DEFA-Dokumentarfilme: Martha und Rangierer von Jürgen Böttcher

Rückblicke: DEFA-Dokumentarfilme ausgesucht von Günter Lippmann
Martha (Bild: W. Dietzel, www.berlin-film-katalog.de)
Am Freitag, dem 05.05.2017 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 die DEFA-Dokumentarfilme MARTHA und RANGIERER von Jürgen Böttcher, als Maler auch unter dem Namen Strawalde bekannt. Der Eintritt beträgt 6,00 €.
 
Rangierer
(DDR 1984, Dokumentarfilm, 22 Min.)
Schauplatz des Films ist der Güterbahnhof Dresden-Friedrichstadt: Die Kamera beobachtet die eintönigen, routinierten aber sehr präzisen Arbeitsabläufe der Rangierer, jeder an seinem Platz, ausgerüstet mit Stangen, Bremsklötze setzend, Waggons an- und abkoppelnd. 
 
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Martha
(DDR 1978, Dokumentarfilm, 56 Min.)
Martha ist Berlinerin, Jahrgang 1910. Hinter ihr liegt ein schweres Leben: 1945 Trümmerfrau, blieb sie zuletzt bis 1978 bei einem volkseigenen Tiefbaubetrieb. Daneben ist sie auch Mutter und Großmutter. Der Film zeigt Marthas letzte Arbeitstage auf der Rummelsburger Kippe, wo sie am Förderband bei Wind und Wetter Bauschutt sortiert und lässt sie aus ihrem schweren und erfüllten Leben erzählen. Der Film wirft einen ungeschminkten Blick auf die Arbeiter, die „führende Klasse“; die verhaltene Art, mit der sich Böttcher der Arbeiterin Martha nähert; so sahen Helden bisher nicht aus.
 
Mehr zum Film Martha
geschrieben von gisbertamm am 04.12.2016 | 12:08 Uhr
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