisler wird nach Beginn der Dreharbeiten durch massive kulturpolitische Einwendungen eingestellt.
 
1977: Nach politisch motiviertem Streit um den Film “Arbeiterfotografen“  wird dem  Regisseur  Lippmann die Weiterarbeit an dem Film entzogen. Nach einer zweijährigen Zwangspause wird erst durch eine Intervention von Stephan Hermlin beim Filmminister eine Weiterarbeit im Studio ermöglicht.
 

Günter Lippmann: „Da das bei den Ökofilmen auch eine Rolle spielt, kann ich zusammenfassen: Seit dem Abbruch des Diplomfilms zieht sich die Behinderung meiner Arbeit  wie ein roter Faden durch meine beruflich Biografie. Immer wieder gab es Schwierigkeiten, Zensureingriffe massivster Art oder Behinderungen die dann letztendlich zu Abbrüchen geführt haben." (aus einem Gespräch mit der Filmhistorikerin Dr. Christiane Mückenberger, zitiert nach:  Das Prinzip Neugier / Defa-Dokumentarfilmer erzählen, Verlag „neues leben“)  

 

„Goldgruben“, 1981, 22 Minuten


Christiane Mückenberger: Du hast dich, als du wieder angefangen hast zu arbeiten, mit einem Thema befasst, bei dem eigentlich klar war, dass du wieder Schwierigkeiten bekommst.
 

Günter Lippmann: Es gab im Defa-Studio 1980 einen Hinweis vom Ministerrat, man solle sich doch einmal um Recycling kümmern, in der DDR hieß dass Rückgewinnung von “Sekundärrohstoffen“. Diese Anfrage lag in der Arbeitsgruppe „Information“ schon lange herum. Das hat man mir angeboten. Die Maßgabe war darzustellen, wie toll das alles ist, wenn man Dinge zurückgewinnt, dass es ökonomisch sinnvoll ist, dass es eine kluge Entscheidung der Partei ist. Mit diesen Vorgaben sind wir losgefahren und haben Dinge entdeckt und uns heraus gesucht, die sowohl als auch waren, Rückgewinnung von Stoffen und ungeheure Belastungen der Umwelt. … Diese Kehrseite der Medaille, der ökologische Aspekt wurde der durchgängige und spannende, der aber auch wieder die Zensur auf den Plan rief.  
 

Christiane Mückenberger: Dein Film „Goldgruben“ ist abgenommen worden und 1981 im Kino gelaufen. Hast Du da eine Reaktion erlebt ?
 

Günter Lippmann: Viele. Diese Kinovorfilme waren ja immer gekoppelt mit bestimmten Spielfilmen und liefen mit ihnen in allen Filmtheatern durch, so wie der Einsatzplan vom Progreß-Filmverleih das vorsah. Bei „Goldgruben“ gab es eine leicht absurde Kopplung mit „Lady Chatterleys Liebhaber“ was aber dazu führte, dass viele Leute in's Kino gingen und auch „Goldgruben sahen. Dann kehrte sich das um, die Leute gingen ins Kino um vor allem „Goldgruben“ zu sehen.
 

In dem Film spielt eine gigantische Buna-Halde eine große Rolle, auf die Abfall aus der Karbidproduktion, Karbidkalkhydrat, gepumpt wird. Dieser Buna-Kalk ist unter bestimmten Bedingungen als Baustoff verwendbar. Der größere Teil aber wurde mit Wasser versetzt  und auf die Halde gespült. Diese Halde war etwa 200 Meter von einem Dorf entfernt und wuchs und wuchs und wuchs. Uns haben Fachleute vor Ort gesagt, dass sie Angst haben, wenn das einmal ins Rutschen gerät, begräbt die Schlammlawine das ganze Dorf. Auf Halde gespült wurde das, weil die Deutsche Reichsbahn nicht genügend Waggons für den Abtransport zur Verfügung stellen konnte. Irgendwann ging auch der Verkehrsminister Kramer ins Kino, weil er „Lady Chatterleys Liebhaber “ sehen wollte, und sah die Misere in Buna. Der lief dann Sturm und schaffte es über seine Kanäle, dass der Film entkoppelt und aus der Verleihstrecke herausgenommen wurde. 
 

Dagegen gab es natürlich Einwände, auch vom Studio, es kam zu dem Kompromiss, der Film dürfe in Matinee-Veranstaltungen gezeigt werden. Mit der Auflage, dass Erklärungen abgegeben werden. Man wollte dem Film einen „Beipackzettel“ geben: Warnung vor schädlichen Nebenwirkungen. Was dazu führte, dass der Progreß Film-Verleih von den Bezirksfildirektionen aufgefordert wurde noch mehr Kopien zu ziehen. Es gab also plötzlich die doppelte Anzzahl von Kopien, mit dem Ergebnis, dass der Film über eine Million  Zuschauer hatte, die höchste Zahl damals. Sie hatten das Gegenteil erreicht. (ebenfalls  zitiert nach Das Prinzip Neugier)

 

„Kostbares Naß“, 1986, 21 Minuten


Christiane Mückenberger: 1986 entstand  „Kostbares Naß“ über die Verseuchung des Wassers; ein Film mit ebenfalls sehr guten Zuschauerzahlen.
 

Günter Lippmann: Die Verunreinigung der Flüsse war ein wichtiges allgemeines Thema, das auch in den immer mehr entstehenden Umweltgruppen eine Rolle spielte. Das war unser erster Ansatzpunkt, und das wurde plötzlich im Studio akzeptiert. Es gibt ja auch eine Reihe von Beispielen wo man zunächst Mitstreiter im Studio hatte. Problematisch wurde es dann, wenn Einwendungen von außen kamen oder wenn besondere Scharfmacher im Studio Wind von einer Sache bekamen, die nicht sein sollte. Wir bekamen den Stoff in den Plan und haben mit den Recherchen begonnen. Das lief dann relativ gut, nach einigen Änderungsauflagen wurde der Film zugelassen und kam in die Kinos.
 

Ich habe dann zunehmend Kontakt zu den verschiedenen Umweltgnppen in Berlin und Potsdam gehabt: ARGUS in Potsdam und in Berlin die Umweltbibliothek und eine Gruppe für Stadtökologie in Köpenick, die auch meine Filme gezeigt haben.
 

Auf solchen Veranstaltungen haben wir einige der sogenannten Untergrundfilmer kennengelernt. Dabei enstanden kontroverse Diskussionen. Als klar wurde, dass wir von der DEFA kommen, wurden wir beschimpft. Da fiel das Stichwort „nützliche Idioten“, was man - zumal im Rückblick - gar nicht widerlegen kann.  
 

Es  gibt eine verrückte Geschichte, die das verdeutlicht: 1987 gab es im Zuge der Brandtschen Annäherungspolitik das gemeinsame Positionspapier von SPD und SED. In der Vorbereitungsphase haben sich Arbeitsgruppen in Berlin getroffen, und der SPD-Delegation sind ohne unser Wissen und ohne unsere Beteiligung die drei Umweltfilme, die bis dahin existierten, gezeigt worden, um zu belegen, wie toll in der DDR mit ökologischen Fragen umgegangen wird. Sie haben das, was sie eigentlich verhindern wollten und bekämpft haben, dann in der entstandenen verstümmelten Form als Beleg für sich genutzt.   (ebenfalls  zitiert nach Das Prinzip Neugier)
 

"Wer hat dich du schöner Wald ... oder wie ein Film verhindert wurde" (DDR 1990, 38')


Das Ökologieprojekt des Regisseurs wurde acht Mal abgelehnt. Kaum ein anderer populärwissenschaftlicher Film der DEFA mußte eine solche Vielzahl restriktiver Auflagen mit Schnitt- und Textänderungen, auch Nachdreharbeiten, erdulden. Dabei ging es „nur“ um die ohnehin weit sichtbaren Waldschäden im Erzgebirge, hervorgerufen durch sauren Regen und ungefilterte Industrieabgase aus dem nahen tschechischen Industrierevier um Most. Die neunte Fassung kam 1990, kurz vor dem Ende der DDR, mit dem Untertitel „...wie ein Film verhindert wurde” in die Kinos. (Quelle: Filmmuseum Potsdam)

Kommunales Kino: Die Maisinsel

Am Freitag, dem 15.04.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. im kommunalen Kino den Film Die Maisinsel. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Jedes Jahr im Frühling schwemmt der kraftvolle Fluss Enguri ganze Brocken fruchtbaren Bodens aus den Höhen des Kaukasus in die Ebene, wo sie sich zu kleinen unbewohnten Inseln zusammenschließen – Oasen für wildes Leben, aber auch für die Menschen. Abga, ein alter Farmer, ist mit seiner sechzehnjährigen Enkelin Asida am Fuß der Berge zu Hause. Zurückgezogen und bescheiden leben sie von und mit der rauen Wildnis. Obwohl es lebensgefährlich ist, weil die schwimmenden Länder jederzeit abtreiben können, will Abga es wagen, eine der grünen Inseln zu bepflanzen. Zusammen mit Asida baut er eine kleine Hütte, pflügt den Boden und säht Mais aus.

Als der Mais langsam aus dem Boden zu wachsen beginnt, begegnet Asida einem verwundeten Soldaten, der sich in den Maisfeldern verborgen hält. Sie versteckt ihn auf der Insel – doch als die schwimmende Insel ins Visier seiner Verfolger gerät, bereitet der Großvater den Boden für sein gefahrloses Verschwinden, denn er fürchtet den Verlust seines neuen Zuhauses und Asidas, die sich zu dem Soldaten hingezogen fühlt und sich seit seiner Ankunft ein eigenes Leben erträumt.
 
In meisterhaft arrangierten Bilderströmen von berückender Schönheit und sinnlicher Wildheit erzählt »Die Maisinsel« die Geschichte eines zarten Erwachens und einer Freiheitssuche. Der Gewinner des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary führt uns auf eine hypnotisierende Reise durch eine Welt voller Vergangenheiten und Zukünfte, durch Geheimnisse und Wandlungen, die wir nirgendwo besser als in der Natur erfühlen können.
(Quelle: neuevisionen.de)
 
Filminformation
Die Maisinsel
Georgien, Deutschland, Frankreich, Tschechien, Kasachstan 2015
Regie: Giorgi Ovashvili
Länge: 100 Min.
FSK: 0
Trailer
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: Frank

Am Freitag, dem 08.04.2016 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film Frank. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Frank ist der exzentrische Frontmann der experimentellen Rockband Soronprfbs und buchstäblich der Kopf der Band. Denn Frank trägt ständig einen übergroßen Pappmaché-Kopf auf seinen Schultern und dies nicht nur bei den skurrilen Live-Shows, sondern auch im Alltag. Nicht mal die Bandmitglieder haben je sein Gesicht gesehen. Als der Keyboarder ausfällt, engagiert Frank spontan den Tagträumer Jon als Ersatz. Und obwohl der erste gemeinsame Auftritt zum Desaster verkommt, darf der Debütant bleiben. Hochmotiviert zieht Jon mit der Band in die irischen Wälder, um ein Album aufzunehmen. In der abgelegenen Hütte dämmert ihm allmählich, worauf er sich eingelassen hat.
 
Die vielfach prämierte Komödie basiert lose auf dem Leben des britischen Musikers Frank Sidebottom. Michael Fassbender besticht in der Titelrolle - trotz eingeschränkter Mimik - durch eine herausragende Performance an der Seite von Maggie Gyllenhaal und Domhnall Gleeson.
(Quelle: weltkino.de)
 
Filminformation
Frank
Vereinigtes Königreich, Irland, USA
Regie: Lenny Abrahamson 
Länge: 94 Min
FSK: 12

Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow

Kommunales Kino: 45 Years

45 Years
Am Freitag, dem 25.03.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film 45 Years. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
 
Kate (Charlotte Rampling) und Geoff (Tom Courtenay) stecken mitten in den Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten anlässlich ihres 45. Hochzeittages. Ganz unangebracht kommt da eine Meldung, die das Leben der beiden auf den Kopf zu stellen droht. Nach mehr als 50 Jahren wurde der Leichnam von Geoffs alter Liebe Katya gefunden. 1962 hatten die beiden eine gemeinsame Bergtour in den Schweizer Alpen unternommen, bei dem seine damalige Partnerin tödlich verunglückt ist. Im Eis der Gletscher hat sie die Zeit überdauert. Geoff beginnt sich in der Folge zunehmend abzukapseln und versinkt in Nostalgie. Er denkt zurück an seine frühere Beziehung zu Katya, gibt sich vollkommen seinen Erinnerungen hin, die ihn 50 Jahre zurück schicken. Immer stärker wird die Distanz, die sich dadurch zu seiner Frau Kate aufbaut. Kate spürt die zunehmende Entfremdung von ihrem Mann und gleichzeitig, wie in ihr Eifersucht auf Geoffs Vergangenheit und Ängste um die gemeinsame Zukunft zunehmend ihre Gedanken bestimmen. Als Geoff sich mit der Frage beschäftigt, ob er in die Schweiz fliegen soll, um Katya noch einmal zu sehen, droht die brodelnde Ehekrise zu eskalieren.
(Quelle: Kino.de)
 
Pressezitat
"Feinfühlig und unglaublich bewegend ...Haigh ist ein Meister der cinematografischen Psychoanalyse." THE TIMES
 
Filminformation
45 Years
Vereinigtes Königreich 2015
Regie: Andrew Haigh
basierend auf einer Kurzgeschichte von David Constantine
Länge: 93 Min.
FSK: 0
 
Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow
 

Kommunales Kino: Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach

Am Freitag, dem 11.03.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film „ Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ (Schweden 2014). Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Sam und Jonathan sind zwei glücklose und etwas kummervolle Vertreter für Scherzartikel. Mit der Träne im Gesicht und dem Lachsack im Vertreterkoffer gehen sie auf eine phantastische Reise.

Der schwedische Meisterregisseur Roy Andersson beschenkt uns mit belebendem Humor in einem wahrhaft einzigartigen Kinoerlebnis.

Kommunales Kino: Whiplash

Am Freitag, dem 04.03.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film Whiplash (USA 2015). Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman (Miles Teller) träumt von einer großen Karriere. Nach dem Scheitern der Schriftsteller-Laufbahn seines Vaters ist er fest entschlossen, sich durchzukämpfen und es auf dem renommiertesten Musikkonservatorium des Landes ganz nach oben zu schaffen. Eines Nachts entdeckt der für seine Qualitäten als Lehrer ebenso wie für seine rabiaten Unterrichtsmethoden bekannte Band-Leiter Terence Fletcher (J.K. Simmons) den jungen Drummer beim Üben...

Kommunales Kino: Victoria

Am Freitag, dem 26.02.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. und der Kultur- und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film Victoria. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Die junge Spanierin Victoria tanzt durch die Berliner Szene. Der komplette Film besteht aus einer einzigen 140-minütigen Kameraeinstellung.

Kommunales Kino. Taxi Teheran

Am Freitag, dem 19.02.2016 um 19.30 Uhr zeigen der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 und der Kultur und Bildungsverein Alte Schule Senftenhütte e.V. im kommunalen Kino den Film Taxi Teheran. Der Eintritt beträgt 6,00 €.

Ein Taxi fährt durch die lebhaften Straßen Teherans. Die wechselnden Fahrgäste erzählen freimütig, was sie umtreibt: Ein Raubkopierer vertickt die neueste Staffel von „The Walking Dead“ und Filme von Woody Allen, zwei alte Frauen wollen Goldfische in einer offenen Glaskugel transportieren und ein vorlautes Mädchen erklärt seinen Anspruch auf Frappuccino.
 
Mit viel Herz und Humor zeichnet Regisseur Jafar Panahi ein liebevolles Porträt der Menschen in seiner Heimat und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Das Roadmovie ist ungemein lebensfroh, kurzweilig und witzig. Zugleich zeigt der Berlinale-Gewinner 2015, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen vermag.
 
Filminformation
Taxi Teheran
Iran 2015
Regie: Jafar Panahi
Länge: 82 Min
FSK: ab 12 J.

Mit Unterstützung von: Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Mobiles Kino Moki Güstrow (FFA: 2887, Leinwand: 380301)
 

Dokumentarfilmreihe. Dieter Schumann: Wadans Welt - Von der Würde der Arbeit

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 13. November 2015 um 19:30 Uhr wird die Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" mit dem Film Wadans Welt - Von der Würde der Arbeit von Dieter Schumann aus dem Jahr 2010 abgeschlossen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Regisseur wird anwesend sein.

Dokumentarfilmreihe. Heiner Sylvester: Die Trabant-Story, Die Wartburg-Story

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Balázs Ackermann fährt den Trabbi auf zwei Rädern
Balázs Ackermann fährt den Trabbi auf zwei Rädern. Quelle: Hungarian Success Stories
Am Freitag, 16. Oktober 2015 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im Rahmen der Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" unter Leitung von Günter Lippmann die Filme "Die Trabant-Story" und "Die Wartburg-Story" von Heiner Sylvester u.a. Der Regisseur Heiner Sylvester wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Dokumentarfilmreihe. Joachim Tschirner: Abstich

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 18. September 2015 um 19:30 Uhr wird die Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" mit dem Film "Abstich" von Joachim Tschirner aus dem Jahr 1997 fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Regisseur wird anwesend sein.

"Abstich" dokumentiert den Abriss der Maxhütte in Unterwellenborn, einen der größten Industrieabrisse der Geschichte. Die Maxhütte war in den frühen Jahren der DDR deren einziger Roheisenproduzent und wurde durch die FDJ-Aktion zum Bau einer Fernwasserleitung unter dem Titel "Max braucht Wasser" bekannt.

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Wanderkino: Filme von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Hans Richter u.a.

Am Montag, dem 7. September um 20 Uhr kommt das Wanderkino aus Leipzig nach Joachimsthal in den Skulpturengarten. Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung im Heidekrug statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Mit Klavierbegleitung zur Vorführung kommen:
 
  • Die Rollschuhbahn (1916) – Charlie Chaplin
  • Fröhliche Mikroben (1903-1909) – Stummfilmminiaturen von Ferdinand Zecca, Edwin S. Porter und Emile Cohl
  • Ein Sonntagsfahrer (1925) – Larry Semon
  • Vormittagsspuk (1927) – Hans Richter
  • Flitterwochen im Fertighaus (1920) – Buster Keaton

Das Wanderkino ist ein mobiles Kino und zeigt Stummfilme unterschiedlicher Genres – Slapstick-Komödien, Monumentalfilme sowie Independent-, Avantgarde- und Experimentalfilme – unterhaltend und anspruchsvoll.
 
Alle Filme werden live mit Violine und Piano begleitet. Ein Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug (Magirus Deutz, 1969) integriert die gesamte Kino-, Ton- und Lichttechnik, transportiert Bestuhlung und Instrumentarium. Jeder Ort kann in kürzester Zeit in ein Open-Air-Kino verwandelt werden. Die Filmaufführungen finden in einem nostalgisch inszenierten Rahmen statt – es wird eine Atmosphäre geschaffen, die an die Pionierzeiten des Kinos erinnert.
 
Das Wanderkino aus Leipzig ist seit 1999 unterwegs. Neben ausgedehnten Reisen durch Deutschland folgte das Wanderkino Einladungen nach Frankreich, Slowenien, Polen, Litauen, Tschechien, Schweden, Italien, Dänemark und in die Schweiz.

Eltern von Grundschülern der Georg-Büchner-Schule ab der vierten Klasse, die mit ihren Kindern die Vorführung besuchen wollen, können die Kinder in Absprache mit der Schule am Dienstag ausnahmsweise zur zweiten Stunde zur Schule bringen.
 

Dokumentarfilmreihe. Volker Koepp: Holunderblüte

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 19. Juni 2015 um 19:30 Uhr wird im Rahmen der Dokumentarfilmreihe der Film "Holunderblüte" von Volker Koepp aus dem Jahr 2007 gezeigt. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Mit HOLUNDERBLÜTE kehrt Volker Koepp in die Landschaft des ehemaligen Ostpreußen zurück. 

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Abschlusspräsentation Jugendfilmprojekt Wir sind hier!

Ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche von 10-18 Jahren
Von Januar bis Juni 2015 führte der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. in Zusammenarbeit mit dem Projekt „BAFF – Bands auf festen Füßen“ der Evangelischen Kirchgemeinde Joachimsthal und dem Arbeiter-Samariter-Bund unter dem Titel „Wir sind hier“ ein Filmprojekt für Kinder und Jugendlichen durch. Es war nach 2014 das zweite Projekt dieser Art mit finanzieller Unterstützung durch den Bundesverband Jugend und Film.
 
Die Teilnehmer konnten selbst Kamera führen, als Regisseure, Darsteller und Interviewer aktiv werden und Drehbücher erarbeiten. Es sind zwei Kurzfilme entstanden, die sich mit den Themen „Was kann aus mir werden?“ und „Heimat – im falschen Film?“ beschäftigen. Es geht um junge Menschen und deren Wünsche, Hoffnungen, Geschichten und Gedanken und darum, wie sich diese im ländlichen Raum verwirklichen lassen.
 
Das Projekt wurde von Dramaturg Oliver Hohlfeld geleitet und zusammen mit Kameramann Stefan Wachner und der künstlerischen Assistentin Anke Müller realisiert. Die Teilnahme an dem Projekt war für die Jugendlichen kostenlos.
 
Am 06. Juni 2015 um 15:30 Uhr werden die entstandenen Filme im Heidekrug in Joachimsthal gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Dokumentarfilmreihe. Sibylle Schönemann: Verriegelte Zeit

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 17. April 2015 um 19:30 Uhr wird die Dokumentarfilmreihe "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010" mit dem Film "Verriegelte Zeit" von Sibylle Schönemann aus dem Jahr 1990 fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Regisseurin Sibylle Schönemann  gehört zur letzten Regiegeneration der DEFA. Sie beginnt 1980 im Dokumentarfilmstudio zu arbeiten, hat aber kaum Gelegenheit, ihr Talent unter Beweis zu stellen. 1984 stellt sie einen Ausreiseantrag. Nach Verhaftung, Inhaftierung und Freikauf durch die Bundesrepublik lebt sie in Hamburg. 1990 macht sie sich auf die Suche und dokumentiert in VERRIEGELTE ZEIT die Ereignisse um ihre Ausweisung, dreht ein ergreifendes Werk über die alltägliche Angst in der DDR-Staatsmaschinerie.

Sie sucht Zeitzeugen auf, kehrt in ihre Zelle im Gefängnis zurück, schildert die Ereignisse ihrer Ausreise. Die Regisseurin sucht nach Antworten für ihre Inhaftierung, fragt, warum Menschen spionierten und Richter verurteilten. Der Film löst Betroffenheit aus. Als Lehrstück über die Fassetten menschlichen Versagens und Aufarbeitung jüngster deutscher Vergangenheit wird er mit dem Bundesfilmpreis, dem Filmband in Silber ausgezeichnet. Zudem nimmt die Regisseurin an zahlreichen Festivals teil und gewinnt Preise. (film-zeit / Ines Walk)

Am Filmabend iwrd nicht die Regisseurin, sondern der Zeitzeuge Thomas Drescher anwesend sein  (geb. 1967 in Henningsdorf). Er erlernte in der DDR den Beruf eines Tischlers. Zusammen mit einem Freund scheiterte der Fluchtversuch an der Mauer zu Berlin-Frohnau. Mit 21 Jahren wurde er im Januar 1989 verhaftet und zu einer Haftstrafte von 15 Monaten verurteilt. Im Oktober 1989 wurde er einer der letzten politischen Gefangenen der DDR, wenige Wochen vor dem Fall der Mauer von der Bundesrepublik freigekauft.

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Dokumentarfilmreihe. Jürgen Böttcher: Die Mauer

Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010
Am Freitag, dem 27. März 2015 um 19:30 Uhr startet mit dem Dokumentarfilm Die Mauer von Jürgen Böttcher aus dem Jahr 1990 eine zweite Auflage der erfolgreichen Dokumentarfilmreihe im Heidekrug – diesmal unter dem Titel "Wendezeit. Filme ehemaliger DEFA-Dokumentarfilmer 1990-2010". Die Reihe steht erneut unter der Leitung von Günter Lippmann und wird wieder von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und der Sparkasse Barnim unterstützt. Der Regisseur Jürgen Böttcher, als Maler unter dem Namen Strawalde bekannt, wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Mauer ist der vorletzte Film des Dokumentaristen und Malers Jürgen Böttcher alias Strawalde. Sein Thema: die Berliner Mauer, ihre letzten Tage und ihr Abriss, der vom Zuschauer sinnlich miterlebt wird. Böttcher komponierte "einen Film wie ein Tafelbild ". Als Schauplätze fand er geschichtsträchtige Orte im Zentrum Berlins: am Potsdamer Platz, am Reichstag und am Brandenburger Tor. Auf die niederbrechende Mauer projizierte der Regisseur historische Filmzitate: von Kaiser Wilhelms Ritt durchs Brandenburger Tor über den Fackelzug der Nazis, vom Bild eines Volkspolizisten, der sich 1961 in den Westen rettete, bis zum  9. November 1989, dem Tag des Mauerfalls. (Begleittext / amazon)  

"Die Öffnung der Mauer ist eine unerhörte Begebenheit, die Böttchers Beobachtungsgabe stimuliert, seine Sinne schärft und sie auf Wanderschaft schickt. Gemeinsam mit seinem Kameramann Thomas Plenert streift er durch ein Terrain, das mit 'Wirklichkeit' vollgestopft ist, aber irreal scheint, ein Traumgelände, randscharf herausgeschnitten aus dem normalen Gang der Dinge. Böttcher sammelt und es ist seine Sammlerobsession, die den Fluss, den Rhytmus, die Vernetzung der Bilder steuert." (Prof. Dr. Klaus Kreimeier)

Die Filmreihe wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Sparkasse Barnim und dem Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt.

Dokumentarfilm: Can't be silent

Sam aus Gambia. © Neue Visionen Filmverleih
Sam aus Gambia. © Neue Visionen Filmverleih
Am Samstag, dem 14.03.2015 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug e.V. im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus den Dokumentarfilm Can't be silent von Julia Oelkers und Lars Maibaum (Deutschland 2013, 85 Minuten). Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Mit ihrer Musik bringen sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst nicht berechtigt, den nächstliegenden Bezirk zu betreten. Nuri (Dagestan), Jacques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan), Sam (Gambia) und Revelino (Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die vielleicht Deutschland ist. Isoliert in Heimen und zum Stillstand verurteilt, leben sie einen schockierenden Flüchtlingsalltag.
 
Doch da ist Heinz Ratz. Er hat 80 Flüchtlingsunterkünfte in  Deutschland besucht  und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo „Strom & Wasser“ wurde kurzerhand durch ein feat. The Refugees erweitert und begeisterte auf einer großen Deutschland-Tournee ein riesiges Publikum. Der Film begleitet Heinz Ratz und die Refugees bei dem Versuch, sich von ihren verordneten Plätzen zu lösen – durch die so simple wie machtvolle Geste, die eigene Stimme zu erheben.

Dokumentarfilm: Land in Sicht

Brian aus Kamerun im Gespräch
Brian aus Kamerun im Gespräch. Foto: Indifilm
Am Freitag, dem 13.03.2015 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug e.V. in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Migration und Integration des Landkreises Barnim im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus den Dokumentarfilm Land in Sicht von Judith Keil & Antje Kruska (Deutschland 2013, 93 Minuten). Eine der beiden regisseurinnen wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Land in Sicht erzählt von Abdul, einem Scheich aus dem Jemen, Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun, die als Flüchtlinge in der Brandenburger Provinz gestrandet sind. Aufgebrochen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, finden sie sich nun wieder in einem abgelegenen Asylbewerberheim im kleinen Ort Bad Belzig und in einer denkbar schlechten Ausgangslage für die Verwirklichung ihrer Träume. Ohne einen gesicherten Aufenthaltstitel bleibt ihnen die Teilnahme am Leben außerhalb der Heimtore größtenteils verwehrt, doch sie fahnden trotzdem nach Wegen hinein in die deutsche Gesellschaft, der sie nun schon so nahe gekommen sind.
 
Die charismatische Heimbetreuerin Rose Dittfurth ist die erste Ansprechperson eines jeden Neuankömmlings im Heim und engagierte Wegbegleiterin in die deutsche Gesellschaft. Damit ihre Schützlinge hier in Deutschland Fuß fassen können, geht die umtriebige Frau auch gern mal unkonventionelle Pfade. 

Über einen Zeitraum von einem guten Jahr werden die Wege der Protagonisten verfolgt. Land in Sicht zeichnet sich durch die große Nähe zu den Hauptfiguren aus. Neben der Teilhabe an deren Erlebnissen und Entwicklungen nimmt der Film auch immer die neue Lebensumgebung ins Visier und ermöglicht dem deutschen Zuschauer so einen erfrischenden Blick auf das fremde, eigene Land. Anstelle eines Tonfalls der Betroffenheit und eines Gestus der Anklage, darf dabei gern gelacht werden – in der festen Überzeugung, dass Humor stets eine Portion Wahrheit und eine zutiefst menschliche Perspektive enthält.

"Das Resultat dieser geduldigen Annäherung ist ein kurzweiliger, äußerst vielschichtiger Film voller Humor und bizarrer Einsichten, der viel über die Erfahrungen der drei Migranten erzählt, aber auch das eigene Land als seltsam fremd erscheinen lässt." 

Film: Kriegerin

Veranstaltung von Axel Vogel (MdL) in Kooperation mit Pfarrerin Beatrix Spreng
Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen im Brandenburger Landtag zeigt am Freitag, dem 28.11.2014 um 19.00 Uhr den preisgekrönten Film Kriegerin von David Wnendt in Joachimsthal. Der Eintritt ist frei.
 
Der Film Kriegerin handelt von Marisa. Sie ist jung, weiblich und rechtsradikal. Sie lebt in einer ländlichen Gegend in Ostdeutschland, hasst Ausländer, ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Der Sommer hat Ärger für Marisa parat. Die bürgerliche Svenja drängt in ihre Clique und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan sucht sich ausgerechnet ihren Badesee aus. Als die Welten der drei aufeinanderprallen, setzt eine Kettenreaktion ein, die Marisas Weltbild ins Wanken bringt.
 
Die Geschichte von Marisa und ihrer Clique macht nachdenklich - deswegen wollen wir nach dem Film gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren, wie durch Demokratieerziehung und Transparenz im politischen Geschehen dem Rechtsextremismus der Boden entzogen werden kann.

Dokumentarfilme von Joachim Tschirner

Abschlußveranstaltung der Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Joachim Tschirner 2013. Foto: UmWeltFilm
Joachim Tschirner 2013. Foto: UmWeltFilm
Am Freitag, dem 14. November 2014 um 19:30 Uhr zeigt der Verein "Kulturhaus Heidekrug 2.0" in der Abschlußveranstaltung der Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann die Filme Canto General - Der große Gesang von Pablo Neruda und Mikis Theodorakis (1983, 41 Minuten) und Katrins Hütte (1991, 87 Minuten). Von Joachim Tschirner. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim. Der Film "Kartins Hütte" wurde auf Wunsch des Regisseurs statt des ursprünglich geplanten Films über Barbara und Werner Thalheim ins Programm aufgenommen.

Dokumentarfilm Leipzig im Herbst von Andreas Voigt, Gerd Kroske und Sebastian Richter

Anläßlich des 25. Jahrestages der Maueröffnung
Demonstration auf dem Leipziger Ring
vor der Thomaskirche am 16.10.1989
Am Samstag, dem 8. November 2014 um 19:30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 anläßlich des 25. Jahrestages der Maueröffnung den Dokumentarfilm "Leipzig im Herbst" von Andreas VoigtGerd Kroske und Sebastian Richter. Regisseur Andreas Voigt kann aufgrund eines USA-Aufenthaltes leider nicht wie ursprünglich geplant anwesend sein, wird jedoch über Skype für die Diskussion zur Verfügung stehen. Der Eintritt: beträgt 5,00 €

Der Film dokumentiert die Ereignisse in Leipzig vom 16. Oktober bis 7. November 1989. In einer Zeit der Demonstrationen und Diskussionen waren die Filmemacher in Leipzig unterwegs und versuchten, die einmalige Stimmung dieser Tage festzuhalten.

Dokumentarfilme von Barbara und Winfried Junge

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Barbara und Winfried Junge 2006.
Quelle: DEFA-Stiftung
Am Freitag, dem 17. Oktober 2014 um 19:30 Uhr setzt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 seine Retrospektive "Lebenswelten eines untergegangenen Landes" unter Leitung von Günter Lippmann mit den Filmen Wenn ich erst zur Schule geh' (1961, 14 Minuten) und Jochen – ein Golzower aus Philadelphia (2001, 119 Minuten) aus der Chronik "Die Kinder von Golzow" von Winfried Junge und Barbara  Junge fort. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Barbara und Winfried Junge werden anwesend sein.

Dokumentarfilme von Roland Steiner und Ernst Cantzler

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Filmstill aus UNSERE KINDER
Am Freitag, dem 19.9.2014 um 19:30 Uhr wird die Retrospektive „Lebenswelten eines untergegangenen Landes. DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990“ mit den Filmen „...und freitags in die grüne Hölle“ von Ernst Cantzler (1989, 49 Minuten) und „Unsere Kinder“ von Roland Steiner (1989, 85 Minuten) fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5,00 €
Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird geleitet von Günter Lippmann und gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilme von Volker Koepp

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Volker Koepp 2009. Foto viennale
Volker Koepp 2009. Foto © viennale
Am Freitag, dem 22. August 2014 um 19:30 Uhr wird die Retrospektive "Lebenswelten eines untergegangenen Landes. DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990" mit den Filmen "Leben in Wittstock" (1984) und "Märkische Ziegel" (1989) von Volker Koepp fortgesetzt. Der Regisseur wird anwesend sein. Der Eintritt beträgt 5,00 €

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilme von Karl Gass

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Karl Gass und Frau 2006. Foto: Annett Ahrends. Quelle: DEFA-Stiftung
Karl Gass und Frau 2006.
Foto: Annett Ahrends. Quelle: DEFA-Stiftung
Am Freitag, dem 20.06.2014 um 19.30 Uhr laufen im Heidekrugsaal im Rahmen der Retrospektive Lebenswelten eines untergegangenen Landes - DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 die Dokumentarfilme Feierabend (1964, 27 Minuten) und Das Jahr 1945 (1985, 90 Minuten) von Karl Gass.

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Fundstücke. Mit der Kamera Geschichten (er)finden

Ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche von 10-18 Jahren
Vom 12.03.2014 bis 15.06.2014 führte der Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. ein Filmprojekt für Kinder und Jugendliche durch.

Am 15.06.2014 um 15:30 Uhr werden die entstandenen Kurzfilme im Heidekrugsaal in Joachimsthal gezeigt. Der Eintritt ist frei.
 
Den Kindern und Jugendlichen wurden Grundlagen im filmischen Erzählen, im Umgang mit der Videokamera, im Schreiben kurzer Handlungen und im Bereich Montage vermittelt.
Dafür konnten der freiberufliche Autor und Dramaturg Oliver Hohlfeld und der Profikameramann Stefan Wachner als Dozenten gewonnen werden. Die Kinder und Jugendlichen durchliefen in Arbeitsgruppen die verschiedenen Bereiche der Filmentstehung vom Drehbuch bis zum Schnitt und lernten dabei auch, Medienprodukte und deren Wirkungen bewusster wahrzunehmen. Die Teilnahme an dem Projekt war kostenlos.

Dokumentarfilme von Peter Rocha

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Peter Rocha 2008, Foto: Lausitzer Rundschau
Peter Rocha 2008, Foto: Lausitzer Rundschau
Eine Schloßgeschichte 1985, 18 Minuten
Hochwaldmärchen, 1987, 8 Minuten 30
Leben am Fließ, 1989, 28 Minuten
Die Schmerzen der Lausitz 1989/90, 58 Minuten

Der Regisseur Peter Rocha (Jahrgang 1942) schließt Ende der 60er Jahre sein Studium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam Babelsberg ab. Ab Anfang der 80er Jahre macht er sich einen Namen mit heiteren und unterhaltsamen Sichten auf DDR-Historie und -Alltag, die Probleme nicht verleugnen und unbequeme Fragen stellen. Damit sind Schwierigkeiten mit der Hauptverwaltung Film des Ministeriums für Kultur, die die Filme für die Öffentlichkeit zuläßt, vorprogrammiert.
 
Der heitere Film „Eine Schloßgeschichte“ (1985) befaßt sich mit Geschehnissen der Nachkriegszeit in Großkochberg. Das Schloß, in dem einst Goethes Freundin Charlotte von Stein residierte, soll gesprengt werden. In Äußerungen der damals Verantwortlichen werden die Fehler und der Unverstand der Entscheidung deutlich. Das Filmteam greift ein Thema auf, an welches sich in der DDR noch niemand gewagt hatte und blickt mit Augenzwinkern auf die früheste DDR-Geschichte.

Quelle: DEFA-Stiftung
 
Ende der 80er Jahre befaßt sich Peter Rocha in der „Lausitz-Trilogie“ mit seiner Heimat. Nach „Hochwaldmärchen“ und „Leben am Fließ“ folgt 1989/90 sein vielbeachteter Film „Die Schmerzen der Lausitz“. 

Im Rückblick äußert sich Peter Rocha so: „Nach Aufführung der ersten beiden Filme sagten viele Leute: ' Nun zieht doch den Vorhang hoch, eigentlich geht es Euch doch um etwas ganz anderes'. 1989 konnten wir dann endlich in den Filmbildern die konkrete ungeschminkte Realität DDR in der Lausitz zeigen. Wir sind mit dem Spezialhubschrauber der Thorndikes, mit dem sie ihren Film „Das Russische Wunder“ gedreht haben, über die Lausitz geflogen, und Kameramann Karl Faber hat nie gesehene Bilder von der Verwüstung einer Landschaft gedreht.“ Zitiert nach „Das Prinzip Neugier“ DEFA Dokumentarfilmer erzählen, Verlag Neues Leben, 2012

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilme von Jürgen Böttcher

Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Ofenbauer 1962, 15 Minuten
Der Sekretär 1967, 29 Minuten
Wäscherinnen 1972, 23 Minuten
Barfuß und ohne Hut 1964, 30 Minuten

Der Dokumentarist Jürgen Böttcher alias Maler Strawalde (Jahrgang 1931) zählt zu den großen Künstlern der DDR. Zeit seines Lebens ist er unangepaßt. Mit seiner Neigung zum Experiment hat er entscheidenden Einfluß auf Künstler nachfolgender Generationen. Seine avantgardistischen Filme sind inhaltlich und formell wegweisend. Der Regisseur sucht in den kleinen, alltäglichen Gesten und Zeichen, die häufig übersehen werden, den Sinn und die Schönheit des Lebens. Seine Filme über die Arbeits- und Kunstwelt werden so zu eindrucksvollen und unverkennbaren Porträts, seine Protagonisten – Küchenfrauen, Wäscherinnen, Stahlarbeiter, Rangierer – strahlen Würde aus.

Freitag, 11. April 2014, 19.30 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein. Eintritt: 5 €

Dokumentarfilm Winter adé von Helke Misselwitz

Eröffnung der Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 unter Leitung von Günter Lippmann
Foto: Thomas Plenert

Inhalt

Eine Bahnreise quer durch die DDR, im letzten Jahr ihres Bestehens: Auf ihrer Fahrt von der Industrie- und Bergarbeiterstadt Zwickau in Sachsen, aus deren Nähe Helke Misselwitz stammt, in den Norden, bis an die Ostsee, trifft die Regisseurin Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher sozialer Prägung. Einige der Begegnungen sind verabredet, andere ergeben sich aus improvisierten Situationen. Die Landschaften und Architekturen Ostdeutschlands, gefilmt in strengem Schwarzweiß, bilden den Hintergrund. Die Frauen erzählen von ihrem Alltag, ihren Nöten und Hoffnungen: zwei junge Punkerinnen, eine Arbeiterin aus einer Brikettfabrik, eine Berliner Ökonomin oder eine 85-jährige Dame, die gerade ihre diamantene Hochzeit feiert.

Ihre unverstellten Aussagen und Beobachtungen fügen sich zu einem vielgestaltigen Kaleidoskop aus Erinnerungen, Sehnsüchten und Enttäuschungen, das Leben und Stimmung in der DDR ein Jahr vor deren Zusammenbruch auf plastische Weise beschreibt.

Über den Film

Als Helke Misselwitz auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche im Herbst 1988 Winter adé vorstellte, kam dies einer Sensation gleich. Noch nie vorher waren Menschen in der DDR derart offen und gleichzeitig selbstverständlich vor der Kamera aufgetreten, um von ihren mentalen und praktischen Lebensumständen zu erzählen. Der Film mit dem programmatischen Titel markierte die Unhaltbarkeit des offiziellen Meinungsbildes. Er verwies auf einen deutlichen Stimmungswechsel im Osten Deutschlands, der sich ein Jahr später – wiederum in Leipzig – endgültig Bahn brach.

Darüber hinaus ist Winter adé ein künstlerisch nachhaltig wichtiger und ästhetisch geschlossener Film, in dem das Zusammenspiel von Regie, Kameraführung und Schnitt eine fast choreografisch zu nennende Gesamtkomposition ergibt. Aber vor allem sind es die Genauigkeit und die Zärtlichkeit seiner Beobachtung, die den Film aus der späten Phase der DEFA-Geschichte herausheben. Helke Misselwitz setzt damit eine Entwicklung fort, die im ostdeutschen Dokumentarfilm durch Filmemacher wie Jürgen Böttcher oder Volker Koepp angelegt wurde. Durch ihren Kameramann Thomas Plenert, der schon für beide Dokumentaristen gearbeitet hat, ist in dieser Hinsicht eine personelle Kontinuität gegeben. Doch erst durch die persönliche Handschrift von Misselwitz, ihre behutsamen Interviews und ihre Empathie für die Frauen, denen sie begegnet, gewinnt ihr Film jene Qualität, mit der er uns noch heute beeindruckt.

Quelle: 59. Internationale Filmfestspiele Berlin 2009, Informationsblatt zur Sonderreihe „Winter adé – Filmische Vorboten der Wende“

Filminformation

Winter adé, DDR 1988
Regie: Helke Misselwitz
Drehbuch: Helke Misselwitz, Gudrun Plenert
Dramaturgie: Bernd Burkhardt
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Gudrun Plenert
Ton: Eberhard Pfaff, Ronald Gohlke, Peter Pflughaupt
Musik: Mario Peters

Länge: 115 min

Die Retrospektive DEFA-Dokumentarfilm 1961-1990 wird gefördert durch die DEFA-Stiftung, die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Barnim.

Dokumentarfilm Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch

Foto: Marianne Kapfer
Am Samstag, dem 23. November 2013 um 19.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm Endstation Krasnokamensk. Ein Heimatbesuch. von Marianne Kapfer und Olga Delane (Deutschland, 2013). Die Regisseurinnen Marianne Kapfer und Olga Delane werden im Anschluß an dem Film für Fragen zur Verfügung stehen.

Dokumentarfilm Flüstern und Schreien von Dieter Schumann

Preview zur DEFA-Dokumentarfilmreihe 2014
Am Samstag, 19.10.2013 um 19.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm flüstern & SCHREIEN von Dieter Schumann.

Der Film bietet ungeschönte Einblicke in die Underground-Musikszene der DDR. Er wurde 1988 in den Kinos der DDR gezeigt. Das war ein Ereignis, weil er widersprüchliche Lebenswelten der Vorwendezeit realistisch darstellte, was in der DDR ein Novum war. Der Film machte die alternative Musik der DDR auch außerhalb ihrer Grenzen bekannt.

Der Regisseur wird anwesend sein und im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung stehen. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Unerkannt durch Freundesland - Verbotene Reisen in das Sowjetreich

Um 18.30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm „Unerkannt durch Freundesland – Verbotene Reisen in das Sowjetreich“ von Cornelia Klauß. Der Film berichtet über illegale Transitreisen von DDR-Bürgern durch die Sowjetunion (Deutschland 2006, 45 min). Die Regisseurin und Autorin Cornelia Klauß wird anwesend sein und nach dem Film aus dem gleichnamigen Buch lesen sowie für Fragen zur Verfügung stehen.

Der Ruf des Fayu Ujmu (Dokumentarfilm)

Themen-Wochenende Outdoor- und Survivaltechniken, altes Handwerk, bedrohte Völker
Der halbdokumentarische Film „Der Ruf des Fayu Ujmu“ (Deutschland/Ecuador 2003), basiert auf einer Legende der Chachi-Indianer in Ecuador , die in der Nähe zur Grenze von Kolumbien am Rio Cayapas siedeln und deren Dörfer nur mit dem Kanu zu erreichen sind. Der 43minütige Film gibt anhand der Geschichte vom bösen Geist Fayu Ujmu unaufdringliche Einblicke in das Leben der ecuadorianischen Ureinwohner und ist schon für kleine Zuschauer ab 6 Jahren geeignet.

Mit Fischen und Vögeln reden (Dokumentarfilm)

Themen-Wochenende Outdoor- und Survivaltechniken, altes Handwerk, bedrohte Völker
Der Dokumentarfilm „Mit Fischen und Vögeln reden“ (Deutschland 1999, 43 min), porträtiert das Leben der im ecuadorianischen Urwald am Rio Conambo lebenden, vom Aussterben bedrohten Sápara-Indianer. Der Film ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Flucht ins Grüne

Ein Filmprojekt für junge Menschen in und um Joachimsthal
Am 22. August startete in Joachimsthal ein im Rahmen der Initiative „Kultur macht Stark“ gefördertes Filmprojekt für junge Menschen von 10-18 Jahren. Es werden ein kurzer Spielfilm und ein Dokumentarfilm entstehen.